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Alle Artikel kategorisiert unter »Archiv Frau und Musik«

Die Suche nach dem weiblichen Mozart

06.05.17 (Claudia Bigos) -
Im November 2016 fand das Braunschweiger Klavierpodium in der Grotrian-Steinweg-Klavierfabrik zum Thema „Die W-Saite. Weibliche Beiträge zur Musik“ statt. Das Thema war für den DTKV als Gastgeber ein Wagnis, das die Musikerkreise stark polarisierte. Viele Fragen standen im Raum, die Hoffnung auf handfeste Antworten war groß, die Suche nach Argumenten, um die weibliche Musik in der Musikwelt gleichberechtigt zu etablieren, mehr als notwendig.

Todesfuge zum Einstand

06.05.17 (Piana Van de Klang) -
Die meisten Musikausübenden haben ein zentrales Problem: Räumlichkeiten zum ungestörten Üben, Proben, Unterrichten und für Aufführungen ohne Konflikte mit anderen Hausbewohnern. Dies zu finden – manchmal eine Art Quadratur des Kreises. In Frankfurt hat sich eine überaus günstige, ganz besondere Gelegenheit ergeben: das Haus der Chöre. Im Stadtteil Eschersheim gelegen und ruhig. Es dient seit zehn Jahren den vier großen Frankfurter Konzertchören als festes, akustisch vorzügliches Proben-Domizil. Ermög­licht wurde dies auch mit Hilfe der Binding-Kulturstiftung.

Rückblick auf zwei deutsche Musik-Kulturen

29.12.15 (Piana Van de Klang) -
Das Jahr 2015 hat gerade für Deutschland doppelte Bedeutung: Vor siebzig Jahren ging der Zweite Weltkrieg mit seinen unvorstellbaren Schrecken zu Ende. Und eine Folge des anschließenden „Kalten Kriegs“ war die deutsch-deutsche Teilung, die vor fünfundzwanzig Jahren beendet wurde. Bei nicht wenigen Fest- und Gedenkanlässen stand die Freude, wieder ein „ganzer“ deutscher Staat zu sein, im Vordergrund. Dass die beiden getrennten deutschen Staaten BRD und DDR ihre eigene Kulturentwicklung hatten, fiel da weniger ins Gewicht. Während im Westen Moderne und Avantgarde wichtig waren, galten im Osten die Direktiven des „Sozialistischen Realismus“. Mit der jeweiligen Wirklichkeit allerdings hatten die polaren Schlagworte wenig zu tun.

Frankfurt streicht Förderung für das Archiv Frau und Musik

20.12.13 (kiz-lieberwirth) -
Trotz der 4000 Unterschriften, die das Archiv Frau und Musik in einer Online-Petition sammelte, verweigert die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung die weitere Förderung der 1979 gegründeten Institution. Für das Archiv kommt dies einer Halbierung des verfügbaren Etats gleich.

Erst fördern, dann wieder versenken

12.11.13 (Andrea Wenger) -
Das Archiv „Frau und Musik“ mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine wichtige internationale Forschungsstätte und widmet sich seit 35 Jahren der Förderung von historischen und zeitgenössischen Komponistinnen, ihrer Arbeit und ihren Werken. Es kümmert sich um die Sammlung, Sicherung und Veröffentlichung der kreativen Leistungen von Komponistinnen.

Förderung der Stadt Frankfurt gestrichen: Archiv Frau und Musik akut bedroht – Online-Petition läuft

28.09.13 (nmz-red/Regensburg) -
Dem Archiv Frau und Musik droht das Aus. Wie die Verantwortlichen mitteilten, ist die Arbeit der Internationalen Forschungsstätte nach der Streichung des Zuschusses durch die Stadt Frankfurt akut bedroht. Mit einer Online-Petition sollen nun Stimmen gegen den Förderstopp gesammelt werden.
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