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Alle Artikel kategorisiert unter »Theodor W. Adorno«

Überraschungsfund, fast unbemerkt

14.05.21 (Martin Hufner) -
Der Briefwechsel zwischen Ernst Krenek und Theodor W. Adorno ist bereits 1974 von Wolfgang Rogge ediert worden. Die häufig musiktheoretisch gedankenschweren Briefe zwischen den Autoren hat er schon damals sachkundig und klug kommentiert. Jetzt erscheint in der Adorno-Gesamtausgabe eine Neuauflage, die auf den ersten Blick völlig unscheinbar daherkommt. Denn seit 1974 sind kaum Neuigkeiten hinzugekommen. Der Kommentarapparat hingegen gewinnt durch immer mehr Kenntnisse der Lebensgeschichte Adornos hinzu. Dabei verzichtet man, der Lesefluss dankt es einem, auf bleierne Fußnoten, sondern kommentiert Hintergrundinformationen aus dem Text heraus.

„Für Luten, meine Liebe“

10.12.20 (nmz-red) -
Liguori Lecomte: Rock­’n’Cook. 80 rockige Rezepte zu den Hits von AC/DC bis Led Zeppelin +++ Hilbert/Janosa: „Ritter Rost und das magische Buch“ +++ Schubert. Die Liebe liebt das Wandern. Eine Hörbiografie von Jörg Handstein +++ Theodor W. Adorno: Vorträge 1949–1968 +++ Mikael Ross: Goldjunge. Beethovens Jugendjahre +++ Franui & Florian Boesch: „Alles wieder gut“ +++ Uschi Brüning: „So wie ich“ +++ Bruno Preisendörfer: Als die Musik in Deutschland spielte. Reise in die Bachzeit +++ Alban Berg und der Blaue Vogel. Eine Auto-Biographie

Vor 50 Jahren: Adornos kunstsoziologisches Vermächtnis

15.01.20 (Alphons Silbermann) -
Schlagworthafter Aphorismus – empirisch-soziologische Kunstbetrachtung?
Adorno liebte die Musik, Und von dort aus stieß er die Türe zu seinen den Künsten gewidmeten Betrachtungen auf, von denen es landläufig heißt, sie seien kunstsoziologischer Art. Ob dem so ist oder nicht, hat zu mancherlei Auseinandersetzungen und Diskussionen geführt, die weniger denjenigen geholfen haben, die durch ihre Argumente versuchten, das Nicht-Soziologische in seiner Auffassung nachzuweisen, als der kunstsoziologischen Reputation Adornos selbst.

Für eine befreite Musik

06.08.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
In den Büchern des Musikphilosophen Theodor (Wiesengrund) Adorno (1903–1969) geht es viel um Kritik und Negation. In seinem Vortrag „Vers une musique informelle“ von 1961 hat er dagegen ganz positiv seinen Traum einer befreiten Musik beschrieben. Eingepflanzt wurde ihm dieser Traum schon in seiner Jugend.

Josef Anton Riedl im Gespräch

Anlässlich des Todes des Komponisten Josef Anton Riedl zeigen wir hier eine Kurzfassung des einstündigen Filmporträts über den Komponisten und Klangkünstler, das dem Buch „Klang in Aktion – Josef Anton Riedl” als DVD beiliegt. Im Gespräch mit Eckart Rohlfs und Wolf Loeckle eröffnete Riedl hier Einblicke in sein Leben und Werk unter anderem an seinem Geburts- und Wohnort im oberbayerischen Murnau und an seinen Wirkungsstätten in München.

Ansprachen an die kompositorische Jugend

06.04.14 (Reinhard Olschanski) -
Musik und Philosophie gehen im Schaffen von Theodor W. Adorno eine einzigartige Verbindung ein – nicht nur im Sinne eines höchst intensiven musikphilosophischen und -publizistischen Werks, sondern auch im Sinne einer wohl nie endgültigen Entscheidung zwischen beiden Metiers. Adorno hatte ja Mitte der 20er-Jahre bei Alban Berg in Wien Kompositionsunterricht und plante für die Zeit nach seiner Emeritierung als Philosophie- und Soziologieprofessor in Frankfurt die Wiederaufnahme seiner Kompositionstätigkeit. Sein Tod 1969 verhinderte die Ausführung des Plans.

Die Weihnachtsgeschenk-Tipps der nmz-Redaktion 2013: Martin Hufner

14.12.13 (Martin Hufner) -
Unser Internetredakteur aus Kleinmachnow liest: Gerhard R. Koch: Theodor W. Adorno, Philosoph, Musiker, pessimistischer Aufklärer, Societäts-Verlag, Frankfurt a.M. 2013, 192 Seiten, ISBN 978-3-95542-018-5, € 14,80

Unvermutete Schönheiten in katastrophischem Umfeld: Schönbergs Konzerte auf CD

23.09.13 (Mátyás Kiss) -
Die beiden hier vorgestellten Tonträger, deren jeweiliges Programm erst auf den zweiten Blick Sinn ergibt, könnten unter den Überschriften „Der tonale Schönberg“ (Cybele) bzw. „Stammväter der Neuen Musik“ (Tyxart) erschienen sein.

Cluster 2012/10-1

02.10.12 (Martin Hufner) -
Wir müssen mal wieder ein Wort zu Adorno verlieren. Der Mann und seine Gedanken sind ja ziemlich aus der Welt, heute weiß man es besser als damals. Jazz ist geil und Gesang tut gut. Stimmt, manchmal. Aber in der Regel nicht. Neulich im Konzert sang zu einem Orchester ein Kinderchor aus über 130 kleinen Seelen. Das ist schon an sich so wunderbar, man muss nicht mehr drüber sprechen und ganz egal ist es, was dieser Chor singen musste/durfte! Hauptsache gesungen, Hauptsache Beschäftigung, wie freudig auch immer das sein mochte. Wichtig ist nicht das „Was“ sondern das „Dass“, zur Not noch das „Wie“ – irgendwo braucht man ja auch die Evaluationsexperten.

Akademie der Künste zeigt Briefe von Adorno

02.01.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Akademie der Künste in Berlin zeigt ab 10. Januar bisher unveröffentlichte Briefe und Dokumente des Soziologen, Philosophen und Musiktheoretiker Theodor W. Adorno (1903-1969). Die kleine Ausstellung behandelt einen kaum bekannten Aspekt von Adornos öffentlicher Wirksamkeit: seine Auftritte in der Akademie der Künste, wie diese am Montag mitteilte.
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