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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Händel«

Arienruhe mit Aquarellen – Georg Friedrich Händels „Otto“ in einer Bearbeitung von Georg Philipp Telemann in Magdeburg

16.03.14 (Joachim Lange) -
Weil Klappern heute mehr denn je zum kulturellen Handwerk gehört, hat der Beitrag der Magdeburger Oper zu den aktuellen 22. Telemann-Festtagen durchaus Charme. Und die Marketingstrategen auf seiner Seite. Man entschied sich für eine Oper des noch eine Spur berühmteren Komponisten-Weltstars aus Sachsen-Anhalt, des Hallensers Georg Friedrich Händel (1685-1759). Aber eben in einer Bearbeitung seines Kollegen und Freundes aus Magdeburg Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Wenn die Bilder singen lernen – Die Händelfestspiele in Karlsruhe lassen „Riccardo Primo“ funkeln

26.02.14 (Joachim Lange) -
Das Badische Staatstheater in Halles Partnerstadt Karlsruhe hat das Privileg, im Februar die ersten der drei deutschen Händelfestpiele zu veranstalten. Diesmal lassen sie Richard Löwenherz aufmarschieren und als Händels „Riccardo Primo“ funkeln. Im metaphorischen und im realen Kerzenlicht. Der junge Regisseur Benjamin Lazar hat eine nacherfundene historische Aufführungspraxis zu seinem Markenzeichen gemacht, zu dem tatsächlich Kerzenlicht und das barocke Gestenrepertoire gehören. Und Kostüme für die die Alten Meister, deren Werke heute die Bildergalerien bestücken, Pate gestanden haben.

Ernst überbordende Collage – Nürnbergs Oper wagt die Kombination von Händel und Lior Navok zum Thema „Krieg“

24.02.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Gibt es den gerechten Krieg? – wenn sich beispielsweise das alttestamentarische Israel gegen seine Unterdrücker wehrt – fragt Händel in seinem Oratorium „Judas Maccabäus“. Hätte der gerechte Krieg gegen den Nationalsozialismus nicht die vernichtende Bombardierung von Auschwitz mit einschließen müssen? – fragt der aus Tel Aviv stammende, in den USA ausgebildete und derzeit in Berlin arbeitende 44jährige Lior Navok in seinem Oratorium „And the Trains kept coming…“.

Händel und das englische Königshaus - Ausstellung in London

06.02.14 (dpa) -
London - Die Musik von Georg-Friedrich Händel (1685-1759) für das englische Königshaus ist Thema einer neuen Ausstellung in London. Anlass ist der 300. Jahrestag der Thronbesteigung des Hannoveraner Kurfürsten Georg Ludwig als englischer König George I.. Die Ausstellung «By George! Händels Musik für königliche Anlässe» im Foundling Museum (Findlings-Museum) untersucht an Hand von Dokumenten, Kompositionen und Instrumenten das Wirken des beim Volk und Königshaus überaus beliebten Komponisten.

Vernunft vor Gefühl – Die Bayerische Theaterakademie wagt sich an Händels „Imeneo“ in der Münchner Reaktorhalle

01.11.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Ein kleines Spalier von „Karte gesucht“ empfing die Besucher in der zum Kunstspielort umgewidmeten Reaktorhalle der TU München: das einst von der Staatsoper angefachte „Händel-Feuer“ glimmt also weiter. Zu Recht, denn im Kosmos dieses Genies sind längst noch nicht alle „Galaxien“ entdeckt. So ist die „Imeneo“-Produktion von Theaterakademie und Musikhochschule eine kleine Münchner Erstaufführung.

Schüler aus Halle gewinnen Bundes-Sprachenfest mit Händel-Beitrag

18.06.13 (dpa) -
Halle/Kiel - War der Barockkomponist Georg Friedrich Händel (1685-1759) ein Deutscher oder Brite? Zu diesem Thema hat eine Gruppe von Schülern des Georg-Cantor-Gymnasiums aus Halle ein Video in englischer Sprache angefertigt - und damit den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen und zugleich den Gesamtsieg dieses Sprachenfestes in Kiel gewonnen.

Ein Halleluja zu Händels Geburtstag

20.02.13 (Agentur - dapd) -
Halle - "Happy Birthday Händel" heißt es am Samstag (23. Februar) wieder in Halle. Die Geburtsstadt Georg Friedrich Händels feiert den 328. Geburtstages ihres großen Sohnes am 23. Februar mit einem Chorfestival, wie die Organisatoren mitteilten.

Koloratur-Gipfel am Rhein: Händels „Xerxes“ in Düsseldorf

06.02.13 (Christian Kröber) -
Während die Jecken vor der Tür die heiße Phase des Düsseldorfer Karnevals einläuten und Prinz Carsten I. mit Prinzessin Venetia Ursula das Narrenvolk playback am Rathausplatz in Stimmung singt, findet zeitgleich in der Deutschen Oper am Rhein eine mehr als ebenbürtige Konkurrenzveranstaltung statt.

Alles aus Holz – Andreas Kriegenburg inszeniert Händels „Orlando“ an der Dresdner Semperoper

29.01.13 (Michael Ernst) -
Sein ganz persönliches Wagner-Jahr hat er schon hinter sich. Die Münchner „Ring“-Inszenierung von Andreas Kriegenburg mag durchaus als vorzeitige Gratulationskarte für den deutschesten Opernjubilar von 2013 gelten. Als Quartett spannend. In einem Doppelspiel debütiert der Regisseur ausgerechnet in Dresden vollkommen frei von Richard Wagner: Vor Sartres „Fliegen“ am Staatsschauspiel gab es am letzten Januar-Sonntag Händels „Orlando“ in der Semperoper.

Wenig Adrenalin und viel Spitzenhäubchen: Vincent Boussard lässt Händels „Radamisto“ im Theater an der Wien ausstatten

23.01.13 (Frieder Reininghaus) -
Nicola Francesco Hayms Libretto zur Oper „Radamisto“ bildet die Grundlage eines königstreuen Werks mit den einschlägigen Komponenten des Schmeichlerischen. In der Handlung geht es vordergründig um einen Krieg zwischen den Truppen Thrakiens und Armeniens in der Antike. Doch die Story von der tiefen Zerstrittenheit in den verwandtschaftlich eng verbundenen Herrscherfamilien der beiden Länder nebst der gänzlich argumentativ, d.h. ohne Wehr und Waffen herbeigeführten finalen Versöhnung wurde nicht nur bei der Uraufführung 1720 vor dem Hintergrund der Aussöhnung des britischen Königs George I mit seinem Thronfolger (nachmals George II August) rezipiert, sondern blieb dauerhaft als ein Huldigungsstück mit Pauken und Trompeten in gelegentlicher Erinnerung.
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