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Alle Artikel kategorisiert unter »Alexander Strauch«

Quartette, Zwiefache, Heurigengesang

Der Autor dieser Zeilen war seit stolzen zwölf Jahren nicht mehr bei einem Konzert der Münchner aDevantgarde, deren 15. Festival vom 27. Mai bis 2. Juni unter dem Motto „drunter/drüber“ stattfand. Der lange Hiatus ist natürlich leicht damit zu erklären, dass der Rezensent seit nunmehr fast 18 Jahren im fernen New York lebt. Deshalb sei es erlaubt, in dieser Besprechung gelegentlich Vergleiche anzustellen zwischen der kulinarischen Musikstadt an der Isar, die im Rest der Welt eben doch eher für ihre Opernfestspiele und Spitzenorchester bekannt ist als für ihre Neue-Musik-Szene, und dem Big Apple, der sich neben Berlin sicherlich als die zweite Hauptstadt der Neuen Musik fühlen darf, sowohl was die jüngere Musikgeschichte (von der New York School über Minimalismus zu Bang on a Can,) als auch die schiere Dichte an spezialisierten Ensembles und Festivals angeht.

Drunter, drüber und nach vorn – Festivalbericht zu aDevantgarde 2019

09.06.19 (Levin Handschuh) -
Levin Handschuh berichtet von der 15. Ausgabe des Festivals aDevantgarde, das vielerorts in den Untergrund ging, aber auch über den Dächern Münchens Raum, Klang, Ästhetik und Zeit miteinander verband. Ein großes Unternehmen als Abenteuer-Urlaub für den Kopf.

Elf Stunden aufregende Musik: Das Festival „Antennenglühn“ in München

31.10.18 (Andreas Kolb) -
Wer mit der Erwartungshaltung zum Festival „Antennenglühn“ in den Gasteig gekommen war, hier eine Leistungsschau der Mitglieder des Deutschen Komponistenverbandes Sektion Bayern zu erleben, sah sich schnell enttäuscht. Zum Glück: Denn was der Förderverein Komposition des Verbandes mit dieser Premiere der „Nacht der Neuen Musik“ gelungen ist, führt über eine jährliche Pflichtübung weit hinaus. Es herrschte angeregte Festivalstimmung und es gab zahlreiche Begegnungen mit und von Gleichgesinnten. Das Programm war nicht nur für die Kenner, sondern offen gestaltet auch für reingeschneite Neugierige. Das Wichtigste aber: Die Nacht der Neuen Musik, die bereits um 14 Uhr begann und bis 1 Uhr in der Frühe dauerte, bot elf Stunden lang aufregende Musik unterschiedlichster in Bayern ansässiger Stilrichtungen.

Unterm Regenbogen – München leuchtet schillernd bunt!

12.07.17 (Roland H. Dippel) -
So geht es auch: Klassik und Neue Musik als Starter für die CSD-Woche in der Bayernmetropole. Im Festsaal des Alten Rathauses kommen zum ersten „Regenbogenkonzert der Münchner Philharmoniker“ immerhin über 250 Besucher. Das genderbewusste Amateurensemble „Rainbow Sounds Orchestra Munich“ zeigt nichts Sektiererisches und glänzt davor mit einem anspruchsvollem Programm.

Barcode-Scanner und Extended-Technique-Goldgrube: Konzert des „Neuen Kollektivs München“

12.07.17 (Alexander Mathewson) -
Das Konzert des „Neues Kollektiv München“ am 6. Juli hat eine interessante Auswahl zeitgenössischer Musik im Münchner Gasteig angeboten – von elektronischer Improvisation bis zur virtuosen Solo-Musik. Es war durch herausragendes spielerisches Können geprägt, dennoch gab es êin paar Schwierigkeiten, die eher kompositorischen Ursprungs sind.

Mit Herz und E-Gitarre

30.06.17 (Anna Schürmer) -
In der Philharmonie im Münchner Gasteig gibt der Schmusesänger der 80er, Chris de Burgh, ein Konzert. Auf der sonnigen Piazza herrscht dagegen Remmidemmi: mit Blechsound, hämmernder Percussion und kreischender E-Gitarre besetzt das Verworner-Krause­Kammerorchester (VKKO) das Celibidache-Forum. Der Dirigenten-Derwisch irritiert Passanten, verwundert Philharmonie-Besucher und begeistert Freunde schräger Klang- und Performancekunst. Das ist frech, erfordert aber auch Mut – und entspricht somit ganz dem aDevantgarde-Festival, das sich in seiner 14. Ausgabe der Parole „coraggio“ gewidmet hat.

München: 14. aDevantgarde-Festival mit 21 Uraufführungen

30.05.17 (PM - Alexander Strauch) -
Das 14. aDevantgarde-Festival ging am 28.5.17 mit der aDe-Lounge im Milla Live Club zu Ende. Das Verworner-Krause-Kammerorchester eröffnete das Festivalfinale, Künstler aus der aDevantgarde wie Markus Muench, Stefan Schulzki mit Beatrice Ottmann und das Duo Schöne/Schachtner stellten stellvertretend die hohe Individualität der Mitglieder des Münchner Komponistenvereins unter Beweis.

Viel Musik statt schöner Worte

31.03.16 (Andreas Kolb) -
komponisten@münchen, so firmierte der Tonkünstlerverband München anlässlich seines 70. Jahrestages Mitte März. Die Botschaft ist klar: Auch wenn das biennal stattfindende Musikforum des Tonkünstlerverbands den eigentümlichen Charme einer Kunstverein-Jahresausstellung ausstrahlt, alte Zöpfe müssen bei dieser 70-jährigen Münchner Kulturinstitution nicht abgeschnitten werden, denn es gibt keine: Man komponiert und agiert in der Gegenwart.

Offenbachiade à la Ralf König

22.02.16 (Roland H. Dippel) -
Mit einem Berlin-Gastspiel endet die 15jährige Ära von Alexander Strauch beim Münchner Ensemble „Philhomoniker“. Roland H. Dippel hat sich das queere Spiel zu Gemüte geführt.

Enzyklopädischer Dienst an der Stadtgesellschaft

26.12.15 (Anna Schürmer) -
Neues Kollektiv München oder kurz: NKM. Der Name der neuen Musikinitiative aus Bayern ist assoziationsreich und deutungsoffen, er stellt eher Fragen, als dass er etwas erklärt. Und das ist durchaus programmatisch zu verstehen: Nomen est Omen.
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