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Alle Artikel kategorisiert unter »Arnold Schönberg«

Neue Horizonterweiterungen beim Essener NOW Festival

09.11.18 (Stefan Pieper) -
Einer der Lieblingsfetische der Wirtschaftseliten heißt Personaleinsparung. Mauricio Kagels „Zwei-Mann-Orchester für zwei Ein-Mann-Orchester“ liefert hier gute Ideen für den Musikbetrieb. Warum über 100 MusikerInnen in einem Sinfonieorchester beschäftigen, wenn doch stattdessen gerade mal zwei Spieler reichen, um diese mit der Tonerzeugung auf jeweils mehr als 100 Instrumenten (pro Spieler wohlgemerkt!) zu betrauen?

Dummes Volk: „Moses und Aron“ an Dresdens Semperoper

01.10.18 (Michael Ernst) -
Wenn der Amtsantritt einer neuen Intendanz und die Spielzeiteröffnung zusammenfallen, sind die Erwartungen natürlich besonders hoch. Nach der ersten Premiere sprachen die Fakten für sich: 15 Minuten Premierenapplaus sind für Dresdner Verhältnisse ein deutliches Zeichen. Einhellige Zustimmung, also ein gelungener, ein vielversprechender Auftakt.

Mahagonny, Mond und Moral – Opéra national du Rhin mit Werken von Weill und Schönberg

28.05.18 (Michael Kube) -
Ein Abend, der viele Überraschungen mit sich brachte. So haben Arnold Schönbergs Pierrot lunaire wie auch Kurt Weills Songspiel Mahagonny (Urfassung) und die Sieben Todsünden zwar keinen ausgewiesenen Bezug zur Opernbühne, sie lassen sich auch nicht ohne weiteres thematisch aufeinander beziehen – und dennoch fügten sie sich in dieser außergewöhnlichen Straßburger Inszenierung von David Pountney zu einem Tableau zusammen.

DVD-Tipps 2017/07

18.07.17 (Juan Martin Koch) -
Arnold Schönberg: Moses und Aron. Thomas Johannes Mayer, John Graham-Hall u.a., Orchestre et Chœurs de l‘Opéra national de Paris, Philippe Jordan. Regie: Romeo Castellucci. BelAir +++ Michael Glinka: Ruslan und Ljudmila. Albina Shagimuratova, Mikhail Petrenka u.a. Chor und Orchester des Bolshoi Theaters, Vladimir Jurowski. Regie: Dmitri Tcherniakov. Bel Air +++ Carlisle Floyd: Susannah. Susan Hellman Spatafora, Olin Blitch u.a. St. Petersburg Opera Orchestra an Chorus, Mark Sforzini. Regie: Michael Unger. Naxos

Schönbergs «Moses und Aron» in der Elbphilharmonie gefeiert

30.01.17 (dpa) -
Hamburg - Knapp 63 Jahre nach der Uraufführung in Hamburg ist Arnold Schönbergs Opernfragment «Moses und Aron» erneut in der Hansestadt präsentiert worden - in der Elbphilharmonie. Ingo Metzmacher dirigierte am Samstag das NDR Elbphilharmonie-Orchester. Die Gesangspartien wurden von den Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und dem Vocalconsort Berlin übernommen.

10 Jahre Sonar Quartett und kein bisschen leise – Konzertreihe in der Akademie der Künste Berlin

10.10.16 (Martin Hufner) -
Mit einer sich über sechs Konzerte plus zwei Diskussionsveranstaltungen erstreckenden Reihe präsentiert sich das Sonar Quartett zurzeit in Berlin. Vom Oktober 2016 bis zum März 2017 wird aktuelle Streichquartettmusik unter verschiedenen Vorzeichen zum Hören und Sehen gebracht. Als Generalnenner für alle Konzerte titelte man „Utopie Streichquartett“ – beginnend mit „Out of Space“ und „Free“.

Frankfurt: Uraufführung von Michael Langemanns Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“

15.07.16 (Andreas Hauff) -
Nicht „Saison-Ausklang“, sondern „Oper Finale“ nennt sich traditionsgemäß die letzte programmatische Etappe der Spielzeit an der Oper Frankfurt. Neben Alban Bergs „Wozzeck“ und einem Symposium zum Musiktheater der Zweiten Wiener Schule im Großen Haus am Willy-Brandt-Platz bildet eine Uraufführung den dritten Schwerpunkt: Der Komponist Michael Langemann (Jg. 1983) hat eine Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“ geschrieben. Im Bockenheimer Depot wird sie gekoppelt mit einer Bühnenfassung von Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“.

Tote Hosen und Klassik – Erinnerung an den Nazi-Terror

28.10.15 (Dorothea Hülsmeier) -
Campino und Zwölftonmusik – das ist für eingefleischte Fans eine Herausforderung. Die Toten Hosen spielten vor zwei Jahren mit einem klassischen Orchester von den Nazis verfemte Musik. Das Konzert war ein Riesenerfolg. Nun gibt es die Live-Aufnahme auf CD.

Lichte göttliche Versuchungen, dunkle Flecken der Religionsgeschichte

22.10.15 (Frieder Reininghaus) -
Arnold Schönbergs „Moses und Aron“, durchgestaltet von Romeo Castellucci und Philippe Jordan an der Opéra Bastille. Frieder Reininghaus berichtet.

Wiener Weltschmerz, dänische Lebensfreude

27.09.15 (Albrecht Dümling) -
Arnold Schönberg und Carl Nielsen sind Zeitgenossen, der eine geboren 1874 in einem jüdisch geprägten Teil Wiens, der Leopoldstadt, der andere 1865 in einer dänischen Landgemeinde auf Fünen. Beide kamen aus einfachen Verhältnissen. Schönberg entschied sich nach Krisen und Skandalen für den Weg der Einsamkeit. Dagegen wurde Nielsen der dänische Nationalkomponist, vergleichbar mit Sibelius in Finnland oder Smetana in Tschechien.
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