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Alle Artikel kategorisiert unter »Walter Kobéra«

Totentanz-Groteske – Novotny-Zykans komplettierte „Staatsoperette“ bei den Bregenzer Festspielen

03.08.16 (Wolf-Dieter Peter) -
Österreichs selbst gewählter Weg in den Faschismus und der Anschluss an Nazi-Deutschland – das war 1977 als „Staatsoperette“ in einer nur 65 Minuten langen Stümmelfassung der größte Skandal in der Geschichte des ORF: wochenlange hochemotionale und politisierte Medienschlacht; Verfluchung der Urheber durch einen Erzbischof; Entlassung des verantwortlichen Redakteurs; Totschweigen des Werkes bis gestern… denn die Bregenzer Festspiele unter Intendantin Elisabeth Sobotka wagten sich an die Aufführung einer komplettierten Fassung auf ihrer Werkstattbühne.

Sehr schön und theologen – Wien modern mit der Uraufführung der Oper „Paradise reloaded“ von Peter Eötvös

27.10.13 (Frieder Reininghaus) -
Je wohlgeordneter sich die Reisen des Lebens gestalten, eingefriedet in ein immer engmaschigeres und gängelndes Sicherheitsnetz, desto beliebter scheinen bei einem Teil des Musiktheaterpublikums Ausflüge ins und durchs christliche Mittelalter oder in ein mehr oder minder biblisches Jenseits zu werden. Mit gemischtem Wohlwollen und als gäbe es nichts Näherliegendes folgt die Neugier (in Form einer expliziten „Altgier“) den Streifzügen der aus den Tiefen der historischen oder mythologischen Räume auftauchenden HeldInnen, die offenkundig latente Sehnsüchte befriedigen – möglicherweise nicht zuletzt die nach einem Prickeln, das Kurt Tucholsky als „Erotik des Reisens“ beschrieb.
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