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Alle Artikel kategorisiert unter »Arnold Schönberg«

Hypnotischer Taumel, Nervengezitter

31.10.20 (Konstantin Parnian) -
Unter dem Titel „Die 1910er: Hälse mit Kreuzen“ feierte das Zafraan Ensemble den Auftakt zur Zehnjahresjubiläums-Reihe „UA Berlin“, die durch das 20. Jahrhundert schreitet und vergangene Berliner Uraufführungen mit neu in Auftrag gegebenen verbindet. Mit Sopranistin Eva Resch als Gast standen auf dem Programm neben Schönbergs „Pierrot lunaire“, der einst 1912 im Berliner Choralionsaal uraufgeführt wurde, Werke von Hanns Eisler, Enno Poppe sowie eine Uraufführung von Florian Wessel.

Vier starke Sopranistinnen beeindrucken an der Staatsoper Hamburg

12.10.20 (dpa) -
Hamburg - Diese Opernpremiere verlangt dem Hamburger Publikum einiges an Mitdenken ab: Am Sonntag kam an der Staatsoper der Doppelabend «Pierrot lunaire / La voix humaine» von Arnold Schönberg und Francis Poulenc heraus - und stieß auf zustimmenden Beifall.

Sprach-klang-welten – das Zafraan Ensemble im Radialsystem Berlin

07.10.20 (Konstantin Parnian) -
Unter dem Titel „Die 1910er: Hälse mit Kreuzen“ feierte das Zafraan Ensemble den Auftakt zur Zehnjahresjubiläums-Reihe „UA Berlin“, die durch das 20. Jahrhundert schreitet und vergangene Berliner Uraufführungen mit neu in Auftrag gegebenen verbindet. Mit Sopranistin Eva Resch als Gast standen auf dem Programm neben Schönbergs „Pierrot lunaire“, der einst 1912 im Berliner Choralionsaal uraufgeführt wurde, Werke von Hanns Eisler, Enno Poppe sowie eine Uraufführung von Florian Wessel.

Fingerübung als Saisonstart mit Schönberg und Beckett an der Komischen Oper Berlin

02.10.20 (Peter P. Pachl) -
Arnold Schönbergs Vertonung der Gedichte aus Albert Girauds „Pierrot Lunaire“ waren ein Auftragswerk der berühmten Schauspielerin, Rezitatorin und zeitweiligen Mitarbeiterin Cosima Wagners in Bayreuth, Albertine Zehme. Da Schönbergs Melodram nicht abendfüllend ist, wurde es in der Aufführungsgeschichte zumeist mit anderen Kompositionen gekoppelt. Die singende Schauspielerin Dagmar Manzel stellt nun an der Komischen Oper Berlin zwei kurze Monodramen von Samuel Beckett voran.

Unübersehbar #19 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 18.9. bis zum 24.9.2020

17.09.20 (Dirk Wieschollek) -
Zweimal Oper, Jazz und Experimentelles: Bei unseren neuen Streaming-Tipps geht es um „innere Dämonen“, die Christof Loy anhand von Webers „Euryanthe“ untersucht, einen Schlagzeuger, der vom Garten ans Set zurückgefunden hat, eine Hexe und einen Mönch im Instrumentenmuseum und „musikalisches Immobilien-Infotainment“ aus Neukölln. Es ist des Lernens kein Ende. [jmk]

Vor 100 Jahren: Deutsch-österreichische Künstlerbilder. Arnold Schönberg

14.01.20 (Josef Lorenz Wenzl) -
[…] Schönberg ist kein Jüngling mehr, 1874 zu Wien geboren ist er der Typus des Wienertumes, dem nichts recht und billig, alles umsturz- und reformbedürftig erscheint – was kein Tadel sein soll, denn dieser Charakterzug ist das treibende Moment in Schönbergs Künstlertum. […]

Was im Orbit so alles passiert

03.01.20 (Georg Beck) -
Augenhöhle in der Medizin, Umlaufbahn in der Astrophysik, Menge der Zustände, die ein dynamisches System einnimmt in der Mathematik – all dies ist der „Orbit“. Und in der Kunst? Sind es Höhle und Bahn und System in einem. Zumindest, wenn das Ganze „Orbit Schönberg“ heißt, was der schöne Name ist für ein mutiges Unternehmen: Vier Abende, an denen das Kölner Asasello Quartett im Museum für Angewandte Kunst der Domstadt alle vier Streichquartette Arnold Schönbergs mit Klassikern einerseits kombinierte, mit Auftragswerken zeitgenössischer Komponisten andererseits. Eine Tat. In mehr als nur einer Hinsicht. Es gibt Neues zu berichten!

Buch-Tipps 2019/06

18.06.19 (Michael Wackerbauer) -
Arnold Schönberg: Der musikalische Gedanke, hg. v. H. Krones (Sämtliche Schriften. Kritische Gesamtausgabe, Abt. II, Bd. 6: Fragment gebliebene Lehrwerke I), Universal Edition +++ Querschnitt. 111 Werke aus 50 Jahren Wittener Tage für neue Kammermusik, hg. v. H. Vogt/R. Peters, Wolke +++ Aktives Musikhören. Praxisbuch zur Rezeptionsdidaktik im Musikunterricht, hg. v. G. Biegholdt, Helbling

Das kosmische Kreisen der Tropen

01.05.19 (Hans-Jürgen Schaal) -
Bei seinem Vater, einem autodidaktischen Zitherspieler, erlernte er die Musik. Das Stimmen der Zither im zwölftönigen Quintenzirkel und der schlanke Ton des Instruments prägten dauerhaft Josef Matthias Hauers Musikempfinden. Die Wiener Klassik hielt er für „Lärm“. Stattdessen entdeckte er den schwerelosen Zauber der Zwölftonmelodie.

Gegen die Geschichtslosigkeit

13.12.18 (Christoph Schlüren) -
In unvorhersehbarer Weise schreitet die Jean Sibelius-Gesamtausgabe bei Breitkopf & Härtel voran, und aller Augen sind schon gerichtet auf die hoffentlich bald erscheinende Erstfassung der Fünften Symphonie. Hochinteressant ist aber auch die letzte Neuerscheinung, die „sämtliche Werke für Streichorches­ter“ umfasst – was insofern irreführend ist, als da nicht die Theatermusiken dazu gezählt werden, mithin also das interessanteste und ambitionierteste Streichorchesterwerk des Meisters, die zweisätzige Musik zur „Eidechse“, nicht enthalten ist.
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