Reinhard-Schulz-Preis 2020 für zeitgenössische Musikpublizistik geht an Friedemann Dupelius


26.05.20 -
Der Musikjournalist Friedemann Dupelius wird mit dem Reinhard-Schulz-Preis 2020 für zeitgenössische Musikpublizistik ausgezeichnet. Dies gab Dr. Thomas Schäfer, Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt und künstlerischer Leiter der Darmstädter Ferienkurse, heute im Namen der Jury bekannt.
26.05.2020 - Von PM, KIZ

Friedemann Dupelius, geboren 1987, lebt und arbeitet als freier Musikjournalist für Rundfunk, Print- und Onlinemedien in Köln. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die elektronische Musik in ihren gegenwärtigen und historischen Ausprägungen. Er ist regelmäßig als Autor von Radiofeatures für WDR 3 open sounds: Studio Elektronische Musik tätig und schreibt für verschiedene Musikzeitschriften. Zudem produziert er eigene elektronische Musik, Hörspiele und Klangkunstarbeiten.

Die unabhängige Fachjury des Reinhard-Schulz-Preises 2020, bestehend aus Lydia Jeschke (Juryvorsitz; SWR / D), Kristin Amme (BR / D), Elisabeth Schwind (Südkurier / D), Michelle Ziegler (freie Autorin / CH) und Gerhard R. Koch (freier Autor / D), hebt die Fähigkeit von Friedemann Dupelius hervor, „in seinen Rundfunk- und Printbeiträgen auch scheinbare Spezialisten-Themen für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sein Fachwissen im Bereich elektronische Musik und Technologie ist u. a. Ausgangspunkt für musiksoziologische Beobachtungen. Wir wünschen ihm ein größeres Tätigkeits- und Themenfeld für diese absolut gegenwartsrelevante Arbeit und hoffen, mit der Verleihung des Reinhard-Schulz-Preises dazu beizutragen.“

Der Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik wurde 2012 in Graz zum ersten Mal verliehen und wird dieses Jahr zum fünften Mal vergeben. Ziel des Förderpreises ist es, junge Musikjournalist*innen und Musikkritiker*innen zu unterstützen, die sich intensiv mit Neuer Musik auseinandersetzen und in den Medien darüber berichten. Die Preisträger*innen erhalten neben dem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, das erneut die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) bereitstellt, vielseitige Publikationsmöglichkeiten in Kooperation mit BR-Klassik, hr2-kultur (Redaktion Neue Musik), Klangspuren Schwaz, Landesmusikrat Thüringen, Lucerne Festival, Münchener Kammerorchester, MusikTexte, neue musikzeitung (nmz), Neue Zeitschrift für Musik (NZfM), Oper Stuttgart, positionen und SWR2-JetztMusik.


Der Preis erinnert an den Musikjournalisten und Musikwissenschaftler Reinhard Schulz (1950-2009) und ist seit 2014 beim Internationalen Musikinstitut Darmstadt (IMD) und dessen Förderverein beheimatet.

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