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Alle Artikel kategorisiert unter »Zurab Zurabishvili«

Strangulation erspart die Guillotine – Giordanos „André Chénier“ in Schwerin

22.01.19 (Arndt Voß) -
Drastisch in der Handlung und schrill in den Farben serviert das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin Umberto Giordanos „André Chénier“ (Premiere: 18. Januar 2019). Die spektakuläre, zugleich ungewöhnlich üppige Inszenierung, die Roman Hovenbitzer erarbeitete, packt den Zuschauer. Expressiv und temporeich, dabei oft sinnlich überbordend, werden die chaotischen Zustände vor und während der Französischen Revolution vorgeführt, ein Zeitbild der besonderen Art! Dazwischen geraten die privaten, idealisierten Gefühle der drei Protagonisten unvermeidlich in die Nähe des Kitsches.

In ihrem Potenzial kenntlich gemacht: Prokofjews „Krieg und Frieden“ am Staatstheater Nürnberg

01.10.18 (Juan Martin Koch) -
Nicht weniger als 20 Solistinnen und Solisten sind es, die sich am Ende zusammen mit dem großen Chor vor dem jubelnden Publikum verbeugen. Keine Frage, dem Staatstheater Nürnberg ist zum Start in die neue Opernsaison auf beeindruckende Weise ein Kraftakt gelungen.

Siehst du den Mond über Nowgorod … – Nikolai Rimsky-Korsakovs „Sadko“ in Gent

02.07.17 (Joachim Lange) -
An der Flämischen Oper in Gent haben Regisseur David Kramer und Dirigent Dmitri Jurowski mit „Sadko“ eine außerhalb Russlands nahezu unbekannte Oper von Nikolai Rimsky-Korsakov ausgegraben. Joachim Lange berichtet.

Mit dem Sprenggürtel inszeniert – Jacques Fromental Halévys „La Juive“ in Mannheim

12.01.16 (Frieder Reininghaus) -
Wurden nicht erst vor einigen Tagen in einem mit der Bundesrepublik gut befreundeten Land etliche Menschen einzig aus dem Grund hingerichtet, dass sie nicht der in ihrer Wohnregion mehrheitlich gepflegten Glaubensgemeinschaft angehörten? Das zentrale Problem der 1835 an der Opéra in Paris uraufgeführten „Jüdin“ ist unmittelbar aktuell.
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