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Alle Artikel kategorisiert unter »Traditionelle Musik«

Interkultureller Klangmix: Aftab Darvishis „Turan Dokht“ verweist auf die Wurzeln von Puccinis Opernhit

13.06.19 (Regine Müller) -
Regine Müller besuchte das Holland Festival. Bei der Aufführung von Aftab Darvishis erwartete sie „ein gut verdaulicher, gemessen dahinfließender Klangmix an, der im weitesten Sinne orientalische Klänge, westlich weichgespült mit befremdlich anmutenden Originalzitaten aus Puccinis ‚Turandot‘ mixt“. Was das alles mit „kultureller Aneignung“ und ästhetischer Affirmation zu tun hat, lesen Sie in ihrer Kritik im Detail.

Eine „Musikreise zum Hindukusch“ eröffnet die neue „Weltmusik“-Reihe der Alten Oper Frankfurt

16.09.16 (Andreas Hauff) -
Vor einem Jahr hat sich der Kulturfonds Frankfurt / Rhein-Main das Thema „Transit“ zum Schwerpunkt für die Zeit bis 2018 gewählt. Ein zentraler Aspekt dabei heißt „Wechselwirkungen zwischen Region und Welt“, und natürlich kommen hier auch Flucht, Einwanderung und die Begegnung der Kulturen in den Blick. Mit einer neuen „Weltmusik“-Reihe steigt die Alte Oper Frankfurt nun mit ein ins Programm. Zum Eröffnungsabend „Musikreise zum Hindukusch“ kam das afghanisch-deutsche Ensemble „Safar“, und damit taten sich weitere Verbindungen auf: Nach Weimar, nach Kabul, in die Türkei – und in eine 100 Jahre zurückliegende Vergangenheit.

Mehrstimmige Baglama-Kammermusik

01.03.16 (N.N.) -
Auf Einladung des Yunus Emre Instituts Köln gab am 30. Januar ein Ensemble, das sich im Rahmen eines Baglama-Kammermusikworkshops gebildet hatte, ein Konzert im Saal des Instituts am Neumarkt. Der Landesmusikrat NRW hatte ein Dutzend Musikerinnen und Musiker an zwei Wochenenden in Kölns Alte Feuerwache zusammengeführt, um aus Baglamas und westlichen Instrumenten mehrstimmig spielende Kammermusikensembles zu bilden.

Erster Baglama-Kongress in NRW

04.02.15 (Hasret Tiraz) -
Die Baglama, auch bekannt als Saz beziehungsweise Tembûr, befindet sich gegenwärtig in einer entscheidenden Phase ihrer institutionellen Etablierung in Deutschland. Nachdem sie in den letzten Jahrzehnten allmählich Eingang in das hiesige Musikleben gefunden hat, werden nun schon länger bestehende Bedürfnisse deutlicher vernehmbar. Anfang November veranstaltete die Landesmusikakademie NRW dazu gemeinsam mit den NRW-Institutionen Landesmusikrat, HfMT Köln, Landesverband der Musikschulen, NRW Kultursekretariat sowie dem Orient-Institut Istanbul einen vom NRW-Kulturministerium geförderten Kongress. Unter dem Titel „Die Baglama im Kontext von Pädagogik, Musikschule, Jugend musiziert und Konzertwesen“ ermöglichten zahlreiche Diskussionsforen, Workshops, Vorträge und Konzerte eine konzentrierte Beschäftigung mit der Langhalslaute. Neben Baglama-Interpreten und -Pädagogen haben auch Musiker anderer Fächer, Konzertveranstalter und Hochschuldozenten das Veranstaltungs-angebot dazu genutzt, Einblicke in die technischen Eigenarten und pädagogische Vermittlung der Baglama zu erhalten sowie ihre gegenwärtige und zukünftige Rolle in Deutschland, speziell in NRW, zu behandeln.

Wir sind alle eine große Familie

05.10.14 (Roland HH Biswurm) -
„Osnabrück ist eine schöne Stadt. Sie liegt in einer Gegend. Viele Häuser zieren das Weichbild.“ Stimmt. – Gab mal so ’ne Kabarett-Truppe: Insterburg & Co., die ham das verbrochen. Den Sketch mit Osnabrück. Während der siebziger Jahre war das.

Taten, nicht Zeichen – 10 Jahre Morgenland Festival Osnabrück

25.09.14 (Roland HH Biswurm) -
Auch im Morgenland spielt man vorwiegend abends Musik. Wo aber ist das: Morgenland ? „Crossing the bridge“ war ein Film von Fatih Akin, in dem Aynur zu sehen ist, die schöne stolze Kurdin. Sie singt von der Liebe, klar und davon, wie der Krieg Vater und Sohn entzweit, der Allmächtige. Allmächd! Jetzt stehen sie hier in Osnabrück gemeinsam auf der Bühne: die Kurdin, der Armenier, der Syrer, Libanese, Iraker, Iraner und alle zusammen machen eine Musik – in Niederbayern sagen sie: „daß der Rauch davogeht“, der Pulverdampf nämlich, dieser mistige mit diesem stechenden Gestank.
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