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Alle Artikel kategorisiert unter »Detmold«

Gemeinsames Agieren aller Lebensalter

02.06.16 (Reinhild Spiekermann) -
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und den damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen beschäftigt sich die junge Fachdisziplin „Musikgeragogik“ erfolgreich mit musikalischer Bildung im Alter sowie mit musikbezogenen Vermittlungs- und Aneignungsprozessen. Zum Musizieren älterer Laien in kleineren Besetzungen liegen jedoch noch wenige Erkenntnisse vor. Um diese Lücke zu schließen, konzipierte die Abteilung Instrumental- und Gesangspädagogik der Hochschule für Musik Detmold unter Leitung von Prof. Reinhild Spiekermann vom 6. bis 8. November 2015 deshalb ein mehrteiliges Projekt, das der Fragestellung nachgehen sollte, wie kammermusikalisches Musizieren von Amateuren im Alter von 55 Jahren und älter („55+“) praktiziert wird.

Blick in die Grabkammer einer Lebendigen – Opern-Uraufführung von Alexander Munos „Sogno d’un mattino di primavera“ in Detmold

Giselher Klebe, der 2009 gestorbene Komponist, hat viele Jahre in Detmold gelebt und an der dortigen Hochschule für Musik gelehrt. An ihn erinnert seit 2012 der Giselher-Klebe-Kompositionswettbewerb, alle zwei Jahre ausgelobt von der Musikhochschule und dem Landestheater Detmold. In 2014 war es Alexander Muno, Jahrgang 1979, der den Wettbewerb gewann – mit seiner Oper „Sogno d’un mattino di primavera“. Jetzt war deren Uraufführung am Landestheater der beschaulichen Kleinstadt in Ostwestfalen zu erleben.

„Fall Stephani“ – Chance vertan

02.03.16 (Leserbrief) -
Zunächst danke ich der nmz für die weitaus sachlichere Berichterstattung zur angeblichen „Causa Stephani“ als kürzlich in der örtlichen Detmolder Presse geschehen. Rein sachlich stelle ich aber auch hier als Reaktion auf den Artikel „Die Causa Stephani“ (nmz 12/15–1/16) meinen Leserbrief an die Detmolder Lokalpresse gerne zur Verbreitung zur Verfügung:

Epizentrum für experimentelle Musik

16.02.16 (Michael Zwenzner) -
Im Jahr 2012 nahm das Leben des 1968 in Paris geborenen Komponisten und Musikforschers Fabien Lévy eine jener überraschenden Wendungen, die für seine bisherige Laufbahn so typisch sind, aber für ihn als Künstler wie auch für das jeweilige professionelle Umfeld immer überaus fruchtbar waren. Er verlagerte seinen Lebensmittelpunkt aus New York nach Berlin, das ihm bereits seit einem DAAD-Stipendium 2001 bestens vertraut ist, und trat kurz darauf eine Kompositionsprofessur an der Hochschule für Musik in Detmold an.

Mehr als die Summe seiner Teile

01.12.15 (Jelka Lüders) -
Das architektonische Nebeneinander von Alt und Neu hat in der Hochschule für Musik Detmold Tradition. Vom denkmalgeschützten Fürstlichen Palais über das imposante Konzerthaus von 1968 bis zum jüngst errichteten Musikkindergarten bilden mehr als zehn Gebäude unterschiedlichster Couleur rund um den historischen Palaisgarten ein harmonisches Ganzes.

Die Causa Stephani

30.11.15 (Andreas Kolb) -
In Detmold gibt es seit Anfang November eine Causa Martin Stephani: Am 2. November jährte sich der Geburtstag des Dirigenten und Professors, der von 1959 bis 1982 Direktor der Nordwestdeutschen Musikakademie (heute: „Hochschule für Musik Detmold“) gewesen war.

Musikhochschule Detmold arbeitet NS-Vergangenheit auf und lässt die Biografie des Dirigenten Martin Stephani wissenschaftlich erforschen

28.10.15 (dpa) -
Der Musiker Martin Stephanilehrte von 1957 an in Detmold und war von 1959 bis 1982 Rektor der Hochschule. Nach Angaben des derzeitigen Rektors Thomas Grosse belegen Quellen, dass der 1983 verstorbene Stephani vor 1945 als Obersturmführer der Leibstandarte SS Adolf Hitler angehört und deren Musikzug geleitet habe.

Uraufführungskaskaden beim 6. Hörfest Neue Musik in Detmold

08.10.15 (Thomas Kruegler) -
Das „6. Hörfest Neue Musik“ hat „Szenen und Visionen“ in den Detmolder Hangar 21 und andere Spielorte gebracht. Der von Hans Timm ins Leben gerufenen „Initiative für Neue Musik in Ostwestfalen-Lippe“ (INM) ist es gelungen, ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau mit insgesamt fünf Uraufführungen auf die Beine zu stellen.

Qualitätvolle und machbare Stücke sind Mangelware

27.09.15 (Anne Kohler) -
Vom 1. bis 4. Oktober findet in Dortmund die dritte Ausgabe der chor.com statt. Ein Schwerpunkt des Branchentreffs liegt in diesem Jahr auf zeitgenössischer Chormusik. So führt etwa das SWR Vokalensemble unter der Leitung von Rupert Huber am Freitag, den 2. Oktober in St. Marien neue Werke auf, die vom Deutschen Chorverband, dem Initiator und Veranstalter der chor.com, in Auftrag gegeben wurden. Des Weiteren leitet Anne Kohler, Professorin für Chorleitung an der Hochschule für Musik Detmold, einen Intensivkurs Chordirigieren mit dem Thema „Zeit-Genossen! Expeditionen ins 20. und 21. Jahrhundert“ (Abschlusskonzert am 3. Oktober im Großen Saal des Orchesterzentrums NRW). Juan Martin Koch befragte die Chorleiterin zum Schwerpunkt ihres Workshops.

Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten

Welche Bedeutung können Wettbewerbe an einer Musikhochschule haben? Man sollte hier in zwei unterschiedliche Kategorien unterscheiden: Es gibt öffentlich ausgeschriebene Wettbewerbe, denen die wichtige Rolle eines Karrieresprungbretts für die Studierenden zukommt. Solche richten sich nicht ausschließlich an Studierende der jeweiligen Hochschule, die den Wettbewerb veranstaltet, sondern bieten auch Interessenten anderer Hochschulen die Möglichkeit der Teilnahme. Selten nehmen öffentliche Wettbewerbe dabei allerdings auf das Profil der jeweiligen Hochschule Bezug, die ihren Studierenden eine ihrem Leitbild gemäße Ausbildung vermitteln möchte. Sie richten sich speziell an Musiker, die ein bestimmtes Instrument beherrschen.
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