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Alle Artikel kategorisiert unter »Die Passagierin«

Beklemmende Überlagerungen

15.11.22 (Juan Martin Koch) -
Zwölf Jahre ist es her, dass Mieczysław Weinbergs Hauptwerk, die Oper „Die Passagierin“ ihre sensationelle szenische Uraufführung in Bregenz erlebte. Zusammen mit weiteren exemplarischen Wiedergaben seiner Partituren lösten die Festspiele damit – wahrscheinlich David Pountneys wichtigste Tat als Intendant – eine beispiellose Renaissance des Komponisten aus.

Zofia Posmysz, die Autorin von „Die Passagierin“, in Oświęcim gestorben

11.08.22 (Michael Ernst) -
„… unvorstellbar, jemals über diese Geschehnisse berichten zu können.“ – Siebenundsiebzig Jahre hat sie gelebt – nach Auschwitz. Als 18-Jährige geriet die 1923 in Krakau geborene Zofia Posmysz in die Fänge der deutschen Nationalsozialisten, weil sie sich gegen deren bestialischen Welteroberungswahn zur Wehr gesetzt hat. Sie durchlitt die Konzentrationslager von Auschwitz und Ravensbrück.

Die Fackel der Erinnerung

08.12.19 (Christoph Schlüren) -
September 1939. Unzählige polnische Flüchtlinge, darunter viele Juden, versuchten über die sowjetische Grenze dem Terror der deutschen Einheiten zu entkommen, noch nicht wirklich begreifend, dass sich der Feind auch auf der anderen Seite, wenngleich weniger entschlossen und konsequent, befand.

„Die Passagierin“ in Gera - ein Spiegelbild zwischen Luxus und Lager

11.03.19 (Michael Ernst) -
Erst spät entdeckt, inzwischen beinahe im Repertoire: „Die Passagierin“ von Mieczysław Weinberg ist 1968 entstanden, wurde erst 2006 konzertant und 2010 szenisch uraufgeführt. Jetzt wagt sich Gera an dieses berührende Auschwitz-Thema.

„Deine Lagermadonna!“ – Weinbergs „Die Passagierin“ an der Semperoper

06.07.17 (Roland H. Dippel) -
Zum Spielzeitende holt die Semperoper aus Frankfurt die beachtliche Produktion von „Die Passagierin“ in der durch ihre Sensibilität beeindruckenden Inszenierung Anselm Webers, dort künstlerischer Geschäftsführer des Schauspiels ab 2017/18. Ein weiteres Mal bestätigt sich nach der postumen szenischen Uraufführung in Bregenz 2010 die innere Kraft, der musikalische Tiefgang und das ethische Potenzial der letzten Oper des Schostakowitsch- Protegés Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) nach dem Roman der bei der Premiere anwesenden Autorin Posmysz: Zeitgeschichte mit humanistischem Format und ein Ja zum Leben noch in den allertiefsten Abgründen.

Klare Botschaft, starke Emotionen: Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ in Gelsenkirchen

Der Auftrag, „dass niemals vergessen werde“, was sich mitten im 20. Jahrhundert, inmitten einer Gesellschaft, die sich auf ihre hohe Kultur etwas einbildete – dieser Auftrag sich zu erinnern ist die wesentliche Botschaft, die in der Literatur, in der bildenden Kunst und gerade auch in der Musik nach dem Zivilisationsbruch Auschwitz steckt. Mit Mieczyslaw Weinbergs Oper „Die Passagierin“ steht nun im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier ein Werk auf dem Spielplan, das auf besonders eindrucksvolle Weise die Erinnerung an die Gräuel der Nazis und den millionenfachen Tod von Menschen wachhalten kann.

Menschliche Antworten auf unmenschliche Zustände

02.09.10 (Juan Martin Koch) -
Vielleicht hat es David Pountney ge­ahnt, dass er seine Serie der Opernausgrabungen nach dieser Saison nicht mehr würde übertreffen können. Für die kommenden Jahre jedenfalls hat der Bregenzer Festspielchef neue Werke bei Judith Weir („Achterbahn“, 2011), Detlev Glanert („Solaris“, 2012) und HK Gruber („Geschichten aus dem Wienerwald“, 2013) in Auftrag gegeben. Tatsächlich kam die diesjährige szenische Erstaufführung von Mieczysław Weinbergs Oper „Die Passagierin“ – eingebettet in eine Vielzahl weiterer Weinberg-Aufführungen und ein Symposium – einer Sensation gleich, welche die in den Monaten zuvor durch zahlreiche Vorberichte und CD-Veröffentlichungen geschürten Erwartungen noch übertraf.

Bregenzer Festspiele 2010 eröffnen mit Weinbergs „Passagierin“

18.11.09 (Georg Etscheit – ddp) -
Mit der szenischen Uraufführung der Oper «Die Passagierin» des Schostakowitsch-Weggefährten Mieczyslaw Weinberg wagen sich die Bregenzer Festspiele 2010 wieder auf unbekanntes Musiktheater-Terrain. Die Oper sei «von außergewöhnlicher Qualität und gigantischen Ausmaßen», sagte Festspielintendant David Pountney, der das Werk selbst inszenieren wird, am Mittwoch in Bregenz.
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