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Alle Artikel kategorisiert unter »Oldenburg«

Die verlorene Ehre eines Egozentrikers – Verdis „Rigoletto“ am Staatstheater Oldenburg

11.02.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Giuseppe Verdis 1851 entstandene Erfolgsoper „Rigoletto“ zählt seit der Uraufführung zu den meist gespielten Opern weltweit. Konjunktur hat sie vor allem in Norddeutschland: Mascha Pörzgen 2003 in Oldenburg, Andrej Woron 2005 in Bremen, Michael Talke 2015 in Bremen, Woron erneut 2017 in Bremerhaven. 2017 gab es in Hannover eine opern air-Produktion, die 25.000 BesucherInnen anzog. Und nun schon wieder: Hinrich Horstkotte, der oft und auch hier sein eigener Kostümbildner ist, inszenierte am Staatstheater Oldenburg.

Konstanze zwischen zwei Männern – Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ am Staatstheater Oldenburg

17.10.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Wolfgang Amadeus Mozarts Singspiel „Entführung aus dem Serail“ hat bei den interessantesten Regisseuren Konjunktur, die noch immer zu wachsen scheint. Kein Wunder, die Frage nach der Liebe ist ort- und zeitlos und sie es wird immer bleiben. Und da Mozart nie Antworten, sondern immer nur Fragen komponiert hat, kann ein Stück wie die „Entführung“, in die wir als maulende Kinder eher mitgeschleppt wurden, nie erschöpft sein.

Die Götterwelt im schweizerischen Bergdorf – „Die Walküre“ am Staatstheater Oldenburg

12.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die „Hojotoho“-Rufe der acht stimmstarken Walküren im intimen Staatstheater Oldenburg zu ertragen, ist schon grenzwertig, Das allerdings würde in keiner Weise die Legitimität der Aufführung in Frage stellen. Seit vielen Jahren wird Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so erfolgreich an kleinen Theatern gespielt, dass der eher abwertende Begriff „Provinztheater“ nicht mehr verwendet werden sollte.

Manuskriptarchiv auf Reisen

Am 10. September schickte sich eine Delegation aus Siegburg an, ein Konzert mit Oldenburger Künstlern in der schon mehrfach bewährten Form einer Kooperation durchzuführen. So wurde ein Uraufführungsprojekt mit Schüler innen und Schülern sowie Kollegen aus Oldenburg in einem Workshop in Angriff genommen und dann im nachmittäglichen Konzert realisiert: „Spiralen“ für 24 Stimmen von Jost Nickel wurde von fünf Celli, Klavier, Klarinette, Violine und Flöten uraufgeführt.

Metamorphosen jenseits der gängigen Pfade

Musik für Klavier des vergangenen und des jetzigen Jahrhunderts erklang im Juni in einem sehr genau durchdachten und minutiös inszenierten Konzert in der stilvollen Aula des Alten Gymnasiums in Oldenburg.

Firmbach bleibt bis 2024 Intendant des Oldenburgischen Staatstheaters

27.04.17 (dpa) -
Hannover - Christian Firmbach wird das Oldenburgische Staatstheater als Generalintendant fünf weitere Jahre leiten. Das hat die Niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic am Mittwoch entschieden, teilte das Ministerium mit. «Ich freue mich sehr, dass die großartige und dabei immer hochaktuelle künstlerische Arbeit des Staatstheaters bis 2024 fortgesetzt wird», sagte Heinen-Kljajic.

„Vom Wesen des Besitzes“ – Richard Wagners „Rheingold“ hatte Premiere am Staatstheater Oldenburg

06.02.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Ein gut platziertes „Bravo“ ging dem Beifallssturm nach der Aufführung von Richard Wagners „Rheingold“ am Oldenburgischen Staatstheater voraus. Zu Recht. Nach dem „Vorabend“ des „Ring des Nibelungen“ ist der gesamte Zyklus erstmals in der Geschichte des Oldenburgischen Staatstheaters geplant.

Pikante Intrigenaffäre – Georg Friedrich Händels Oper „Agrippina“ als Polit-Schwank am Staatstheater Oldenburg

16.10.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Schon in der Pause gab es anhaltenden Beifall, der sich nach der Aufführung zu Ovationen steigerte– und das bei einer Spielzeit von dreieinhalb Stunden. Georg Friedrich Händels 1709 in Venedig uraufgeführte Oper „Agrippina“ versetzte schon das Uraufführungspublikum in einen Begeisterungstaumel, es folgten damals 27 Vorstellungen. Die überaus gelungene Aufführung am Staatstheater Oldenburg zeigte deutlich, dass es heute nicht nur für jedes große, sondern auch für jedes mittlere Theater absolut erforderlich ist, sich mit den aufführungspraktischen Bedingungen der Entstehungszeit auseinanderzusetzen. Wird das ernst genommen und gelingt es wie hier, dann können solche Aufführungen Festspielcharakter erreichen.

Schauspielerin Renan Demirkan: Kulturbetrieb war zu leise gegen Fremdenfeinde

26.09.16 (dpa) -
Die Schauspielerin und Autorin Renan Demirkan (61, „Schwarzer Tee mit drei Stück Zucker“) hat die Kulturschaffenden zu einem entschlosseneren Auftreten gegen eine Verrohung der Gesellschaft aufgerufen. Der Kulturbetrieb sei im vergangenen Jahr zu leise gewesen, sagte die Gründerin der Initiative „Checkpoint Demokratie“ der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ (Montag). Er habe die wachsende Fremdenfeindlichkeit ignoriert.

Puppen, überall Puppen: Verdis „Macbeth“ am Oldenburgischen Staatstheater

19.09.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Nadja Loschky stellt in ihrer Oldenburger Inszenierung von Giuseppe Verdis „Macbeth“ die Kinderlosigkeit des Mörderpaares in den Mittelpunkt. Ute Schalz-Laurenze berichtet von der Premiere.
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