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Alle Artikel kategorisiert unter »Vor 100 Jahren«

Rückblende

04.03.22 (nmz) -

Vor 100 Jahren

25.06.20 (Paul Stefan) -
Der denkbar glänzendste Rahmen, die freudigste, großmütigste Gastfreundschaft umgab diese Veranstaltung. Willem Mengelberg, der musikalische Erzieher und Reformator Hollands, feierte das Fest seiner fünfundzwanzigjährigen Dirgientenwirksamkeit am „Concertgebouw“ in Amsterdam. Und da er zwar alle modernen Komponisten von Bedeutung von Strauss bis Schönberg und Ravel eifrig gefördert hatte, seinen durch gegenseitige Bewunderung gewonnenen Freund Mahler aber am meisten und liebsten, so sollte sein Fest zugleich ein Mahler-Fest sein, das erste, und im größten Stil ausgeführt. […]

Vor 100 Jahren

16.04.20 (Otto Mayr) -
Auch in uns Musikern erwachte unter dem Druck der immer schwieriger werdenden Verhältnisse der Gedanke, das häßliche und trostlose jetzige Stadtleben mit seiner Unruhe, seinem schonungs- und mitleidlosen Existenzkampf, seiner Ungesundheit und Unnatürlichkeit aufzugeben und aufs Land zu ziehen. Doch neben viel äußeren Hemmungen, die sich der Ausführung des Siedlungsgedankens entgegenstellen, gibt es auch innere, die manchen abhalten, sich näher mit dem Problem zu befassen.

Vor 100 Jahren: Rich. Strauss: „Die Frau ohne Schatten“

13.11.19 (Juan Martin Koch) -
[…] Aehnliches gilt von der musikalischen Erfindung. Beethovens Skizzenbücher zeigen die Kämpfe und Krämpfe, die ein Motiv vom ersten Einfall bis zur endgültig gebilligten Fassung immer wieder verändern. Von Brahms ist bekannt, wieviel an Eingebungen schonungslos vernichtet wurde. Bei Strauss hat man das Gefühl, er habe nie eine Note, die ihm einfiel, verworfen, niemals den ersten Einfall im geringsten geändert. Sieht man die neue Oper daraufhin genauer an, so wird doppelt unfaßbar und bewundernswert, was Strauss aus belanglosen, ja bisweilen banal-kitschigen Motiven gestaltet hat.
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