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Alle Artikel kategorisiert unter »Arnold Schönberg«

Aufbruch in noch unbekannte Räume

27.08.15 (Albecht Dümling) -
Vom 2. bis 20. September 2015 startet das Berliner Konzertleben mit dem Musikfest Berlin in die neue Spielzeit. Zu den Festival-Höhepunkten zählt die Aufführung von Schönbergs Fragment gebliebenem Oratorium „Die Jakobsleiter“ durch das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Ingo Metzmacher. Albecht Dümling unterhielt sich mit dem Dirigenten über das große Projekt.

Auf einem hohen Berg von Leichen – Arnold Schönbergs „Moses und Aron“ an der Komischen Oper Berlin

20.04.15 (Peter P. Pachl) -
Nach den beiden anderen Opernhäusern in Berlin hat auch die Komische Oper Schönbergs unvollendetes, erst 1957 uraufgeführtes zwölftöniges Bekenntnisdrama „Moses und Aron“ herausgebracht. Mit einem Mammutaufgebot an 200 Choristen und fast ebenso vielen Dummies inszenierte Hausherr Barrie Kosky zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz die Suche nach wahrem Glauben und Heimat. Ein widerspruchslos aufgenommener, aber nicht unproblematischer Premierenabend.

Metzmacher startet mit Monumentalwerk als Intendant

31.03.15 (dpa) -
Hannover - Ingo Metzmacher startet mit Arnold Schönbergs Gurreliedern im kommenden Jahr als Intendant der Kunstfestspiele Herrenhausen. «Für mich ist es ein ganz langer Wunsch, dieses Stück zu machen», sagte der Dirigent am Montag. Das 150-köpfige Orchester wird aus Profimusikern von der NDR Radiophilharmonie sowie Studenten der Musikhochschule Hannover gebildet.

Aufsteigende Dämmerung – Bei der RuhrTriennale tanzen in De Keersmaekers Choreografie „Verklärte Nacht“ wieder die Menschen

17.08.14 (Joachim Lange) -
In der Jahrhunderthalle in Bochum gab es am Eröffnungswochenende von Heiner Goebbels letzter RuhrTriennalen-Ausgabe diesmal eine Art getanzte Gegenposition zu Romeo Castelluccis Version von „Le Sacre du Printemps“. Das in Duisburg gezeigte Stück ist mehr eine Installation, als eine Choreographie. Sie kommt ohne Tänzer aus und führt damit im Grunde eine der ältesten menschlichen Künste ad absurdum.

CD-Tipps 2014/07

06.07.14 (Juan Martin Koch) -
Arnold Schönberg: Moses und Aron +++ Liza Ferschtmann (Violine) mit Werken von Heinrich Ignaz Franz Biber, Béla Bartók, Luciano Berio und Johann Sebastian Bach +++ Children’s Corner: Stefan Barcsay (Gitarre) mit Werken von A. Bröder, E. Schneider, D. Uhrmacher, U. Schultheiss, J.F.W. Schneider und S.M. Schneider

Maskenspiele: Das neue Berliner Label Testklang präsentiert „Tracking Pierrot“

08.01.14 (Georg Rudiger) -
Neudeutsch nennt man das ein Konzeptalbum, was das neue Berliner Label „Testklang“ mit seiner zweiten Produktion „Tracking Pierrot“ vorgelegt hat. Arnold Schönbergs atonales Melodram „Pierrot Lunaire“ op. 21, neu aufgenommen vom Ensemble 29,46ºS, 62,7ºO unter Manuel Nawri, wird kombiniert mit Kompositionen von Max Kowalski/Johannes Schöllhorn, Hanns Eisler und Earle Brown, die auf ganz unterschiedliche Weise in Beziehung stehen zu Schönbergs epochemachendem Werk, das bei der Berliner Uraufführung am 16. Oktober 1912 von zahlreichen Störgeräuschen begleitet wurde.

Zeichen und Wunder – Zwei Düsseldorfer Konzerte widmen sich Schönberg und der Schönberg-Pflege – im weitesten Sinne

21.10.13 (Georg Beck) -
Ein Wochenende voller unerhörter Nachrichten, eine fantastischer als die andere. Erst spielen die Toten Hosen Schönberg, dann hören die Hosen-Fans eine Zwölftonkomposition an, sind darüber aus dem Häuschen und lassen die Düsseldorfer Tonhalle Kopf stehen. Womit die wichtigste Nachricht vom Tag davor schon wieder untergepflügt war: ein grandioser Klavierabend mit Udo Falkner, gewidmet der Musik von Georg Kröll und – Arnold Schönberg.

Schlüsselwerk, Schöpfungslied

05.10.13 (Juan Martin Koch) -
„Ingo Metzmachers eigengewichtig eigenwillige Lesart der Partitur bewirkte deren Domestizierung.“ So kommentierte Kollege Peter P. Pachl vergangenes Jahr (nmz 9/2013) die Salzburger Festspielaufführung von Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“. Der nunmehr auf DVD und Blu-ray vorliegende Mitschnitt bestätigt diesen Eindruck.

Unvermutete Schönheiten in katastrophischem Umfeld: Schönbergs Konzerte auf CD

23.09.13 (Mátyás Kiss) -
Die beiden hier vorgestellten Tonträger, deren jeweiliges Programm erst auf den zweiten Blick Sinn ergibt, könnten unter den Überschriften „Der tonale Schönberg“ (Cybele) bzw. „Stammväter der Neuen Musik“ (Tyxart) erschienen sein.

Handlich und leserfreundlich

Die vielbeachtete neue Studienpartituren-Reihe der UE wächst rasch und präsentiert derzeit etwa 80 Werke im handlichen, aber leserfreundlichen Format. Vier Ausgaben von 2012 werden stellvertretend und überblicksartig vorgestellt. Handelt es sich bei der Bläserserenade op. 7 von Richard Strauss zwar lediglich um einen Wiederabdruck der früheren Ausgabe, so wurde doch das äußerst knapp gehaltene Vorwort der Taschenpartitur erfreulicherweise von Stefan Schenk auf vier Seiten ausgedehnt. Nun tatsächlich in das beliebte Jugendwerk von 1881 einführend, werden die Entstehungssituation sowie die ersten Aufführungen nachgezeichnet und mit Hintergrundinformationen ergänzt. Allerdings wurde hierbei bedauerlicherweise auf Literaturnachweise verzichtet. (Richard Strauss: Serenade für 13 Blasinstrumente, op. 7. UE 34 812, ISMN 979-0-008-08364-8).
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