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Alle Artikel kategorisiert unter »21. Jahrhundert«

Neue Musik / Musikfeature: Die Radio-Woche vom 24. bis 30. April 2017

23.04.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 17. Jetzt schon das dritte Mal ohne die Beiträge vom rbb-kulturradio, die es immer noch nicht hinbekommen, ihre Beiträge in die ARD-Suchmaschine einzupflegen. Es scheint ihnen einfach ziemlich egal.

„Der Musiker muss schwitzen“

23.04.17 (Rainer Nonnenmann) -
Das Kölner Festival „Acht Brücken“ 2017 widmet vom 28. April bis 7. Mai Unsuk Chin einen Schwerpunkt. 13 Werke der südkoreanischen Komponistin gelangen zur Aufführung, darunter groß besetzte Ensemble-, Konzert- und Orchesterwerke. Chin wurde 1961 in Seoul geboren, studierte dort Komposition und ab 1985 dank eines DAAD-Stipendiums bei György Ligeti in Hamburg. Seit 1988 lebt sie in Berlin. Mit ihr sprach Rainer Nonnenmann.

Die Stimme als sinnlicher Schlüssel zur Versenkung

17.04.17 (Franziska Buhre) -
So muss sich Carl Orff den Urwald erträumt haben: Es schnarrt und klappert, quietscht und rasselt aus vielen Richtungen, mit allem, was der gut sortierte Musikalienfachhandel an Perkussionsinstrumenten bereithält. Und das wohlgesittet nach Noten, die Wildnis hat im Konzertsaal schließlich bezähmt zu erklingen. Die Trommeldompteure sind Mitglieder des Ensemble Modern, die zu Beginn des Konzertabends „Re-inventing Smetak“ im Rahmen des Fes­tivals MaerzMusik im Zuschauerraum des Hauses der Berliner Festspiele zum durchorganisierten „…tak-tak…tak…“, so der Titel des neuen Werks von Arthur Kampela, ansetzen.

Neue Musik / Musikfeature: Die Radio-Woche vom 17. bis 23. April 2017

16.04.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 16. Jetzt leider das zweite Mal ohne die Beiträge vom rbb-kulturradio, die es weiterhin nicht hinbekommen, ihre Beiträge in die ARD-Suchmaschine einzupflegen. Wir verweisen statt auf Ultraschall dann auf einen Beitrag zum Musikland Brandenburg.

DVD-Tipps 2017/04

09.04.17 (Juan Martin Koch) -
Toshio Hosokawa: Stilles Meer. Susanne Elmark, Mihoko Fujimura u.a. Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Kent Nagano. EuroArts +++ Giorgio Netti: Ciclo del ritorno. Anna Spina, Viola; Benoît Piccand, Klangregie. Neos +++ Der letzte Remix. A Brief History of Raubkopie. Film von Olaf Held. Monarda Arts

Rihm-Ligeti-Vivier-Berio! Ein musica viva-Wochenende der Aufklärung und Uraufführung

04.04.17 (Wolf Loeckle) -
Während die Wiener immer noch – im Angesicht der Plakate mit den Inhalten und der gestalterischen Anmutung von 1817 – daran basteln, wien modern zu positionieren, machen die Berliner das in bekannt welt-spitzenmässiger Attitüde als vermeintliche Weltmarktführer. Die Münchner dagegen halten sich im Schatten der Elbphilharmonie, die von den Hamburger Controllern auf der Suche nach quantitativ ausreichend Publikum bald eine vierundzwanzigstündig durchgehende Bespielung anzustreben gezwungen sein könnte.

Mit oder ohne Gott? – Giorgio Battistellis Oper „Lot“ an der Niedersächsischen Staatsoper uraufgeführt

03.04.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Am Anfang ziehen Abraham und Sara über die Szene und werden vom Kindgott, der Pappmenschen bastelt, ebenso gemaßregelt wie ihnen die Geburt eines Sohnes prophezeit wird. Bei der Gelegenheit versucht der uralte Abraham, mit Gott die geplante Vernichtung von Sodom mit seinen sündigen Bewohnern zu verhandeln, denn sein „gerechter“ Neffe Lot lebt dort mit seiner Frau und zwei Töchtern. Die Vernichtung ist nicht aufzuhalten, aber Lots Familie soll gerettet werden.

Zwischen Anarchie und Diversität

02.04.17 (Philip Krechlak) -
Am Ende herrschte absolute Anarchie. Nein, vielmehr deren Überwindung durch die Teilnehmenden selbst. Andere Kongresse schließen meist im Plenum. Dozenten, Workshopleiter und andere Verantwortliche präsentieren ihre Ergebnisse und Erkenntnisse der vergangenen Tage in geregelter und strukturierter Form.

Ernsthafte Arbeit statt fader Resignationsmusik

02.04.17 (Jim Igor Kallenberg) -
Bullshit is over: Das Eröffnungskonzert des Grazer Impuls Festivals bestritt das Klangforum Wien mit fünf Uraufführungen (Impuls-Kompositionsaufträge) junger Komponistinnen und Komponisten, den Gewinnerinnen und Gewinnern des Kompositionswettbewerbs im Vorjahr. Und es waren in den vergangenen zwei Jahren gerade die Newcomer- und Next Generation-Formate, die, sonst im toten Winkel der leeren Selbstgefälligkeit des Hauptprogramms, musikalisch etwas angingen.

Re-Formation

02.04.17 (Rainer Nonnenmann) -
Jahrhunderte lang gab die Kirche neue Musik in Auftrag und stellte dafür Räume, Chöre, Solisten und Instrumentalisten zur Verfügung. Das Schaffen von Dufay, Ockeghem, Lassus, de Rore, Gabrieli, Monteverdi, Schütz, Bach und vielen anderen ist anders nicht denkbar.
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