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Alle Artikel kategorisiert unter »Aida«

Giuseppe Verdis „Aida“ in urbaner Kulisse – Kiels „Sommertheater“

29.08.19 (Arndt Voß) -
In Landeshauptstädten regiert normalerweise die Politik, auch in dieser Jahreszeit. In Kiel, der nördlichsten Deutschlands, hat das Zepter für eineinhalb Wochen Verdi übernommen, nicht die Gewerkschaft, sondern Giuseppe mit seiner eindrucksvollen „Aida“. Verlässlich ist ihr Erfolg, und so ist der Rathausplatz, auf dem sie agiert, von einer gewaltigen Tribüne für mehr als 1.300 Besucher beherrscht, eine Anzahl, die auch bei sieben weiteren Aufführungen benötigt wird. Ein Bericht von Arndt Voß.

Tiroler Festspiele eröffnen mit umjubelter «Aida»

08.07.19 (dpa) -
Erl - Mit einer umjubelten Premiere von Giuseppe Verdis Oper «Aida» sind am Samstagabend die Tiroler Festspiele in Erl eröffnet worden. Die Regisseurin und Bühnenbildnerin Daniela Kerck setzte den Klassiker im Festspielhaus als handwerklich gelungenes Plädoyer gegen die Unterdrückung der Frauen in vielen Kulturen in Szene. Am Pult überzeugte die französische Dirigentin Audrey Saint-Gil.

Tod auf halber Treppe – Verdis „Aida“ geht auch ohne Elefanten: Premiere in Erfurt

28.04.19 (Joachim Lange) -
Opern-Äthiopien ist auch nicht mehr was es mal war. Da marschieren sie in Ägypten ein, werden von Radames und seinen Truppen besiegt und Verdi komponiert ihnen einen Superhit, der das seit der Uraufführung bis heute geblieben ist, und dann ist in der Oper Erfurt nicht mal ein klitzekleiner Elefant unter der Beute. Nur eine Trage voll Gerümpel. Afrikanische Masken, ein Schild und solches Zeug, was sich in jedem Theaterfundus finden lässt und irgendwie nach Nordafrika aussieht. Der Beutehaufen ist so mickrig, dass man sich fragt, ob der König auf dem Thron hoch oben und mit der Krone aus dem Märchenbuch das überhaupt richtig wahrnehmen kann.

Traumschiff Aida und Playmobilvideos – Verdis „Aida“ an der Staatsoper Hannover

16.04.18 (Ute Schalz-Laurenze) -
Kein Zweifel: Kay Voges, der vor vier Jahren mit einem großartig reflektierten Weberschen „Freischütz“ beeindruckte, hat nachgedacht über Giuseppe Verdis 1871 entstandene Oper „Aida“, in viele Richtungen sehr gut nachgedacht. Wie steht es mit der Kriegstreiberei? Wie steht es mit der Verachtung und Vernichtung anderer Völker? Wie ordnen sich die persönlichen und intimen Schicksale im Massengeschehen zwischen Pharaonen und Elefanten? Dies und vieles mehr sind richtige Fragen. Ist das aber schon ein gutes Theater? Eher nicht, vor allem deshalb, weil Voges den Ehrgeiz hatte, alles zu zeigen, was ihm einfiel... zu viel, zu unübersichtlich und letztendlich unverständlich.

Triumph der Extreme – Giuseppe Verdis „Aida“ an der Oper Halle

21.01.18 (Joachim Lange) -
Die Premieren-Spannung im Haus war zu spüren. Eine neue „Aida“ zieht. Und die Gerüchteküche im Vorfeld funktioniert in Halle. Verdis Oper für Kairo von 1871 – ein Werk zwischen Kammerspiel, großen Chören und Triumph-Spektakel – steht bei Opernfreunden ganz oben auf dem Wunschzettel. Musikalisch wurde (von ein paar premierenbedingten Wacklern abgesehen) auch geliefert: GMD Josep Caballé-Domenech und die Staatskapelle feierte man für die großen Gefühle ebenso, wie die von Rustam Samedov und Peter Schedding einstudierten Chöre für ihren Einsatz in den Ägypterkostümen, die bei Ausstatter Christoph Ernst irgendwie gängigen Papyrus-Comics entsprungen schienen.

Die Augen gerade aus! – Die Oper Magdeburg geht mit Verdis „Aida“ an den Start

24.10.17 (Joachim Lange) -
Giuseppe Verdis „Aida“ ist zunächst einmal eine musikalische Herausforderung. Das ist schon ihrer Popularität geschuldet, der auch die Arena in Verona oder der Ausstattungspomp einer Zeferelli-Inszenierung nichts anhaben können. Gerade diese Oper scheint davon sogar zu profitieren. Auf der anderen Seite spielte sie auch bei der Etablierung eines hinterfragenden, subversiven Musiktheaters eine Schlüsselrolle.

Muti und die Musik, die Macht und andere Metaphern – Aida in Salzburg

13.08.17 (Frieder Reininghaus) -
Giuseppe Verdis „Aida“ gehört zum kernigsten Kern-Repertoire des Opernbetriebs. Manches Sommerspektakel in vormals antiken Arenen oder anderen touristisch erschlossenen Steinbrüchen täte sich weit schwerer, wenn es dieses Werk von 1870/71 nicht gäbe. Auch die Salzburger Festspiele wollen an der großen musikalischen und ökonomischen Zugkraft der „Aida“ teilhaben. Sie machen daher der Arena di Verona und künstlerisch vergleichbar wertvollen Institutionen Konkurrenz. Intendant Hinterhäuser sorgte für maximale Attraktion im Großen Vorderhaus, indem er mit Riccardo Muti einen der renommiertesten Verdi-Dirigenten verpflichtete, dazu top-teures Sänger-Personal und mit Shirin Nashat eine in der interkulturellen FotografInnen- und -FilmerInnen-Szene absolut angesagte Regisseurin. Der Erfolg gibt ihm recht.

Salzburger Festspiele: Die göttliche Anna brilliert in altbackener „Aida“

09.08.17 (dpa) -
Ein bisschen kam man sich vor wie in der Arena von Verona. Die Trompeten schmetterten beim allbekannten Triumphmarsch, dass es eine Freude war, die Menschenmassen wallten hin und her, und die Sänger verausgabten sich an der Rampe. Fehlten nur noch die Elefanten.

Regensburger Thurn-und-Taxis-Festspiele starten mit «Aida»

14.07.17 (dpa) -
Regensburg - Mit Giuseppe Verdis Opernklassiker «Aida» beginnen am Freitag (20.30 Uhr) im Schloss Thurn und Taxis in Regensburg die diesjährigen Festspiele. Höhepunkte des bis 23. Juli dauernden Festivals sind am Sonntag (16. Juli) ein Abend mit Popstar Ronan Keating sowie Konzerte mit Country-Folk-Sängerin Amy MacDonald (17. Juli), Italo-Rocker Zucchero (18. Juli), Art Garfunkel (21. Juli) und Superstar Sting (22. Juli).

Opernstar Domingo muss seine «Aida»-Stadiontour verschieben

29.03.17 (dpa) -
Wien/Gelsenkirchen - Verdis Triumphmarsch auf großer Bühne muss warten: Die monumentale «Aida»-Inszenierung von Starsänger Plácido Domingo (76), die im Mai in Gelsenkirchen starten sollte, muss wegen technischer Schwierigkeiten um ein Jahr verschoben werden. Die Tour starte nun erst 2018, sagten die Organisatoren am Mittwoch.
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