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Alle Artikel kategorisiert unter »20. Jahrhundert«

DVD-Tipps 2017/07

18.07.17 (Juan Martin Koch) -
Arnold Schönberg: Moses und Aron. Thomas Johannes Mayer, John Graham-Hall u.a., Orchestre et Chœurs de l‘Opéra national de Paris, Philippe Jordan. Regie: Romeo Castellucci. BelAir +++ Michael Glinka: Ruslan und Ljudmila. Albina Shagimuratova, Mikhail Petrenka u.a. Chor und Orchester des Bolshoi Theaters, Vladimir Jurowski. Regie: Dmitri Tcherniakov. Bel Air +++ Carlisle Floyd: Susannah. Susan Hellman Spatafora, Olin Blitch u.a. St. Petersburg Opera Orchestra an Chorus, Mark Sforzini. Regie: Michael Unger. Naxos

Grundlagen klären, Diskussion offen halten

18.07.17 (Juan Martin Koch) -
Neue Musik, zeitgenössische Musik, Gegenwartsmusik … Der Diskussionsbedarf über diese grundsätzlichen Benennungen – jüngst auch in dieser Zeitung – ist hoch. Ein guter Zeitpunkt also für ein Lexikon, das die zu diesem Themenfeld gehörigen Begrifflichkeiten klärt, historisch einordnet und gegebenenfalls auch problematisiert.

Neues vom Zwölfton-Gaucho

18.07.17 (Christoph Schlüren) -
Alberto Ginastera (1916–83) ist unter Kennern zwar ein bekannter Name: Angesehen als der bedeutendste Komponist Argentiniens, und zusammen mit dem Brasilianer Heitor Villa-Lobos, seinem argentinischen Landsmann Astor Piazzolla, den Mexikanern Carlos Chávez und Silvestre Revueltas und dem Kubaner Ernesto Lecuona der glanzvollste Komponistenname Lateinamerikas, wird Ginastera immer wieder genannt, und anlässlich seines 100. Geburtstags erschien eine Vielzahl CDs mit seinen Werken.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 10.07. bis 16.07.2017

09.07.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 28. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Sarah Nemtsov, Michael Floredo, Gerhard Rühm, das Tao und die Wiener Gruppe, Gérard Grisey und Zeitgenossen in Salzburg, Per Nørgård, Alper Marals Musik, Henri Chopin, Experimentelle Musik aus Neu Delhi, Komponisten des ADevantgarde-Festivals München, Herbert Blomstedt als Dirigent zeitgenössischer Musik, das Unisono in der zeitgenössischen Musik, Komponieren mit Henry David Thoreau, Michael Gielen, Walter Benjamin zum 125. Geburtstag, ICAS Radio, Oase Haifa, Höhepunkte vom Ulrichsberger Kaleidophon 2017, Zur Problematik neuer Diesseitigkeit, Frischen Wind im Geigenbau und den Prix Palma Ars Acustica.

Wolfgang Rihms „Jakob Lenz“ beim Festival INFEKTION! der Berliner Staatsoper

06.07.17 (Peter P. Pachl) -
Die letzte Premiere im Schiller-Theater brachte nicht wirklich etwas Neues. Als nunmehr wirklich letzte Premiere im großen Saal des Schiller-Theaters erntete die bereits zwei Jahre alte Koproduktion der Staatsoper Unter den Linden mit der Oper Stuttgart und dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel einen derartigen Jubel, wie er vergleichsweise nur nach besonders beliebten Strauss-Opern zu erleben ist.

Der Komponist ist anwesend: Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ bei den Münchner Opernfestspielen

02.07.17 (Juan Martin Koch) -
Franz Schrekers Oper „Die Gezeichneten“ von 1918 ist eigentlich eine Steilvorlage für das Regietheater. Triebsublimation, Außenseitertum, künstlerische Selbstreflexion – allein schon die Hauptfigur, der missgebildete Alviano Salvago, gäbe Stoff genug für subtile Tiefenbohrungen, für das Sichtbarmachen von Schrekers komplexer Gedankenwelt. Eigentlich.

Verquastes Paradies – Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ bei den Münchner Opernfestspielen II

02.07.17 (Wolf-Dieter Peter) -
Bruno Walter dirigierte 1919 die Münchner Erstaufführung des sensationellen Frankfurter Erfolgswerkes vom Vorjahr, Franz Schrekers „Die Gezeichneten“. Im zur „Hauptstadt der Bewegung“ stilisierten „braunen“ München dann natürlich kein Schreker-Werk – doch auch nach 1945 und selbst im Zuge der Schreker-Renaissance durch die maßstäbliche Frankfurter Produktion 1979 des Teams Gielen-Neuenfels-Bodisco-Zehelein setzte keine Münchner Intendanz das wichtige Werk auf den Spielplan. Entsprechend hoch waren jetzt, nach über 95 Jahren, die Erwartungen.
k.A.

Schreker-Oper eröffnet Premierenreigen der Münchner Opernfestspiele

01.07.17 (dpa) -
München - Mit der Neuinszenierung von Franz Schrekers selten gespielter Oper «Die Gezeichneten» steuern die Münchner Opernfestspiele am Samstag (19.00 Uhr) ihrem ersten Höhepunkt entgegen. Das 1918 uraufgeführte Werk spielt im Genua der Renaissance.

Aribert Reimanns Kammeroper „Gespenstersonate“ in der Werkstatt der Staatsoper Berlin

26.06.17 (Peter P. Pachl) -
Reimanns Oper, nach seiner Opernadaption von Shakespeares „Lear“ entstanden, basiert auf Johan August Strindberg, der sein Drama als „literarische Sonate“ bezeichnete, womit der Bewunderer Beethovens auf dessen „Gespenstersonate“ und „Gespenstertrio“ Bezug nahm.
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