Ein Friseur in Ha-Neu – Rossinis „Barbier von Sevilla“ an der Oper Halle
An der Oper in Halle findet sich Rossinis „Barbier von Sevilla“ in einer Plattenbausiedlung und den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder. Oder auch nicht.
An der Oper in Halle findet sich Rossinis „Barbier von Sevilla“ in einer Plattenbausiedlung und den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder. Oder auch nicht.
In dieser Inszenierung regiert die Ahnung. Denn viel kann man zwischen den verschiedenen Schwarztönen nicht ausmachen. Doch auch die helleren Szenen bringen kein Licht in's Dunkel.
Nimmt man den „Kosmos Wagner“ beim Wort, ist der natürlich endlich. An der Oper Dortmund ist so ein programmatischer Schwerpunkt überschrieben, mit dem das aktuelle Ringprojekt von Peter Konwitschny, das dort seiner...
In Kassel inszeniert Paul-Georg Dittrich Mozarts „Don Giovanni“ in der Raumbühne „Antipolis“. Das gelingt etwas holpriger als die Carmen-Inszenierung auf der gleichen Raumbühne.
In ihrer „Fokus ’33“-Reihe bringt die Oper Bonn Arnold Schönbergs Opernfragment „Moses und Aron“ auf die Bühne.
Das Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz glänzt wieder mit einer Ausgrabung: „Der Fürst von Pappenheim“ von Hugo Hirsch.
Wenn der Ball beim Fürsten Orlofsky vorbei ist sich alle in den Armen beziehungsweise am Boden liegen und nach der Pause ein gestandener Schauspieler als Frosch das Zepter übernimmt, dann kann das einer „Fledermaus“...
An diesem Uraufführungsabend im Opernhaus Düsseldorf muss man immer mal an die Stimmung später Kompositionen von Richard Strauss denken. Nicht nur, wenn es am Ende aus dem Graben unverkennbar auch so klingt. Wobei dessen...
Am Deutschen Nationaltheater in Weimar inszeniert Barbora Horáková Richard Wagners „Fliegenden Holländer“ bei der man zwar mit den Ohren sehen konnte, aber deren Inszenierung zahlreiche offene Fragen hinterließ. Nach...
Mit viel Gewese inszeniert sich der Abend abseits von der Bühne. Die Erwartungen werden von der Musik erfüllt, von Simon Stones Regie nicht.
Intendant Stefan Herheim hält weiter seinen Kurs einer maßvollen Moderne fest: mit Jaromir Weinbergers „Schwanda der Dudelsackpfeifer“ zeigt er ein Werk, das vor der NS-Zeit große Beliebtheit genoss.
Cornelius Meister und seine Protagonisten sichern zumindest musikalische die Landung der Exkursion von David Hermann in die Postapokalypse.
Mozarts und DaPontes „Hochzeit des Figaro“ ist sicher mehr als eine Komödie. Schon mit Blick auf die Entstehungszeit mit ihrem Widerschein der Zeitenwende am Ende des 18. Jahrhunderts. Vor allem in Frankreich, wo dieses...
Peter de Caluwe wird seine Intendantenjahre in Brüssel nun doch mit einem Ring krönen. Schmieden wird ihn Romeo Castellucci. Mit dem „Rheingold“ hat er jetzt begonnen. Im Januar geht es dann schon mit der „Walküre“...
Die Oper in Lyon wagt sich an „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal – und geht, alles in allem, als Sieger durchs Ziel.