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Alle Artikel kategorisiert unter »Aschaffenburg«

Ein pädagogisch-künstlerischer Edelstein

18.02.22 (Burkard Fleckenstein) -
Die „Aschaffenburger Nachrichten für Musik und Musikliteratur“ vom November 1928 vermelden: „Die Öffentlichkeit erhielt Kenntnis von Bemühungen zur Gründung einer Aschaffenburger Singakademie. Ihr Tätigkeitsgebiet wird mit der Pflege des Madrigals, der Kantate und des Oratoriums umrissen; ihre Mitarbeiter wirbt sie in jenen musikkulturbewußten Kreisen, die eine Stadt von 35.000 Einwohnern immerhin zu bergen erhoffen läßt.“ Damals blieb es bei der Absicht, eine Sing­akademie zu gründen und auch die im Jahr 1924 gegründete Singschule, die der Aschaffenburger Musikschule angegliedert wurde, bestand nur bis zum Jahr 1935 und musste dann mangels entsprechender Nachfrage wieder geschlossen werden.

Blasmusiker in Corona-Not: «Hälfte der Vereine in Bayern hat Existenzsorgen»

11.05.20 (dpa) -
Aschaffenburg - Die Corona-Krise und der Ausfall von Veranstaltungen setzen den Blasmusikvereinen im Freistaat zu. «Das Geld fehlt hinten und vorne. Die Hälfte der Vereine hat Existenzsorgen», sagte Peter Winter, Präsident des Bayerischen Blasmusikverbands, dem «Main-Echo» in Aschaffenburg.

Freiwillig bedeutet keineswegs verzichtbar

02.11.10 (sl) -
Mehrere hundert Besucher haben beim 33. Bayerischen Musikschultag vom 14. bis 16. Oktober in Aschaffenburg teilgenommen. In verschiedenen Veranstaltungen und Konzerten mit über 200 Kindern und Jugendlichen wurde die wertvolle Bildungsarbeit der Musikschulen vorgestellt. Gastgeber waren die Städtische Musikschule Aschaffenburg und der Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen. Im Festakt zur Eröffnung des Musikschultags im vollbesetzten Ridingersaal des Aschaffenburger Schlosses ließen die Redner keinen Zweifel daran, welche wichtige Rolle die musikalische Bildung in der Entwicklung junger Menschen spielt, und verwiesen auf den gesellschaftlichen Aspekt von Musik. Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber: „Die Musikschulen sind gemeinsam mit den Kindergärten und Schulen die Garanten für die musikalische Erziehung unserer Kinder.“ Mit ihrem Beitrag zur Wertebildung leisteten sie wertvolle Arbeit für die Gesellschaft und seien aus der Reihe der pädagogischen Einrichtungen längst nicht mehr wegzudenken, so Huber.

Leidenschaft für guten Musikunterricht

05.05.10 (Susanne Lehnfeld) -
Der fortschrittlich denkende Kurfürst und Erzbischof Carl von Dalberg ist es gewesen, der im Jahre 1810 die Musikschule in Aschaffenburg gegründet hat und die Grundzüge der heutigen Musikschule definierte: Die Musikschule ist eine Einrichtung für die Bürger der Stadt, die Besoldung des Lehrpersonals ist festgelegt und Kinder dürfen nicht aus finanziellen Gründen vom Unterricht ausgeschlossen werden. Die-se 200 Jahre alten Wesensmerkmale sind längstens in die Tat umgesetzt. Die Städtische Musikschule hat heute ihren festen Platz im kommunalen Bildungsangebot. Sie ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt, die über beste fachliche und organisatorische Strukturen verfügt, festangestelltes Lehrpersonal hat und optimale räumliche Unterrichtsbedingungen in einem eigenen Musikschulgebäude bietet. Beim Bildungskongress des Verbandes deutscher Musikschulen im April bekräftigte Klaus Herzog, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, dass er die Musikschule als „freiwillige Pflichtaufgabe“ begreife, die auch in Zeiten von Einsparungen nicht angetastet werden dürfe und versprach, einen Teil der Straßen zugunsten des Musikschuletats erst später zu reparieren: „Wir werden nicht in Steine investieren, sondern in die Köpfe und Herzen unserer Mitbürger.“ Die Stadt unterhält die Musikschule mit einem Finanzaufwand von jährlich gut einer Million Euro und schafft damit ideale Bedingungen für die musikalische Kinder- und Jugendbildung. Im aktuellen Schuljahr werden mehr als 1.600 Schüler von 58 hauptamtlichen Lehrkräften vom spielerischen Einstieg im Kleinkindalter bis hin zur Vorbereitung auf ein Musikstudium in einem differenzierten und klar strukturierten Fächerkanon unterrichtet. Burkard Fleckenstein, Kulturamtsleiter und Leiter der Städtischen Musikschule Aschaffenburg, ist gemeinsam mit dem geschäftsführenden Musikschulleiter Stefan Claas verantwortlich für das umfangreiche Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr.

Anregung, Hilfestellung und Handreichung

04.05.10 (Barbara Haack) -
Was sind eigentlich Bildungspläne? Es gibt sie in allen Bundesländern, sie enthalten Richtlinien und Konzepte für den Unterricht in verschiedenen Schulformen. Bezeichnend ist, dass es für diese Länder-Bildungspläne zwar einen „Gemeinsamen Rahmen“ gibt, dass aber jedes Land – in bester föderalistischer Manier – daraus seinen eigenen Plan entwickelt hat.

Erfolgreicher VdM-Fachkongress "Musikalische Bildung von Anfang an" in Aschaffenburg

21.04.10 (PM - VdM) -
„Musikalische Bildung von Anfang an“ – unter diesem Fachkongresstitel stellte der Verband deutscher Musikschulen (VdM) am vergangenen Wochenende in Aschaffenburg seinen „Bildungsplan Musik für die Elementarstufe/Grundstufe“ der Öffentlichkeit vor. In dem neuen Bildungsplan, der zum Sommer 2010 erscheint, wurden unter Mitwirkung zahlreicher ausgewiesener Expertinnen und Experten aus der Elementaren Musikpädagogik Grundsätze und Leitlinien für die musikalischen Bildungsangebote für Kinder von der Geburt bis ins Grundschulalter formuliert.

„Musikalische Bildung von Anfang an“ – VdM-Fachkongress in Aschaffenburg

14.04.10 (PM - VdM) -
„Musikalische Bildung von Anfang an“ ist das Thema des Fachkongresses, den der Verband deutscher Musikschulen (VdM) mit Unterstützung des Bundesbildungsministeriums, des Bayerischen Kultusministeriums und der Stadt Aschaffenburg, deren Musikschule ihr 200-jähriges Jubiläum feiert, am 16./17. April 2010 in der Stadthalle Aschaffenburg veranstaltet.

Aschaffenburger Mutig-Preis 2010 für Kurt Masur

08.03.10 (nmz/kiz) -
Aschaffenburg - Der Aschaffenburger Mutig-Preis 2010 geht an den Dirigenten Kurt Masur. Wie die Jury am Montag mitteilte, wird damit sein couragierter Einsatz bei der Leipziger Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 gewürdigt. Er habe als einer von sechs Verfassern des Aufrufes "Keine Gewalt" und mit seinen Lautsprecherdurchsagen während der Demonstration maßgeblich zu deren friedlichem Verlauf beigetragen.
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