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Alle Artikel kategorisiert unter »Constanze Rora«

Gelingendes Leben und Musik

30.03.20 (Adrian Niegot) -
Der Band umfasst Beiträge, die auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikpädagogik (GMP), die vom 9. bis 11. März 2018 zu dem genannten Thema an der Folkwang Universität der Künste Essen stattfand, präsentiert wurden. Er gliedert sich in die drei Bereiche Diversität/Identität, Teilhabe und Beziehung/Resonanz. Diese Dreigliederung ergab sich aus der vorbereitenden Tagung, auf der die Referentinnen und Referenten ihre Ausgangsideen vorstellten und diskutierten. Es handelt sich daher um eine lose, an Beziehungen zwischen den Beiträgen angelehnte Strukturierung, die nicht impliziert, dass sich die subsumierten Beiträge mit den zugeordneten Begriffen expressis verbis auseinandersetzen oder diese gar systematisch untersuchen. Eher können die zugeordneten Stichworte als Gravitationszentren aufgefasst werden, zu denen sich die Texte in jeweils eigener Weise in Beziehung setzen lassen.

Rolle des Körpers in der Lehrerausbildung

29.05.19 (Constanze Rora) -
Vom 21. bis 22.3. 2019 fand an der Universität Bielefeld eine Tagung statt, auf der nach der Rolle des Körpers in der Musik- und Kunstlehrerbildung gefragt wurde. Als Initiatorinnen zeichneten die Kunstpädagoginnen Petra Kathke (Bielefeld) und Christina Griebel (Karlsruhe) sowie die Musikpädagogin Constanze Rora (Leipzig) verantwortlich. Unsere Tagung hatte das Ziel, Ansätze und Konzepte in der Kunst- und Musiklehrerbildung zu thematisieren, die den Körper als Bezugspunkt ästhetischer Erfahrungsprozesse fokussieren. Dass auf einer Tagung beide künstlerischen Lehramtsfächer vorkommen, obgleich doch auf den ersten Blick gerade hinsichtlich der Einbeziehung des Körpers Musik und Kunst eine hohe und voneinander abweichende Spezifik aufzuweisen scheinen, mag verwundern. Auch könnte eingewendet werden, dass die Thematisierung körperlicher Erfahrungsprozesse die Reflexion hochschulischer Lehre auf einen abwegigen Seitenpfad führt.

Thema Interaktion

31.10.18 (Constanze Rora) -
Mit dem Thema Interaktion soll für die nächste Tagung der GMP eine Nahperspektive auf musikalische Erfahrungs- und Lernprozesse eingenommen werden. Als Terminus in soziologischen Handlungs- und Praxistheorien weist der Begriff Interaktion auf Situationen „direkter Kommunikation“ (Goffman) und öffnet mit der Behauptung eines ‚Zwischen’ den Blick für deren performative Qualität: Interaktion findet zwischen mindestens zwei Akteuren statt, wobei sie etwas darstellt oder hervorbringt, das sich gegenüber dem Agens des jeweils einzelnen Interaktionspartner als autonom erweist. Erving Goffman hebt daher zu Beginn seiner Untersuchung zu Interaktionsritualen hervor: „Es geht hier ... nicht um Menschen und ihre Situationen, sondern eher um Situationen und ihre Menschen.“

Musikkulturen und Lebenswelt

30.03.18 (Constanze Rora) -
Mit der soeben erschienen Publikation gibt die Gesellschaft für Musikpädagogik den dritten Tagungsband der Reihe „Musikpädagogik im Diskurs“ heraus. Zusammengefasst sind hier die Ergebnisse der Jahrestagung „Musikkulturen und Lebenswelt“, die 2016 in Kooperation mit dem Institut für europäische Musikethnologie an der Universität zu Köln stattfand.

Gelingendes Leben und Musik

02.04.17 (Constanze Rora) -
Die Gesellschaft für Musikpädagogik widmet sich auf ihren beiden Jahrestagungen 2017 und 2018 dem Thema „Gelingendes Leben und Musik“. Die erste Tagung, die am 4. März in Leipzig stattgefunden hat, war als nicht-öffentliche Arbeitstagung angelegt. Ihr Ziel lag darin, den Austausch und die Interaktion zwischen den Teilnehmenden und ihren Themen zu fördern. 13 Referentinnen und Referenten fanden sich ein, die miteinander – moderiert durch die Vorstandsmitglieder – ihre Entwürfe und Ideen diskutierten.

Konzertpädagogik geht neue Wege

31.03.16 (Alexander J. Cvetko) -
Konzertpädagogik ist ein schillernder Begriff, der eine ganze Reihe musikpädagogischer Praktiken umfasst und bisher kaum von dem der Musikvermittlung abgegrenzt worden ist. In dem vorliegenden Tagungsband, der auf die Jahrestagung der Gesellschaft für Musikpädagogik vom 21. bis 23. Februar 2014 an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen zurückgeht, wird einer Aufgliederung des Feldes Rechnung getragen, das auf eine mittlerweile lange Geschichte zurückblicken kann, spezielle Interessensbereiche ausgeprägt hat sowie Ansätze zur Etablierung als eigene Fachdisziplin erkennen lässt.

Heimat – ein Thema für den Musikunterricht?

03.11.15 (Constanze Rora) -
Die Analyse Erwin Straus’ zeigt aber, dass sich die zentrierte Wahrnehmung der Wirklichkeit nicht leugnen oder übergehen lässt, sondern in vielen alltäglichen Situationen und Sprachgewohnheiten zum Ausdruck kommt. Brauchtum und Heimatabende erscheinen aus diesem Blickwinkel als Inszenierungen, in denen der Versuch unternommen wird, für einen Augenblick lang, die Distanz und Individualisierung aufzuheben, wie sie für die moderne Gesellschaft kennzeichnend ist und in Erinnerung an vormalige Traditionen eine kollektive Identität zu beschwören. Während die Identität des Menschen in der modernen Gesellschaft auf Differenzerfahrungen, das heißt auf Abgrenzung und Individualismus beruht, basiert die im Heimatgefühl gesuchte kollektive Identität auf Identifizierung mit der sozialen, landschaftlichen und kulturellen Umgebung.

Heimat – ein Thema für den Musikunterricht?

09.09.15 (Constanze Rora) -
Co Cech, to Muzikant – jeder Tscheche ein Musikant? – Dieses Motto führte eine unserer Schulmusikstudentinnen dazu, ihre Bachelorarbeit zur Frage des musikkulturellen Selbstverständnisses der tschechischen Musikpädagogik zu schreiben. In ihrer Einleitung berichtet sie von einem Erlebnis mit tschechischen Studenten, die zu Gast in Deutschland bei einem Fest „am späten Abend voller Inbrunst alte tschechische Volkslieder zu singen und ihrer Heimat zu gedenken“1 begannen: „Da man so etwas heutzutage bei modernen Jugendlichen in Deutschland äußerst selten antrifft, erschien es mir interessant, nach den Ursachen solch eines Phänomens zu forschen.“2

Interaktion, Moderation und andere Kinderspiele

01.04.02 (Constanze Rora) -

Klassische Musik und Computertechnologie sind Bereiche, die nicht oft zueinander finden. Insbesondere für Kinder scheint der Zugriff auf Musik über den Computer vor allem auf den Umgang mit Popmusik beschränkt zu sein. Als ein außergewöhnlicher Ansatz ist daher das Toy-Symphony-Projekt des Media Lab am Massachusetts Institute of Technology (MIT) Boston zu betrachten, bei dem es um die Kombination computergestützter Instrumente mit traditionellen Orchesterinstrumenten geht. Unter der Leitung des Komponisten und MIT-Professors Tod Machover wurden computergesteuerte Klangerzeuger entwickelt, die von Kindern im Rahmen eines Orchesterkonzertes gespielt werden können, ohne einer jahrelangen Perfektionierung in der Spieltechnik zu bedürfen. Darüber hinaus entwickelten Graduierte des MIT eine Software, die es Kindern und musikalischen Laien erlaubt, ohne Notenkenntnisse rhythmisch-melodische Motive zu entwerfen und Musikstücke zu komponieren. Im Rahmen des internationalen Toy-Symphony-Projekts werden nun in zehn verschiedenen Ländern Konzerte durchgeführt, für die Kinder mit der Kompositionssoftware Hyperscore komponieren und in denen sie auf den neuartigen Klangerzeugern spielen.

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