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Ein starkes Stück Musiktheater – Giselher Klebes „Der jüngste Tag“ in Detmold

Als deutscher Komponist des 20. Jahrhunderts hat sich Giselher Klebe schon als junger Mann durchaus einen Namen gemacht, erhielt er doch etliche renommierte Preise und war gleich zwei Mal als Stipendiat in der Villa Massimo. 1957 begann er seine Lehrtätigkeit an der damaligen „Nordwestdeutschen Musikakademie“ in Detmold, an der er mehr als 30 Jahre lang wirkte und auch nach seiner Emeritierung als Professor im Jahr 1990 weiterhin etliche Schüler*innen unterrichtete. Die Detmolder Hochschule nicht weniger als das Landestheater Detmold widmen sich immer wieder Klebes Oeuvre. So geriet etwa die Uraufführung der letzten von Klebe vollendeten Oper „Chlestakows Wiederkehr“ (nach Nicolai Gogols Roman „Der Revisor“) im Jahr 2008 zu einem großen Erfolg. Jetzt brachte Regisseur Jan Eßinger die 1980 entstandene Oper „Der jüngste Tag“ heraus.

Neue Zugänge zu Beethoven eröffnen

03.12.19 (Axel Berndt) -
Akteure der Hochschule für Musik Detmold und des Musikwissenschaftlichen Seminars Detmold/Paderborn haben anlässlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres, das den 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens feiert, ein gemeinsames Projekt im Rahmen von BTHVN2020 entwickelt. Dieses wird aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises finanziert. Unter dem Titel „Inside Beethoven! Das begehbare Ensemble“ sind Besucherinnen und Besucher zahlreicher Museen im deutschsprachigen Raum eingeladen, den „Klassiker“ Beethoven neu zu entdecken. Ein Auszug aus der Projektdokumentation von Mitarbeiter Axel Berndt.

Ausbildung, Fortbildung, kollegialer Austausch

Klausuren korrigieren, Unterricht vorbereiten, Lehrerkonferenzen. Der Musiklehrerberuf sieht neben dem tatsächlichen Unterricht eine Vielzahl weiterer Tätigkeiten vor. „Das macht es schwierig, sich nebenbei erhellende Anregungen zu verschaffen und den Blick aus der Sackgasse zu befreien“, bemängelt Prof. Dr. Ortwin Nimczik. Praktische Angebote zur Lehrerfortbildung seien auch von politischer Seite nicht vorhanden. Grund genug, um selbst die Initiative zu ergreifen. In Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht NRW gab die HfM Detmold Anfang Februar motivierten Lehrerinnen und Lehrern die Chance, im Rahmen des 1. Musikpädagogischen Tages aus ihrem Trott herauszukommen. Das Angebot galt ebenso auch den Bachelor-Studierenden der Hochschule, Musik-Referendaren sowie weiteren Akteuren aus dem Berufsfeld Musikunterricht der Region.

Einzigartiges Zeugnis Detmolder Klangkunst

Vor zwei Jahren zog die konzertante Klanginstallation „What you hear is what you hear“ des Gitarristen und Detmolder Hochschuldozenten Kim Efert zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer in Detmold und Bielefeld in ihren Bann. Anfang des Jahres brachte die Hochschule das Werk auf CD heraus. Hierbei wurde ein spezielles Aufnahmeverfahren angewendet, das die einzigartige Atmosphäre des Konzertes für Kopfhörersystem adaptierte. Ein Gespräch mit dem Komponisten Kim Efert, Big Band-Leiter Shawn Grocott und Tonmeisterstudent Leonard Loock über das Projekt.

Vielfältiges Musizieren in unterschiedlichen Gruppen

27.02.19 (nmz-red) -
Die Hochschule für Musik Detmold hat einen neuen Masterstudiengang innerhalb ihres Studienfaches Elementare Musikpädagogik gegründet. Er trägt den Titel „Künstlerisches Gestalten im Elementaren Musizieren“ und zielt auf eine Fokussierung künstlerischer Gestaltungskompetenzen ab.

Herausforderung und Chance

30.10.18 (Juan Martin Koch) -
„Vielfalt an Musikhochschulen – zum Umgang mit Diversität in Studium und Lehre“: So lautet das Thema der 5. Jahrestagung des Netzwerks Musikhochschulen, die vom 15. bis 16. November an der Hochschule für Musik Detmold stattfindet.

Digitale Werkzeuge für musikalische Praxis

Die Hochschule für Musik Detmold hat in vielen künstlerisch-technischen Bereichen Geschichte geschrieben. Sie beheimatet ein weltweit bekanntes Tonmeisterinstitut und verfügt als einzige deutsche Hochschule über eine Wellenfeldsynthese-Anlage im Konzerthaus. Seit ihrer Gründung ist die Hochschule ein Ort moderner Errungenschaften, gerade heute, wenn es um wissenschaftlich-technische Entwicklungen rund um Musik und Digitalisierung geht. Hier geben seit über drei Jahren zwei Zentren den Takt an. Gegründet wurden sie unmittelbar hintereinander: Im Jahr 2013 das Zentrum für Musik und Filminformatik (ZeMFI), ein Jahr später das Zentrum Musik | Edition | Medien (ZenMEM). Es folgt ein Überblick über Entstehungsgeschichte, Forschungsbereiche und Zusammenhänge.

Digitalisierung in musikbezogenen Studiengängen erfährt in Detmold neue Impulse

05.12.17 (Philipp Ahner) -
Die Fachtagung für künstlerische Praxis und Wissenschaft zum Thema der Digitalisierung in der musikbezogenen Aus- und Weiterbildung an der Hochschule für Musik Detmold lockte Anfang Juni 25 Expertinnen und Experten verschiedener Hochschulen in die Kulturstadt am Teutoburger Wald. Die Tagung ermöglichte einen intensiven Austausch über Projekte, Lehr- und Lernpraxen, Konzepte und Forschungsvorhaben und zu Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Suchen und Ausprobieren

Das Detmolder Jungstudierenden-Institut (DJI) bildet eine zentrale Säule der Nachwuchsförderung an der Hochschule für Musik Detmold und strebt mehr an als musikalische Höchstleistungen im Jugendalter. Es legt Wert auf Sozialkompetenz und musikalische Allgemeinbildung der derzeit 21 Jungstudierenden im Alter von 12 bis 19 Jahren, die zum großen Teil aus der Region stammen, teilweise aber auch von außerhalb kommen. Dazu bezieht es Eltern und Schule in Fragen rund um die Ausbildung mit ein. In diesem Jahr blickt das Institut auf zehn Jahre Erfolgsgeschichte zurück. Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

Ein sinnvolles Geben und Nehmen

Haftet dem Musiklehrerberuf heutzutage ein verstaubtes Image an? Diese Frage treibt viele Musikhochschulen um, wenn sie auf die stagnierenden Bewerberzahlen ihres Studiengangs „Lehramt Musik“ blicken. Prof. Dr. Ortwin Nimczik, Professor für Musikpädagogik und Studiengangsleiter an der Hochschule für Musik Detmold weiß um diese Problematik und macht auch in Bezug auf seine eigene Hochschule eine Bestandsaufnahme.
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