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Alle Artikel kategorisiert unter »Georg Friedrich Händel«

Stiftung Händel-Haus kauft frühe Händel-Notendrucke und Bücher

19.08.14 (dpa) -
Halle - Mit Ankäufen aus einem englischen Antiquariat ergänzt die Stiftung Händel-Haus in Halle ihre Sammlung. Die Stiftung habe eine Gruppe früher Händel-Notendrucke und -Bücher erworben, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Herausragendes Stück sei eine 1739 erschienene Erstausgabe von Georg Friedrich Händels «Ode for St. Cecilias's Day» mit einem aufwendig gestalteten Titelkupferstich.

Das belagerte Festival – Auftakt zum traditionsreichen Opern- und Musik-Festival in Aix-en-Provence unter erschwerten Bedingungen

09.07.14 (Joachim Lange) -
Der erste Erfolg des 66. Festivaljahrgangs im südfranzösischen Aix-en-Provence war, dass er überhaupt eröffnet werden konnte. Derzeit rollt eine entschlossene Welle der Empörung durchs Land – und da sind die sogenannten Intermittents du spectacle, die Teilzeitkräfte im Kulturbereich ganz vorn mit dabei. Sie kämpfen um den Erhalt ihrer sozialen Absicherung und haben dann die größte Resonanz, wenn sie den französischen Festspielsommer in Frage stellen können. 2003 war so schon einmal das komplette Festival ausgefallen. So wie jetzt etliche kleinere Festivals, aber auch die Eröffnung des Theaterfestivals in Avignon.

Ein Singen, das man in der Seele fühlt

Georg Friedrich Händel: Kammerduette für Sopran, Alt und Basso continuo +++ Wolfgang Amadeus Mozart: Konzertarien für hohen Sopran, Konzertarien für Sopran, Konzertarien für tiefen Sopran und Alt, Klavierauszug nach dem Urtext der Neuen Mozart-Ausgabe +++ Gioachino Rossini: Arietten, Canzonetten und Chansons. Für hohe/mittlere Stimme und Klavier.

Musikalisches Feuerwerk im Intrigenstadl – Die Händelfestpiele in Göttingen graben „Faramondo“ aus und landen damit einen musikalischen Coup

02.06.14 (Joachim Lange) -
Es geht hoch her auf der Bühne des Göttinger Theaters. Im luxuriösen Spielkasino, in Salons mit verborgenen Tapetentüren, aber auch in den Heizungskellern der Behausung einer feinen Sippschaft, die fast durchgängig nicht richtig tickt. Oder höchstens so, als wären sie alle gerade aus den einstigen TV-Serien „Dallas“ oder „Denverclan“ entsprungen. Pistole oder Dolch sind immer griffbereit. Oder ein Glas Sekt in Frauenhand, um den Inhalt einem zudringlichen Kerl ins Gesicht zu schütten.

Bilder von Macht und Einsamkeit –Händels „Almira, Königin von Kastilien“ an der Hamburgischen Staatsoper

27.05.14 (Ute Schalz-Laurenze) -
Almira ist – gerade 20 – Königin von Kastilien geworden und muss laut Testament ihres Vormundes Consalvo einen aus dessen Familie heiraten. Sie liebt aber ihren Diener Fernando. Edilia liebt Consalvos Sohn Osman, der aber machtgierig nun auch ein Auge auf Almira wirft. Almira glaubt, dass Fernando Edilia liebt, die nach der Absage von Osman mit Fernando flirtet. Osman beginnt ein Techtelmechtel mit der Dienerin Bellane – und noch vieles mehr in dieser Art.

Ein regungsloses Spiel der Gefühle – Johannes Weigands Abschiedsinzenierung von Händels „Alcina“ an den Wuppertaler Bühnen

Trommeln, Trillerpfeifen, Transparente – nein, vor der letzten Premiere des Regisseurs und Wuppertaler Operndirektors Johannes Weigand ging es draußen vor der Tür „ganz normal“ und völlig störungsfrei zu. Und auch während der Aufführung gab es weder Proteste noch Flugblätter oder dergleichen. Dabei gibt es eine ganze Menge Menschen, denen die jüngste Entscheidung des zukünftigen Wuppertaler Intendanten Toshiyuki Kamioka alles andere als egal sein dürfte.

Arienruhe mit Aquarellen – Georg Friedrich Händels „Otto“ in einer Bearbeitung von Georg Philipp Telemann in Magdeburg

16.03.14 (Joachim Lange) -
Weil Klappern heute mehr denn je zum kulturellen Handwerk gehört, hat der Beitrag der Magdeburger Oper zu den aktuellen 22. Telemann-Festtagen durchaus Charme. Und die Marketingstrategen auf seiner Seite. Man entschied sich für eine Oper des noch eine Spur berühmteren Komponisten-Weltstars aus Sachsen-Anhalt, des Hallensers Georg Friedrich Händel (1685-1759). Aber eben in einer Bearbeitung seines Kollegen und Freundes aus Magdeburg Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Wenn die Bilder singen lernen – Die Händelfestspiele in Karlsruhe lassen „Riccardo Primo“ funkeln

26.02.14 (Joachim Lange) -
Das Badische Staatstheater in Halles Partnerstadt Karlsruhe hat das Privileg, im Februar die ersten der drei deutschen Händelfestpiele zu veranstalten. Diesmal lassen sie Richard Löwenherz aufmarschieren und als Händels „Riccardo Primo“ funkeln. Im metaphorischen und im realen Kerzenlicht. Der junge Regisseur Benjamin Lazar hat eine nacherfundene historische Aufführungspraxis zu seinem Markenzeichen gemacht, zu dem tatsächlich Kerzenlicht und das barocke Gestenrepertoire gehören. Und Kostüme für die die Alten Meister, deren Werke heute die Bildergalerien bestücken, Pate gestanden haben.

Ernst überbordende Collage – Nürnbergs Oper wagt die Kombination von Händel und Lior Navok zum Thema „Krieg“

24.02.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Gibt es den gerechten Krieg? – wenn sich beispielsweise das alttestamentarische Israel gegen seine Unterdrücker wehrt – fragt Händel in seinem Oratorium „Judas Maccabäus“. Hätte der gerechte Krieg gegen den Nationalsozialismus nicht die vernichtende Bombardierung von Auschwitz mit einschließen müssen? – fragt der aus Tel Aviv stammende, in den USA ausgebildete und derzeit in Berlin arbeitende 44jährige Lior Navok in seinem Oratorium „And the Trains kept coming…“.

Händel und das englische Königshaus - Ausstellung in London

06.02.14 (dpa) -
London - Die Musik von Georg-Friedrich Händel (1685-1759) für das englische Königshaus ist Thema einer neuen Ausstellung in London. Anlass ist der 300. Jahrestag der Thronbesteigung des Hannoveraner Kurfürsten Georg Ludwig als englischer König George I.. Die Ausstellung «By George! Händels Musik für königliche Anlässe» im Foundling Museum (Findlings-Museum) untersucht an Hand von Dokumenten, Kompositionen und Instrumenten das Wirken des beim Volk und Königshaus überaus beliebten Komponisten.
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