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Alle Artikel kategorisiert unter »Darmstadt«

Das Hören als konstruktiver Akt

30.05.19 (Anke Kies) -
„Guten Tag. Ich bin Ihr Publikums-Observator. Während des Konzerts werde ich Ihr Verhalten beobachten und protokollieren“, erläuterte David Helbich seine Rolle im Projekt „Piano Hero“ von Stefan Prins. Eine Provokation?

Mit wenig Holz viel Klang - Geigenbauer arbeiten wie vor 300 Jahren

05.04.19 (dpa, Jens Albes) -
Kalenborn/Darmstadt - Fast kein Handwerker fertigt heutzutage noch Produkte, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Geigenbauer gehören dazu. Inzwischen müssen sie sich aber gegen Konkurrenz aus China behaupten.

Defragmentation – Curating Contemporary Music

Während der Darmstädter Ferienkurse finden regelmäßig nicht nur Konzerte und Workshops statt – auch der Gedankenaustausch sowie die Reflexion über bestimmte Themen der Musik und des Musikbetriebs haben von jeher ihren Platz.

Darmstädter Ferienkurse 2018: Kollektives Arbeiten

Der Austausch von Ideen, das Teilen von Wissen und das Experimentieren in Bezug auf neue Formen der Zusammenarbeit – dafür eine Plattform zu bieten, ist eines der Hauptanliegen der Darmstädter Ferienkurse. Dementsprechend standen 2018 in besonders vielen Projekten der nicht-hierarchische Gedanken- und Wissensaustausch und prozessorientiertes, interdisziplinäres kollektives Arbeiten im Fokus.

Darmstädter Ferienkurse 2018: Kurse - Workshops - Studios

In den letzten Jahren haben sich die Ferienkurse immer mehr vom klassischen Meisterkurs-Format entfernt und zu einem Workshop-Festival entwickelt. Es gibt Instrumentalstudios, Workshops zu speziellen Themen, interdisziplinäre Labore, Einzelunterricht, Gruppenunterricht, Vorträge, Gesprächsrunden, Offene Proben, Seminare, Meisterklassen, Ad-hoc Ensembles, Listening Sessions und vieles mehr. In dem Video von den Darmstädter Ferienkursen 2018 sind einige Eindrücke dieser Vielfalt festgehalten.

Komponist und Kommunikator: Gründer der Künstlerkolonie Mathildenhöhe

19.10.18 (dpa) -
Darmstadt - Das umfangreiche kreative Schaffen des letzten Großherzogs von Hessen-Darmstadt wird erstmals in einer Ausstellung auf der Mathildenhöhe beleuchtet. Anlass ist der 150. Geburtstag von Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937), dem Gründer der Künstlerkolonie Mathildenhöhe.

Darmstädter Ferienkurse 2018: Ensemble Nadar – „OurEars”

Nach seiner großen Multimedia-Performance DEAD SERIOUS im Jahr 2014 war das belgische Ensemble Nadar auch in diesem Jahr wieder bei den Darmstädter Ferienkursen zu Gast – dieses mal mit sehr viel intimeren Klangerlebnissen in ihrem Projekt „OurEars”. Vier Komponistinnen und Komponisten (Natasha Diels, Vladimir Gorlinsky, Cathy van Eck, Martin Schüttler) kuratierten und komponierten Werke für private Orte wie beispielsweise das Studio eines Künstlers, das Wohnhaus eines Arztes oder ein alternatives Kulturzentrum.

„bright darkness” bei den Darmstädter Ferienkursen 2018

Im Garten der Darmstädter Orangerie präsentierte das Ensemble Nikel am 16. Juli das knapp einstündige neue Werk "bright darkness" des Österreichers Klaus Lang. Das Stück beginnt genau eine Stunde vor Sonnenuntergang und endet damit, dass Publikum, Interpreten und Musik langsam von der Dunkelheit eingenommen werden. Sehen Sie hier Ausschnitte aus der Welturaufführung, die im Rahmen der diesjährigen Darmstädter Ferienkurse stattfand.

Daniel Cohen wird neuer Generalmusikdirektor in Darmstadt

05.09.18 (dpa) -
Neuer Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt wird der israelische Dirigent Daniel Cohen. Dies teilte das hessische Kunstministerium am Dienstagabend in Wiesbaden mit. Der 34-Jährige wird Nachfolger des in diesem Sommer ausgeschiedenen Will Humburg. Cohen, der sein Amt im Oktober antritt, erhält einen Vertrag über zunächst fünf Spielzeiten.

Diskutieren und ausprobieren, vorführen und verwerfen

31.08.18 (Juana Zimmermann) -
Pierre-Yves Artaud schrieb über die Ferienkurse von 1994: „Oh je, weiter diese Affenhitze! Das Wetter hier ist unvorhersehbar. Ein bisschen wie alles, was man hier so treibt: die Stücke, die man hier spielt und ihre Qualität. Das geht rein und raus.“ Und hätten sich seitdem die Örtlichkeiten und Nichtrauchergesetze nicht verändert, so könnte man ihm hellseherische Fähigkeiten zusprechen: „Vom Buffet bis zum Nichtrauchersaal [...] sind gerade mal zehn Meter, doch die kommen einem schier endlos vor. Sie sind es auch, denn ein Gruß und ein Wortwechsel alle 50 Zentimeter, das macht im Durchschnitt 20 Halts von 30 Sekunden [...]“
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