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Alle Artikel kategorisiert unter »Arte«

Rosa und sein Opernteam: ARTE zeigt „Operndiven – Operntunten“

19.04.20 (Roland H. Dippel) -
Auf seine „Männerfreundschaften“ Made in Weimar folgen die „Opera Queens“. Der schwule Filmemacher Rosa von Praunheim (77) bestätigt stellenweise bleischwere Klischees. Sein Dokumentarfilm „Operndiven – Operntunten“ bringt ein Wiedersehen mit echten Primadonnen wie Edda Moser und Dagmar Manzel, bekennenden Musikexperten wie Kevin Clarke und Tilman Krause sowie dem Opernnerd Axel Ranisch und der halben Operettendiva Christoph Marti.

Früherer SWR-Intendant Boudgoust macht bei Arte noch weiter

12.12.19 (Bernward Loheide, dpa) -
Lange Zeit steuerte er die Geschicke der zweitgrößten ARD-Anstalt. Künftig will er das Steuer auf einem Boot übernehmen und dafür einen Segelschein machen. Peter Boudgoust hat sich vom SWR verabschiedet, aber auch mit 65 ist er noch nicht ganz im Ruhestand angekommen.

ARTE(N)TOD

05.09.19 (Sven Ferchow) -
Was geht denn bitte mit ARTE? Nichts mehr offenbar. Das gebührenfinanzierte Kulturgewissen pumpt heftig. Im Klartext. Früher habe ich ohne Duden und Brockhaus keine einzige Programmankündigung auf ARTE verstanden. Und heute? Heute verstehe ich nicht, dass ARTE David Hasselhoff ein Portrait namens „Being David Hasselhoff“ widmet. Was fast so schlimm klingt wie „Being Lena Meyer-Landrut“. Man möchte beide einfach nicht sein. Fein.

ARTE mobbt Rihm

03.02.17 (Martin Hufner) -
Die Elbphilharmonie [kurz: 11i] in der Alsterstadt Hamburg ist eröffnet. Großes Hafenkonzert, alles live auf NDR und im Internet via YouTube zu verfolgen. Die Fachleute twitterten sich die Freude zu. Ein Gegenentwurf zur Inauguration des US-amerikanischen Präsidenten anderthalb Wochen später. Selbst Zweifler aus der Ferne waren angetan. Vom Programm des Abends galt das Gleiche. Bunt, typische NDR-Dramaturgie: etwas in Häppchen serviert, davon ein Stückchen, hiervon ein bisschen was. Das Viertel Werk. Aber Schwamm drüber – es flogen Funken durch die Netze. Schön.

Offener Brief an die Musik-Redaktion von ARTE [update]

24.01.17 (offener Brief) -
Sehr geehrte Damen und Herren,
trotz einer ausführlichen Ankündigung der Uraufführung als Höhepunkt des Eröffnungskonzertes der Elbphilharmonie wurde das neue, extra für diesen Anlass geschaffene Hans-Henny-Jahnn-Werk von Wolfgang Rihm aus der ARTE-Übertragung am Sonntag entfernt, während der NDR den ganzen Abend vollständig gesendet hatte. Ihr ARTE-Spezial zur Eröffnung der Elbphilharmonie trägt den Titel „Auftakt – für den Klang des Jahrhunderts“. Was für ein Eigentor, den einzigen Klang des 21. Jahrhunderts aus der Wiedergabe des Eröffnungskonzertes zu streichen!

Der Auffaller

02.02.15 (Martin Hufner) -
Wie gut, dass ARTE kein Orchester hat, denn das wäre in nächster Zukunft nämlich genau so Brei wie das Fusionsorchester beim SWR. Denn in unnachahmlicher Weise wird der nächste Präsident bei ARTE der real-existierende Intendant des SWR. Der hat den Dreh raus: Er kennt die Zukunft besser als jeder andere. Das Orakel vom Neckar weiß, was die Zukunft bringt und welche Opfer nötig sind, um einen öffentlich-rechtlichen Sender kulturell abzuhärten. Also weichzuklopfen, um präzise zu sein.

Das Komplott in der Kunst: Arte erzählt «Operngeschichten»

12.07.13 (dpa) -
Berlin - Verschwörungen und Intrigen, Entführungen und Morde: Es sind die Abgründe menschlicher Existenz, die seit Jahrhunderten der Oper die großen Stoffe liefern. Die französische Musikdoku-Reihe «Die großen Operngeschichten» beim Kultursender Arte bricht an diesem Freitag (20.15 Uhr) zu einem Streifzug auf.

Themenabend auf ARTE - 100 Jahre Strawinskys «Le Sacre du Printemps»

29.05.13 (dpa) -
Paris/Karlsruhe - Ein Skandal fördert die Aufmerksamkeit. Zu diesem probaten Mittel greifen Theater immer wieder - vor allem seit Igor Strawinsky am 29. Mai 1913 mit seiner modernen Komposition «Le Sacre du Printemps» (Das Frühlingsopfer) Paris in Aufruhr versetzte. Die Tumulte bei der Premiere machten den Komponisten weltberühmt. Es war eine gezielte Provokation - und doch weit mehr als das.

TV-Tipp zum 16. April: „Der Student von Prag“ mit der Originalmusik von Josef Weiss auf arte

15.04.13 (Viktor Rotthaler) -
Zu den regelmäßigen Programmpunkten der „Berlinale“ gehört seit einigen Jahre die Live-Aufführung eines gerade rekonstruierten Stummfilms. Am spektakulärsten waren sicherlich Fritz Langs „Metropolis“ und „Die Nibelungen“. Entscheidenden Anteil an diesen Rekonstruktionen des deutschen Filmerbes hat neben den beteiligten Archiven die Filmredaktion von ZDF/arte.

Unbequemes Ende: „Die Weber“ als restaurierter Stummfilm mit neuer Begleitmusik von Johannes Kalitzke bei ARTE

26.08.12 (Georg Beck) -
Komisch. Selbst der Filmkritiker der Roten Fahne war angetan. Immerhin keine „Klassenversöhnung“! Das war das Wichtigste, dass der Film zeige, wie „Pfaffe und Waffe“ dem „Wink des Fabrikanten“ folgen. Was er zwar tut, aber worin er nicht aufgeht, weil er sich selbst auf keine Parteiseite schlägt. Was die kommunistische wie die zeitgenössische Kritik an Friedrich Zelniks Hauptmann-Verfilmung „Die Weber“ (UA 14.5.1927) letztlich verstört hat.
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