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Alle Artikel kategorisiert unter »Kiel«

Generalmusikdirektor Benjamin Reiners hört 2024 in Kiel auf

12.05.22 (dpa) -
Kiel - Benjamin Reiners hört als Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt und des Theaters Kiel auf. Der Dirigent habe den Verwaltungsrat informiert, dass er seinen bis Sommer 2024 laufenden Vertrag nicht verlängere, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und Generalintendant Daniel Karasek bedauerten diese Entscheidung.

Alessandro Scarlattis „Il Cambise“ – nach 300 Jahren für Kiel mit Urban Dance reanimiert

12.05.22 (Arndt Voß) -
Mit der Aufführung von Alessandro Scarlattis „Il Cambise“ ist Kiels Oper etwas Besonderes gelungen. Eine Reihe von barocken Werken stand dort schon auf der Bühne. Zuletzt war es 2019 Bekanntes wie Monteverdis „Krönung der Poppea“ (UA 1643) oder im Jahr davor Rares wie Legrenzis „La divisione del mondo“ (UA 1676). Immer gelang es, das Barocke musikalisch lebhaft, vor allem jedoch optisch spektakulär zu präsentieren. Jetzt, am 8. Mai 2022, folgte das Ergebnis der Annäherung an eine Oper, die erst noch entdeckt werden will. Hierbei wagte das Opernhaus noch mehr, belebte den alten Corpus mit einem eigentlich wesensfremden Atem, dem Urban Dance.

Ansehnlich mit Fragenzeichen – Giuseppe Verdis „Otello“ an der Oper Kiel

03.05.22 (Arndt Voß) -
Gleich zweimal setzte sich das Theater Kiel mit Shakespeares Drama um den eifersüchtigen maurischen Feldherrn in Venedigs Diensten auseinander. Beides hatte im April Premiere, zu Monatsanfang als ein neues Ballett mit dem modischen Titel „Othello 2.0“, am 30., dem letzten Tag im April, dann Verdis „Otello“. Das Tanzstück fußt, wie aus der Schreibung ersichtlich, stärker auf Shakespeares Drama und muss sich erst beweisen. In der Oper dagegen hatten Arrigo Boito mit seinem geschickten Libretto und Giuseppe Verdi mit seinem dichten Klanggewand schon für überzeitliche Gültigkeit gesorgt.

Großes Theater in grauem Licht – Halévys „Die Jüdin“ in Kiel

30.03.22 (Arndt Voß) -
Kiels Theater ist groß darin, mit der Grand opéra Furore zu machen, mit jener historischen Opernform, die vor allem auf üppige Bühnenwirkung bedacht ist. Allerdings steht gerade sie in einer Zeit schmaler Etats unter Rechtfertigungsdruck. Dennoch kann sie auch unserer Zeit etwas sagen, wie das Theater in den letzten Spielzeiten mit Berlioz‘ „Trojanern“ bewies, mit Aubers „Stummer von Portici“, Rossinis „Tell“ und Meyerbeers „Hugenotten“. Das ist fürwahr eine gewichtige Erfolgsbilanz in diesem Genre. Sie wurde jetzt durch die „Die Jüdin“ erweitert, das Bühnenwerk von Jacques Fromental Halévy, das von seiner Uraufführung 1835 an durchgehend erfolgreich war, bis es 1933 jäh verschwand.

Land will Millionen für Kieler Oper und Theaterwerkstatt geben

26.03.22 (dpa) -
Kiel - Kiel kann mit einem Millionenzuschuss des Landes für die Sanierung des Opernhauses und den Bau eines neuen Werkstattzentrums für das Theater rechnen. Bis zu sieben Millionen Euro sollen fließen. Ministerpräsident Daniel Günther, Kulturministerin Karin Prien (beide CDU) und Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) unterzeichneten nach Angaben der Landesregierung am Freitag zusammen mit dem Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und Bürgermeisterin Renate Treutel eine entsprechende Absichtserklärung.

Paminas Traumspuk – eine etwas andere, umgewürzte „Zauberflöte“ am Theater Kiel

15.12.21 (Arndt Voß) -
Darf die überhaupt noch gespielt werden, die „Zauberflöte“? Dies wird gefühlt zumindest jährlich einmal bei Spielplangestaltungen an-, vielleicht aufgeregt diskutiert, bis wieder jemand schwach wird und sich an ihr versucht. Denn landauf und landab, landin und landaus zeigt man sie, neu oder gebraucht, in Braunschweig oder in Nürnberg für Jung & Alt, in Basel und St. Gallen, in Berlin im Planetarium, in New York im Kino oder gar im fernen Kambodscha. Jüngst gab es sie coronakonform in Bremen und ganz neu nun in Kiel, genau am 11. Dezember 2021, wo man den arg diskutierten Sonderlichkeiten der „Zauberflöte“ anders beikommen wollte.

Prien: Soziale Absicherung ist Herausforderung in der Kultur

25.11.21 (dpa) -
Kiel - Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU) sieht in der Corona-Entwicklung und deren Folgen eine große Herausforderung für die Politik. Diese müsse sich auch mit einer grundsätzlich besseren sozialen Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern beschäftigen, teilte Prien zur Vorstellung des dritten Kulturberichts des Landes am Donnerstag mit.

Unverdauliche, doch poetische Genüsse eines Hypochonders – Kiel treibt sein Spiel mit Prokofjews „Liebe zu den drei Orangen“

21.09.21 (Arndt Voß) -
Sergej Prokofjew hat der Nachwelt „Die Liebe zu den drei Orangen“ hinterlassen. Was da vor fast genau 100 Jahren uraufgeführt wurde, ist ein Stück, das seine Komik daraus bezieht, dass es sich immer wieder selbst im Wege steht. Die Folge ist, dass es für sich keine Richtung finden kann. Soll es tragisch, komödiantisch oder lyrisch sein oder etwas nur für Hohlköpfe? Das wird im Prolog gefragt, dort nicht geklärt, später auch nicht.

30. August 2021: Veranstaltungen aktuell +++ Veranstaltungen

30.08.21 (dpa) -
Donaueschinger Musiktage feiern 100. Geburtstag +++ Oedipus im Blutbad - Ovationen zum Saisonstart der Komischen Oper Berlin +++ Schlussakkord in Kiel für Schleswig-Holstein Musik Festival +++ Wetter macht Kunstfest Weimar zu schaffen - Goethe-Medaillen verliehen +++ Lottomittel für literarische Kammerkonzerte in Potsdam +++ Publikum ist zurück: Letztes Weltstars-Konzert in Redefin ausverkauft

Modellprojekt Kultur am Kieler Theater gestartet

21.04.21 (dpa) -
Kiel - «Bühne frei!» heißt es wieder für einige Theater im Norden. Unter strengen Auflagen dürfen ausgewählte Häuser unter Pandemie-Bedingungen vor Publikum spielen. Den Auftakt macht Kiel mit einer 100 Jahre alten Operette.
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