Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Diana Haller«

Szenisch zu wenig: Vincenzo Bellinis „Norma“ an der Staatsoper Hamburg

12.03.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Nach zum Teil stehenden Ovationen für die Sängerinnen Marina Rebeka und Diana Haller nach der Premiere von Vincenzo Bellinis „Norma“ an der Staatsoper Hamburg gab es Buhrufe für die südkoreanische Regisseurin Yona Kim. Und das nach einer Aufführung, die sich am Ende psychologisch ungemein fokussierte und unter die Haut ging. So stellte sich die Frage nach dem Warum?

Wenn Politik auf Oper trifft - oder: eine halbe Sache mit dem ganzen Herzen

23.10.17 (Joachim Lange) -
An der Oper Stuttgart führen bei Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ diesmal andere Leute Regie, als die, die eigentlich dafür engagiert waren. Wenn Politik auf Oper trifft, dann macht es manchmal Bumm. Meistens gerät dann ein Teil des Publikums aus der Fassung und brüllt ein kräftiges Buh in Richtung Bühne. Oder verlässt den Saal und knallt mit den Türen. Hierzulande gehört das zum gutbürgerlichen Gefühlshaushalt. Es passiert immer dann, wenn auf der Bühne etwas verhandelt wird, was in Libretto und Partitur so nicht vorgesehen ist. Meist werden ja die gut abgehangenen Schinken präsentiert. Obwohl die sich, bei entsprechender Zubereitung, oft als vorzügliche Delikatessen und Anreger fürs Nachdenken über das Hier und Heute herausstellen. Oder bei Novitäten so fern der unmittelbaren Lebenserfahrung bleiben, dass der Konsens beim Publikum quasi ausgemachte Sache ist.

Mit der Leichtigkeit der Regie – Händels „Ariodante“ an der Oper Stuttgart

06.03.17 (Georg Rudiger) -
Einer nach dem anderen kommen sie zu Händels Ouvertüre an die Bühnenrampe. Sie tragen Jogginghose und Boxermantel. Wie bei einer Casting-Show hat sich jede und jeder eine individuelle Choreographie überlegt und inszeniert den kleinen Auftritt mit coolen Gesten. Ein Videowürfel präsentiert die Namen der Kandidaten. Am Ende stehen die Sieben in einer Reihe und lassen sich feiern. Erst zur Gavotte legen sie ihre Klamotten ab und ziehen sich um für ihre eigentliche Rolle. Georg Friedrich Händels „Ariodante“ beginnt an der Stuttgarter Staatsoper ungewöhnlich poppig.

Ein bajuwarisches Aschenbrödel

05.11.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Brigitte Fassbaender inszeniert zur 150-Jahr-Feier des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz Rossinis „La Cenerentola“. Wolf-Dieter Peter war dabei.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: