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Alle Artikel kategorisiert unter »Angela Denoke«

Meisterkurse zum Opernschultreffen 16. bis 23. Juni

04.06.19 () -
Das Außergewöhnliche kann nicht gelehrt werden, aber es ist der Maßstab jeglicher Kunstausübung. Welche Maßstäbe setzen wir in der Ausbildung zur Opernsängerin oder zum Opernsänger an, und welche Kräfte wirken auf Sänger*innen und Dozierende im Dreieck zwischen Kunst, technischem Anspruch und Karriere?

Neue Horizonterweiterungen beim Essener NOW Festival

09.11.18 (Stefan Pieper) -
Einer der Lieblingsfetische der Wirtschaftseliten heißt Personaleinsparung. Mauricio Kagels „Zwei-Mann-Orchester für zwei Ein-Mann-Orchester“ liefert hier gute Ideen für den Musikbetrieb. Warum über 100 MusikerInnen in einem Sinfonieorchester beschäftigen, wenn doch stattdessen gerade mal zwei Spieler reichen, um diese mit der Tonerzeugung auf jeweils mehr als 100 Instrumenten (pro Spieler wohlgemerkt!) zu betrauen?

Peter Sellars’ animalische Inszenierung von Janáčeks „Füchsin Schlaukopf“ in der Berliner Philharmonie

13.10.17 (Peter P. Pachl) -
Einmal in Janáčeks 1924 komponierter Oper „Příhody lišky Bystroušky“ steht die vom Förster gefangene, sich dann befreiende Füchsin im Mondlicht plötzlich als ein junges Mädchen da, verwandelt sich dann aber zurück. Der amerikanische Regisseur Peter Sellars sieht die Begeisterung des Försters für die junge Füchsin von Anfang an als eine Metapher für die Liebe des alternden Mannes zu einem jungen Mädchen – so wie der Komponist sich durch seine leidenschaftliche Beziehung zu Kamila Stösslová zu dieser Oper inspirieren ließ.

„La Reine“ – eine Kreation mit Berlioz und Wagner, Rimbaud und Benn in Mannheim

15.02.17 (Frieder Reininghaus) -
Trümmer stechen ins Auge. Der letzte Krieg scheint dem Land der Königin nicht gut bekommen zu sein. Die Signatur der Zerstörung bestimmt die Bühne des Nationaltheaters. Martin Kukulies ließ sie für die Solo-Performance von Angela Denoke bereitstellen: einen ausgeklinkten Pilotensitz, einen lädierten Flugzeugmotor, eine noch auf den Einsatz wartende Fünf-Zentner-Bombe, den Torso eines Pferde-Denkmals und das Fragment eines Krieger-Standbilds. Eine unwirtliche Landschaft für Musik, die sich exzessiv der Liebe und Schönheit hingibt.

Prosit der Gemütlichkeit –Eröffnung der Salzburger Festspiele mit Rüdiger Safranski und Wolfgang Rihms „Eroberung von Mexico“

27.07.15 (Frieder Reininghaus) -
Vorsätzlich verzichten die Salzburger Festspiele seit Jahren auf konzeptionelle Ideen und künstlerische Absichtserklärungen. Die Behauptung, es wäre mit den Begriffspaaren „Herrschen und Dienen, Macht und Ohnmacht“ so etwas wie ein Roter Faden bekanntgegeben worden, lässt sich bei Überprüfung des ausgesendeten und in Salzburg ausliegenden Werbematerials nicht bestätigen.

So also hat sich Wagner das gedacht! Thomas Hengelbrock musiziert einen historisch informierten „Parsifal“

23.01.13 (Georg Beck) -
Die Spannung war groß. Hochgestimmt die Erwartungshaltung, von Thomas Hengelbrock, mehr noch von den Veranstaltern Konzerthaus Dortmund und Philharmonie Essen im Vorfeld nach Kräften befördert. Von beglückten Sängern war die Rede, von ganz neuer Transparenz im Orchester. Ein neuer Parsifal?

Witzig geschärftes Plädoyer fürs Altern: Christoph Marthaler inszeniert Janáčeks „Věc Makropulos“ in Salzburg

11.08.11 (Peter P. Pachl) -
Die 1922 in Prag spielende Handlung um ein Elixier der ewigen Jugend haben Christoph Marthaler und Anna Viebrock ins heutige Salzburg verlegt, einen Ort, an dem der Prozentsatz der durch Schönheitsoperationen „jung“ gebliebenen Besucher besonders hoch sein dürfte.

Wagner berührt Henze: zum Abschlusskonzert des Dortmunder Festivals „Klangvokal“

23.06.10 (Stefan Pieper) -
Für den politischen Linken Hans Werner Henze kostete es einige Überwindung, sich der Musik Wagners anzunähern. Aber er überwand die äußerlichen, politisch-symbolischen äußeren Hemmnisse, um zum Kern der Musik vorzudringen. Wagner und Henze standen nun auch bei der Konzeption des letzten Abends der Klangvokal-Festivals im Dortmunder Konzerthaus im Bezug zueinander. Damit hatte sich die zweite Ausgabe dieser ambitionierten, genreübergreifenden Konzertreihe einmal mehr um aufschlussreiche Repertoireerschließung verdient gemacht.
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