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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg-Friedrich Händel«

Händel-Show in Las Vegas – Die 42. Händelfestspiele Karlsruhe eröffnen mit „Serse“ in der Regie von Max Emanuel Cencic

20.02.19 (Georg Rudiger) -
Händels „Serse“ bei den 42. Händelfestspielen in Karlsruhe macht Eindruck: Dramaturgisch, sängerisch und musikalisch, findet unser Autor Georg Rudiger, der ganz beglückt ist über den engen Draht zwischen Bühne und Orchestergraben.

Michael Kube: Entdeckungen, Enttäuschungen

28.12.18 (Michael Kube) -
Will man auf dem Tonträgermarkt einen Trend erkennen, dann ist es vielleicht dieser: Während die einstigen „Majors“ zusehends ihre Archive plündern, Box um Box heraushauen und sich als internationale Marketingmaschinen verstehen, sind es – nicht nur hierzulande – gerade die kleinen und kleinsten Labels, die mit hervorragenden Künstlern an wirklichen Novitäten arbeiten (auf das Repertoire wie auch auf Interpretationen bezogen).

Der pure Händel-Glücksfall! Claus Guth inszeniert am „Theater an der Wien“ Händels „Saul“

26.02.18 (Joachim Lange) -
Jeder Regisseur, der sich darauf einlässt, ein Oratorium von Händel zu inszenieren, darf sich über das übliche Maß hinaus, als ein später Verbündeter des Barockmeisters fühlen. Als dessen Opern (und das dazugehörige Unternehmen) in London nicht mehr so recht gingen, schaltete er auf Oratorium um. Und machte weiter. Für den cleveren Manager seiner Selbst, gehörte dieser Relaunch zur Kunst des Überlebens. Das funktionierte auch über seinen Tod hinaus. Dank seiner Oratorien war er nie völlig weg vom Fenster. Was sich bei seinen Opern erst im 20. Jahrhundert mit einem fulminanten Crescendo als unsterblich erwies, stand bei den Oratorien nie in Frage.

Never Give Up

02.04.17 (Burkhard Baltzer) -
In Stuttgart wütet ein Fiesling: Er heißt Polinesso und kippt beinahe das verfaulte englische Theater- und Gesellschaftsmodell des ersten Drittels vom 18. Jahrhundert. Anlass ist der Plan des machtgeilen Polinesso, der mittels einer sexuellen Intrige das Glück des zur Herrschaft bestimmten Tronfolgers von Schottland zu zerstören trachtet und damit das künftige Königspaar an den Rand des Todes treibt. Polinesso selbst will König sein und die Königstochter besitzen. Ausgehend von der klugen Inszenierung dieses Opernstoffs wäre es spätestens jetzt nicht nur eine gemeine, sondern eine echte Teufelstat, wenn dem Stuttgarter Opernhaus samt Chor nicht am 7. Mai die Auszeichnung „International Opera Award“ verliehen würde – gerade wegen dieser jüngsten Premiere von Händels „Ariodante“. Nominiert sind neben Stuttgart die Häuser in Houston, Lyon, Vlaanderen, das Royal Opera House und das Teatro alla Scala.

Pikante Intrigenaffäre – Georg Friedrich Händels Oper „Agrippina“ als Polit-Schwank am Staatstheater Oldenburg

16.10.16 (Ute Schalz-Laurenze) -
Schon in der Pause gab es anhaltenden Beifall, der sich nach der Aufführung zu Ovationen steigerte– und das bei einer Spielzeit von dreieinhalb Stunden. Georg Friedrich Händels 1709 in Venedig uraufgeführte Oper „Agrippina“ versetzte schon das Uraufführungspublikum in einen Begeisterungstaumel, es folgten damals 27 Vorstellungen. Die überaus gelungene Aufführung am Staatstheater Oldenburg zeigte deutlich, dass es heute nicht nur für jedes große, sondern auch für jedes mittlere Theater absolut erforderlich ist, sich mit den aufführungspraktischen Bedingungen der Entstehungszeit auseinanderzusetzen. Wird das ernst genommen und gelingt es wie hier, dann können solche Aufführungen Festspielcharakter erreichen.

Einstürzende Altbauten – Händels „Sosarme, Re di Media“ bei den Händelfestspielen in Halle

30.05.16 (Joachim Lange) -
Philipp Harnoncourt und Bernhard Forck sorgen am Opernhaus mit der szenischen Erstaufführung von Händels „Sosarme, Re di Media“ für eine musikalisch glanzvolle und szenisch packende Entdeckung.

Händeloper zwischen Psychokrimi und Zickenkrieg

07.06.15 (Joachim Lange) -
Mit den zwei aktuellen Opernbeträgen steuern die Händelfestspiele in Halle auf einen Erfolg zu: Das Opernhaus holt Händels „Lucio Cornelio Silla“ aus dem Schatten der Musikgeschichte und in Bad Lauchstädt wird der nachgeholte „Alessandro“ zu einem Triumpf.

Leider kein „Ganz großes Kino“ – Händels „Giulio Cesare in Egitto“ an der Komischen Oper Berlin

01.06.15 (Peter P. Pachl) -
Unerwartet für die Besucher der Komischen Oper erfolgte die Fortsetzung der Barockreihe mit Händels „Cäsar“-Oper in wenig spektakulärer, linearer Erzählweise in barockem Ambiente. Viel Zuspruch für das untadelig hohe musikalische Niveau unter Konrad Junghänel – aber diesmal am Ende Buhrufe von jenen, die am Haus in der Behrensstraße spannendere szenische Lösungen erwarten.

Zustand der Verzückung: der traditionelle „Messiah on the Street“ in Dublin

Auf einem Platz nahe der Upper Abbey Street im Distrikt Old City Temple Bar versammelten sich am Ostermontag 2009 etwa 200 Personen, um bei „Let‘s Walk & Talk“ vom Stadtführer Pat Liddy, ausgestattet mit Mikrofon und mobilem Lautsprecher, Informationen über den Aufenthalt von Georg Friedrich Händel in Dublin zu hören. Allzu viel ist darüber nicht bekannt, sodass Pat Liddy mehr Anekdoten als Fakten zu erzählen hatte. Außerdem waren Zeit und Weg kurz bemessen, denn alle wollten rechtzeitig beim „Messiah on the Street“ sein.
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