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Alle Artikel kategorisiert unter »Arnold Schönberg«

DVD-Tipps 2017/07

18.07.17 (Juan Martin Koch) -
Arnold Schönberg: Moses und Aron. Thomas Johannes Mayer, John Graham-Hall u.a., Orchestre et Chœurs de l‘Opéra national de Paris, Philippe Jordan. Regie: Romeo Castellucci. BelAir +++ Michael Glinka: Ruslan und Ljudmila. Albina Shagimuratova, Mikhail Petrenka u.a. Chor und Orchester des Bolshoi Theaters, Vladimir Jurowski. Regie: Dmitri Tcherniakov. Bel Air +++ Carlisle Floyd: Susannah. Susan Hellman Spatafora, Olin Blitch u.a. St. Petersburg Opera Orchestra an Chorus, Mark Sforzini. Regie: Michael Unger. Naxos

Schönbergs «Moses und Aron» in der Elbphilharmonie gefeiert

30.01.17 (dpa) -
Hamburg - Knapp 63 Jahre nach der Uraufführung in Hamburg ist Arnold Schönbergs Opernfragment «Moses und Aron» erneut in der Hansestadt präsentiert worden - in der Elbphilharmonie. Ingo Metzmacher dirigierte am Samstag das NDR Elbphilharmonie-Orchester. Die Gesangspartien wurden von den Chorsolisten der Komischen Oper Berlin und dem Vocalconsort Berlin übernommen.

10 Jahre Sonar Quartett und kein bisschen leise – Konzertreihe in der Akademie der Künste Berlin

10.10.16 (Martin Hufner) -
Mit einer sich über sechs Konzerte plus zwei Diskussionsveranstaltungen erstreckenden Reihe präsentiert sich das Sonar Quartett zurzeit in Berlin. Vom Oktober 2016 bis zum März 2017 wird aktuelle Streichquartettmusik unter verschiedenen Vorzeichen zum Hören und Sehen gebracht. Als Generalnenner für alle Konzerte titelte man „Utopie Streichquartett“ – beginnend mit „Out of Space“ und „Free“.

Frankfurt: Uraufführung von Michael Langemanns Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“

15.07.16 (Andreas Hauff) -
Nicht „Saison-Ausklang“, sondern „Oper Finale“ nennt sich traditionsgemäß die letzte programmatische Etappe der Spielzeit an der Oper Frankfurt. Neben Alban Bergs „Wozzeck“ und einem Symposium zum Musiktheater der Zweiten Wiener Schule im Großen Haus am Willy-Brandt-Platz bildet eine Uraufführung den dritten Schwerpunkt: Der Komponist Michael Langemann (Jg. 1983) hat eine Operette „Anna Toll oder Die Liebe der Treue“ geschrieben. Im Bockenheimer Depot wird sie gekoppelt mit einer Bühnenfassung von Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“.

Tote Hosen und Klassik – Erinnerung an den Nazi-Terror

28.10.15 (Dorothea Hülsmeier) -
Campino und Zwölftonmusik – das ist für eingefleischte Fans eine Herausforderung. Die Toten Hosen spielten vor zwei Jahren mit einem klassischen Orchester von den Nazis verfemte Musik. Das Konzert war ein Riesenerfolg. Nun gibt es die Live-Aufnahme auf CD.

Lichte göttliche Versuchungen, dunkle Flecken der Religionsgeschichte

22.10.15 (Frieder Reininghaus) -
Arnold Schönbergs „Moses und Aron“, durchgestaltet von Romeo Castellucci und Philippe Jordan an der Opéra Bastille. Frieder Reininghaus berichtet.

Wiener Weltschmerz, dänische Lebensfreude

27.09.15 (Albrecht Dümling) -
Arnold Schönberg und Carl Nielsen sind Zeitgenossen, der eine geboren 1874 in einem jüdisch geprägten Teil Wiens, der Leopoldstadt, der andere 1865 in einer dänischen Landgemeinde auf Fünen. Beide kamen aus einfachen Verhältnissen. Schönberg entschied sich nach Krisen und Skandalen für den Weg der Einsamkeit. Dagegen wurde Nielsen der dänische Nationalkomponist, vergleichbar mit Sibelius in Finnland oder Smetana in Tschechien.

Aufbruch in noch unbekannte Räume

27.08.15 (Albecht Dümling) -
Vom 2. bis 20. September 2015 startet das Berliner Konzertleben mit dem Musikfest Berlin in die neue Spielzeit. Zu den Festival-Höhepunkten zählt die Aufführung von Schönbergs Fragment gebliebenem Oratorium „Die Jakobsleiter“ durch das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Albecht Dümling unterhielt sich mit dem Dirigenten über das große Projekt.

Auf einem hohen Berg von Leichen – Arnold Schönbergs „Moses und Aron“ an der Komischen Oper Berlin

20.04.15 (Peter P. Pachl) -
Nach den beiden anderen Opernhäusern in Berlin hat auch die Komische Oper Schönbergs unvollendetes, erst 1957 uraufgeführtes zwölftöniges Bekenntnisdrama „Moses und Aron“ herausgebracht. Mit einem Mammutaufgebot an 200 Choristen und fast ebenso vielen Dummies inszenierte Hausherr Barrie Kosky zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz die Suche nach wahrem Glauben und Heimat. Ein widerspruchslos aufgenommener, aber nicht unproblematischer Premierenabend.

Metzmacher startet mit Monumentalwerk als Intendant

31.03.15 (dpa) -
Hannover - Ingo Metzmacher startet mit Arnold Schönbergs Gurreliedern im kommenden Jahr als Intendant der Kunstfestspiele Herrenhausen. «Für mich ist es ein ganz langer Wunsch, dieses Stück zu machen», sagte der Dirigent am Montag. Das 150-köpfige Orchester wird aus Profimusikern von der NDR Radiophilharmonie sowie Studenten der Musikhochschule Hannover gebildet.
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