Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Fritz Kreisler«

Mit kundiger Hand szenisch aufgeschäumt: Elisabeth im Erzgebirge

16.08.16 (Roland H. Dippel) -
Das Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz bespielt seit 1931 das Naturtheater Greifensteine im Erzgebirge. Dieses erstmals 1846 als Theater genutzte Felsenensemble hat Tücken, ohne Auto kommt man kaum hin. Und es hat ein riesiges Stammpublikum, das bereits 45 Minuten vor Öffnung der Einlasstore geduldig ausharrt, zielstrebig die besten Plätze ansteuert und in glänzender Laune kräftig mitmischt.

Fragen Sie Professor Flimm! – Christoph Marthalers „Letzte Tage. Ein Vorabend“ in der Berliner Staatsoper

03.09.14 (Peter P. Pachl) -
Noch vor dem Eröffnungsfest der Staatsoper im Schiller Theater am 21. September, begann Intendant Jürgen Flimm die Spielzeit mit einem „Vorabend“, der auch so heißt: Christoph Marthalers Produktion für die Wiener Festwochen des Vorjahres, in Koproduktion mit der Berliner Staatsoper, dem Théâtre de la Ville-Paris und dem Festival d’Automne à Paris entstanden, erinnert mit dem Haupttitel an Karl Kraus' „Die letzten Tage der Menschheit“. Hinter dem genialischen Drama einer Zitatensammlung des Wiener Spötters bleibt der vom Schweizer Regisseur gezimmerte Abend deutlich zurück und außen vor.

Viersaitig und höchst vielseitig

17.04.12 (Kristina Gerhard) -
Das sicher ungewöhnlichste Stück des Abends war das Quartett für Violine solo von Otto Soldan.

Das Beste aus zwei Welten

06.03.12 (Birgit A. Rother) -
Atonal und frei-fließend erklingt die virtuose Solo-Introduktion der Violine. Sie mutet ernst und betrübt an, ergeht sich in ausgeprägter Chromatik und übergibt den Ton wie einen Staffelstab an die einsetzende Klavierstimme. Gemeinsam öffnen darauf beide eine Tür, die geradewegs in eine andere Welt zu führen scheint: in das „Alte Wien“. Sext- und Terz-Doppelgriffe der Violine verzaubern in Verbindung mit Glissandi und Vibrato, der Dreivierteltakt ist mehr zu erspüren als zu hören, einfache Melodik verbindet sich mit Richard-Strauss-Anklängen, und die süß-melancholische, wienerische Atmosphäre geht unter die Haut.

Noten-Tipps 2011/09

07.09.11 (Eckart Rohlfs) -
Péteris Vasks +++ Camille van Lunen +++ Heinrich Ignaz Franz Biber +++ Johann Melchior Molter +++ Nadia Boulanger +++ Fritz Kreisler
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: