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Alle Artikel kategorisiert unter »Zukunft«

Ex Machina?

04.07.20 (Theo Geißler) -
Mein erster und einziger digitaler Raubzug fand materiell letztlich uneigennützig 1982 auf der Berliner Funkausstellung statt. Für unseren damaligen nmz-Kolumnisten Attila Csampai erbeutete ich (natürlich in Absprache mit der Pioneer-Presseabteilung, aber wider alle strengen Gebote der Messeleitung) einen der allerersten Compact-Disc-Player, den Pioneer PD 1. Damaliger Marktpreis: 2.500,- DM. Attila zerlegte daraufhin mit spitzer Feder und in schroffen Worten die Klangqualität digitaler Musikspeicherung generell im Verhältnis zum analogen Hörerlebnis. Sprach von einer Zertrümmerung, Atomisierung der Musik – und erhielt nicht nur aus den Kraftwerken der Elektronikindustrie, sondern auch von Musikern aller Genres heftigsten Gegenwind.

Mehr Dilettantisierung oder mehr Teilhabe?

31.10.17 (Holger Kurtz) -
Vom 9. bis 10. Oktober 2017 fand an der Universität Regensburg das interdisziplinäre Symposium „Die Zukunft des Kulturbetriebs in der digitalisierten Gesellschaft“ statt, als Kooperation der Lehrstühle für Vergleichende Kulturwissenschaft und Medieninformatik. Holger Kurtz nahm teil und berichtet für die neue musikzeitung.

Kurz-Schluss – Wie ich einmal auf der CeBIT in Hannover der „Gesellschaft 5.0“ auf reichlich unangenehme Weise begegnete

26.04.17 (Theo Geißler) -
Man wird nicht jünger, nicht stärker. Eigentlich redet ein harter Schnüffel-Knochen wie ich nicht über persönliche Schwächen. Das ist bekanntlich geschäftsschädigend. Bedauerlicherweise blieb allerdings mein Zusammenbruch beim Besuch der diesjährigen CeBIT in Hannover dank der allgegenwärtigen Videoüberwachung ohnedies nicht geheim. Auf der Facebook-Seite „Messe-intim“ finden sich schamlose Bilder. Deshalb zunächst Hintergründiges zur Klärung: … [vorab aus Politik & Kultur 3/2017]

Broadcast oder Broadband? – Studie des Bayerischen Rundfunks zur Zukunft der terrestrischen Radioversorgung

11.03.14 (mh) -
Es geht um die Zukunft des Rundfunks beim Bayerischen Rundfunk. UKW, DAB+ oder LTE. UKW hat man allerdings schon abgeschrieben. Die Frage ist, welcher Weg des Sendens und Empfangens wird die nächste Zeit bringen. Wer sich dunkel erinnert, es gab einmal das Digitale Satelliten-Radio (DSR), das in höchster Qualität (CD) Rundfunk in die gute Stube brachte (entweder über Satellit oder Kabel). Aber es wurde fallen gelassen, die Akzeptanz war den Machern zu klein. Die neue Studie des Bayerischen Rundfunks geben wir im Wortlaut im Kernbereich zur Kenntnis.

Stille Nacht – ein Lied mit vier Tönen

08.12.13 (Anja Bossen) -
Lara-Sophie und ihr Bruder Per-Ole gehen mit Papa und Mama nachmittags zu Oma ins Altersheim. Auf dem Weg dorthin sind alle ein bisschen traurig, denn letztes Jahr haben sie noch zusammen mit Opa und Oma zuhause Weihnachten gefeiert. Aber dann ist Opa plötzlich sehr krank geworden und gestorben. Oma wollte nicht mehr allein zuhause bleiben, weil sie sich dort so einsam fühlte.

Energiewende?

07.12.13 (Theo Geißler) -
Reis’ ich durch Deutschland – Tag und Nacht – werd ich ums Vorurteil gebracht: Als Oberjammerlappen-Reporter in Sachen kultureller, musikalischer Bildung von Verbänden, Bündnissen, Stiftungen immer wieder gern zu Kongressen und Best-Practice-Meetings eingeladen, stoße ich unablässig auf blühende Musiklandschaften: Orchester, die im Rahmen ihrer Education-Aktivitäten neben jedem Profi eine/-n Schüler/-in sitzen haben und wunderbare Dreißig-Minuten-Vormittags-Barockkonzerte für junge Eltern samt Pampers-Verleih veranstalten. Öffentlich-rechtliche Sender, die ganze Kinder-Redaktionen samt technischem Equipment über Land schicken, um Hörerbindung zu betreiben. Schul- oder Kirchenchor-Konzerte werden mitgeschnitten und als CD-Gimmicks verteilt (leider aber zumeist nicht gesendet).

Zukunft, bitte melden!

28.03.13 (Max Nyffeler) -
In der zweiten Märzhälfte gab es in Heidelberg eine Tagung über die Zukunft der Musikfestivals. Die Liste der angekündigten Teilnehmer war imposant, weshalb es sich lohnt, sie in voller Länge zu zitieren: „Zu den Referenten der Tagung gehören unter anderem Intendanten internationaler Festivals und Konzerthäuser wie Markus Hinterhäuser (Wiener Festwochen), Martin Hoffmann (Berliner Philharmoniker), Ilona Schmiel (Beethovenfest Bonn) und Christoph Lieben-Seutter (Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg), Gerard Mortier (Teatro Real Madrid) und Thorsten Schmidt (Heidelberger Frühling).

Wenn Kunst durch ihren Gebrauchswert ersetzt wird

01.03.13 (Ralf Dombrowski) -
Die Stars sind Ornament. Sie sind schmückendes Beiwerk einer Messe, deren radikaler Umbau den Wandel der Musikindustrie abbildet. Eindrücke von der 47. Musikmesse in Cannes.

Not macht erfinderisch

09.12.12 (Sonja Rehberg) -
Die 43. Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Tagung D-A-CH befasste sich vom 9. bis 11. November mit der Frage, ob der Beruf des Freiberuflichen Musikpädagogen eine Zukunft hat. Die Tagung wurde unter der Leitung des Präsidenten Dr. Dirk Hewig vom Deutschen Tonkünstlerverband organisiert. Kooperationspartner waren auf österreichischer Seite Prof. Mag. Walter Rehorska, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs (AGMÖ), und Brigitte Scholl, die Zentralpräsidentin des Schweizer Musikpädagogischen Verbandes.

Wo bitte geht’s denn hier zur Krise?

10.05.09 (Andreas Kolb) -
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht dieses Frühjahr keine Prognose für 2010. Die Berufsprognostiker halten quantitative Voraussagen in der gegenwärtigen Situation großer Unsicherheiten für nicht sinnvoll. Auch ohne gesicherte Fakten legt die Politik dennoch ein Förderprogramm nach dem anderen auf, zunächst für notleidende Banken, dann für Infrastrukturmaßnahmen der öffentlichen Hand, vielleicht bald für systemrelevante Autohersteller. Den Gedanken, dass Kultur und im weiteren Sinne die Kulturwirtschaft ebenso systemrelevant sein könnten, hat man bisher nicht weiter verfolgt.
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