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Alle Artikel kategorisiert unter »Karlsruhe«

Karlsruhes «Ring der Vielfalt» ist vollendet

16.10.17 (dpa, Martin Roeber) -
Karlsruhe - Mit der umjubelten Premiere von Richard Wagners Oper «Götterdämmerung» hat das Badische Staatstheater in Karlsruhe am Sonntagabend den Schlussstein für sein groß angelegtes Projekt «Ring der Vielfalt» gelegt. Normalerweise pflegt bei Aufführungen des vierteiligen Ring-Zyklus' ein Regisseur für eine geschlossene Konzeption zu sorgen. In Karlsruhe sind nun vier junge Regisseure aus Frankreich, Island, den USA und Deutschland am Werk.

Karlsruher «Ring» schließt sich mit Wagners «Götterdämmerung»

13.10.17 (dpa) -
Karlsruhe - Mit der Premiere von Richard Wagners Oper «Götterdämmerung» schließt das Badische Staatstheater an diesem Sonntag sein großangelegtes «Ring»-Projekt. Über drei Spielzeiten wurde Wagners vierteiliger «Ring des Nibelungen» von vier Regisseuren inszeniert.

Kosten für Sanierung von Staatstheater sollen eng begleitet werden

24.07.17 (dpa) -
Karlsruhe - Das Badische Staatstheater hält am Vorentwurf der Architekten Delugan Meissl zur Sanierung und Erweiterung des Hauses fest und will die Kosten dafür genau beobachten. Die Umsetzung des Entwurfs soll nach dem Willen des Verwaltungsrates mit einem Kostencontrolling begleitet werden. Dafür sprach sich das Gremium in einer Sitzung aus, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte.

In der Rumpelkammer der Geschichte – Richards Wagners „Siegfried“ in Karlsruhe

12.06.17 (Joachim Lange) -
Bei der Herstellermarke „Vierer“-Ring gibt es für die jeweiligen Regisseure der einzelnen Teile den großen Vorteil, dass sie nicht auf die passenden Anschlussstücke achten müssen. Ganz gleich welcher Wotan wo auch immer seine aufmüpfige Lieblingstochter Brünnhilde (am Ende der „Walküre“) zum Straf-Schlafen verdonnert und mit einem Feuerchen schützt, damit nicht jeder dahergelaufene Depp sie wecken und zur Frau nehmen kann. Sie kann im „Siegfried“ aufwachen, wo sie will.

Drei Händel-Gesellschaften wollen enger zusammenarbeiten

04.06.17 (dpa) -
Drei in Deutschland wirkende Händel-Gesellschaften wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Die Internationale Gesellschaft, die Göttinger und die Karlsruher Händel-Gesellschaft wollten bei der Pflege und Erforschung des Werks des Barockkomponisten noch stärker an einem Strang ziehen, teilten sie am Samstag in Halle mit.

Mehr Musik! - Festival «Schulen musizieren» wirbt für Musikunterricht

25.04.17 (dpa) -
Karlsruhe - Musikunterricht ist oft ein Stiefkind an deutschen Schulen - die 19. Bundesbegegnung «Schulen musizieren» in Karlsruhe soll unter anderem auch darauf den Blick lenken. «Der Mangel an Studenten, an Leuten, die Musiklehrer werden wollen, ist groß», sagte am Dienstag die Vizepräsidentin des baden-württembergischen Landesverbandes Musikunterricht, Birgit Hannig-Waag.

Illegaler Musik-Upload vor dem BGH - Dürfen Eltern die Kinder decken? [update]

30.03.17 (Anja Semmelroch, dpa) -
Karlsruhe/München - Müssen Eltern ihre Kinder verpfeifen? Diese Frage beschäftigt den Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag (9.00 Uhr) im Streit um ein illegal im Internet angebotenes Musikalbum. Das Album war spät abends über den Anschluss einer Münchner Familie in eine Tauschbörse hochgeladen worden. Die Eltern sollen deshalb mehr als 3500 Euro Schadenersatz und Abmahnkosten zahlen.

Dunkles Spiel und wilde Walzer: Der Komponist Wolfgang Rihm wird 65

12.03.17 (dpa) -
Provinz? In Karlsruhe ist nicht nur der Philosoph Peter Sloterdijk, sondern auch ein Weltstar der zeitgenössischen Musik zu Hause: Der Komponist Wolfgang Rihm wird 65 Jahre alt.

Eine fatal weitreichende Affäre

07.03.17 (Gerhard R. Koch) -
Kaum ein Name hat sich so paradox ausgewirkt, wie der, den Richard Wagner für seine Bayreuther Villa erkor: „Hier wo mein Wähnen Frieden fand – Wahnfried – sei dieses Haus von mir benannt.“ Es mag sein, dass der ruhelose verfolgte Revolutionär, unbeirrbare Komponist und Schriftsteller hier tatsächlich endlich seinen „sicheren Port“ erreicht zu haben glaubte. Doch ausgerechnet dieser als Ruhepunkt beschworene Ort mutierte ins Gegenteil, wurde zum Sammelbecken von Wahnvorstellungen skurril-schrecklichster Art: Rasse, Volk, überlegene weiße, sprich germanische Kultur, Lebensborn, das „Gesamtkunstwerk“ als Religionsersatz addierten sich zum braunen Gebräu für alle möglichen Chauvinisten und Antisemiten, die da meinten, wer von diesem koste, der würde zum unbesiegbaren Helden – wie Obelix nach dem übermäßigen Genuss des Zaubertranks von Miraculix. Nur, dass dies auf das kleine Gallier-Dorf beschränkt blieb. Während von Bayreuth aus der Größenwahn befeuert wurde, der in NS-Staat und Zweiten Weltkrieg führte.

Internationale Händel-Festspiele locken 14 000 Gäste nach Karlsruhe

06.03.17 (dpa) -
Karlsruhe - Mit rund 14 000 Besuchern sind die 40. Internationalen Händel-Festspiele in Karlsruhe zu Ende gegangen. Der Generalintendant des Badischen Staatstheaters, Peter Spuhler und der künstlerische Leiter der Festspiele, Michael Fichtenholz, äußerten sich am Montag zufrieden mit der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe.
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