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Alle Artikel kategorisiert unter »Georges Aperghis«

Neues von der Zeitoper im Zeitalter des Cyberspace – „Homo instrumentalis“: Multimediales Musiktheater bei der Ruhrtriennale

24.09.17 (Georg Beck) -
Man kennt sie, die Lieblinge des zeitgenössischen Musiktheaters. Was ein Salvatore Sciarrino, ein Helmut Lachenmann liefern, erfreut sich des intensivsten Zuspruchs. Ohne, dass daraus schon regelrechte Renner hervorgegangen wären. Jedenfalls nicht, wenn man es am Hype bemisst, den der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis mit Machinations ausgelöst hat.

In die Kehlen geschrieben – Oper Leipzig kredenzt in der Schaubühne Lindenfels einen Monteverdi-Ligeti-Aperghis-Cocktail

03.09.17 (Roland H. Dippel) -
Das „Nein“ der Braut bei der Trauung ist eigentlich ein Komödienmoment. Genau darum geht es Kristof Spiewok im dritten Teil seiner Monteverdi-Trilogie mit György Ligetis „Aventures“ / „Nouvelles aventures“ und Georges Aperghis‘ Nr. 9 aus seinen „14 Récitations“. Dabei ist es ihm als Regisseur sehr ernst. Der patinierte Saal der Schaubühne Lindenfels im Leipziger Westen ist ein idealer Aufführungsort mit einer zugleich offenen und transparenten, ideal sänger- und musikerfreundlichen Akustik. Bei allem Dekor gerät dieser bewegungsreiche und von Thadeusz Tischbein mit Video-Konfekt garnierte Abend eher verspielt als tieflotend. Für die Koproduktion der Oper Leipzig mit der Schaubühne Lindenfels gab es zur Premiere viel Applaus.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 22. bis 28. Mai 2017

21.05.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 21. Der MDR bleibt eine traurige Angelegenheit: Ein Totalausfall. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Neuer Musik in Ljubljana, Vinko Globokar, John Cages „Organ2/ASLSP“, Beat Furrers jüngstem Musiktheater, Clara Iannotta, Pierre-Laurent Aimard, dem Quartetto Prometeo, Georges Aperghis, Alberto Ginastera, dem Studio Musikfabrik, Iannis Xenakis, Elektronischer Musik in Padua, Teresa Rampazzi sowie Mara Genschel und der Villa Genschel.

Das Monatsprogramm Neue Musik / Musikfeature im Radio: Mai 2017 (Übersicht)

28.04.17 (Martin Hufner) -
Wir haben vor Jahr und Tag uns an alle Rundfunkanstalten gewandt, um Informationen über ihr Radioprogramm in Hinsicht auf Sendungen der Kategorien Neue Musik und Musikfeature zu erhalten. Bislang haben uns allerdings nur hr2-kultur, rbb-kulturradio und BR-KLASSIK entsprechende Listen zukommen lassen. Dafür sagen wir im Namen unserer Leserinnen und Leser Dank. Die Früchte dieser Initiative wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Vielleicht ziehen jetzt ja doch noch die anderen Sender nach. Hier also das Maiprogramm von hr2-kultur, rbb-kulturradio und BR-KLASSIK.

Kaske-Preis 2016 für Georges Aperghis

Im November vergangenen Jahres verlieh die Christoph und Stephan Kaske Stiftung Ihren alljährlich ausgelobten Preis an den Komponisten Georges Aperghis. Die musikalischen Beiträge kamen von der Sopranistin Julia Mihály und dem Trio Coriolis. Die Laudatio hielt Minas Bobourdakis.

Mit Worten in der Welt wirksam sein

01.12.16 (Stefan Pieper) -
Mit der Ursonate fing alles an: Kurt Schwitters vermählte in den 1920er-Jahren sprachliche Zeichen mit musikalischen Formelementen. Laute und Silben, schließlich ein rückwärts-zitiertes Alphabet wurden einer konsequent durchdachten Sonatenform einverleibt. Das Ergebnis wirkte humoristisch, verfolgte aber auch ein tiefernstes künstlerisches Anliegen. Und so gehörte Kurt Schwitters’ Meilenstein für die Dada-Bewegung zu den unverzichtbaren, am letzten Tag aufgeführten Bezugspunkten auf dem Essener NOW-Festival. Unter dem Motto „Word up!“ wurde zwei Wochen lang gezeigt, wie die musikalische Avantgarde mit zum Teil ungeahnten Beziehungen zwischen Worten und Musik landläufige ästhetische Konnotationen gerne hinter sich lässt.

Mit Worten in der Welt wirksam sein – Das Essener NOW-Festival im Rückblick

16.11.16 (Stefan Pieper) -
Mit der Ursonate fing alles an: Kurt Schwitters vermählte in den 1920er Jahren sprachliche Zeichen mit musikalischen Formelementen. Laute und Silben, schließlich ein rückwärts-zitiertes Alphabet wurden einer konsequent durchdachten Sonatenform einverleibt. Das Ergebnis wirkte humoristisch, verfolgte aber auch ein tiefernstes künstlerisches Anliegen. Und so gehörte Kurt Schwitters Meilenstein für die Dada-Bewegung zu den unverzichtbaren, am letzten Tag aufgeführten Bezugspunkten auf dem Essener NOW-Festival. Unter dem Motto „Word up!“ wurde zwei Wochen lang gezeigt, wie die musikalische Avantgarde mit zum Teil ungeahnten Beziehungen zwischen Worten und Musik landläufige ästhetischen Konnotationen gerne hinter sich lässt.

Zärtliche Aufmerksamkeit für scheinbar wertlose Klänge

28.10.16 (nmz-red) -
Der Preis der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung geht 2016 an den griechischen Komponisten Georges Aperghis. Am 23. Dezember 1945 in Athen als Sohn eines Bildhauers und einer Malerin geboren, bekam Aperghis über das Radio und durch private Klavierstunden Zugang zur Musik. 1963 ließ er sich zunächst als freischaffender Künstler in Paris nieder, wo er seitdem lebt. Im selben Jahr begann er als Autodidakt seine ersten, damals noch durch serielle Techniken sowie durch Iannis Xenakis geprägten Kompositionen.

Preis der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung 2016 geht an den Komponisten Georges Aperghis

16.10.16 (PM) -
Am 23. Dezember 1945 in Athen als Sohn eines Bildhauers und einer Malerin geboren, bekam Aperghis über das Radio und durch private Klavierstunden Zugang zur Musik. 1963 ließ er sich zunächst als freischaffender Künstler in Paris nieder, wo er seitdem lebt. Im selben Jahr begann er als Autodidakt seine ersten, damals noch durch serielle Techniken sowie durch Iannis Xenakis geprägten Kompositionen.

Public Viewing einmal anders – Die Münchner Biennale für neues Musiktheater

10.06.16 (Anna Schürmer) -
Läuft man die Zufahrtsstraße zum Münchner Muffatwerk entlang, passiert man eine Ahnengalerie von Plakaten, die kommende Ereignisse ankündigen. Eines davon zeigt einen sehr dicken Mann, der voller Energie ausholt, um einen Ball – den sein imposanter Bierbauch doppelt – vollspann ins Tor zu donnern. Klar, die Fußball Europameisterschaft steht vor der Tür und ist in Zeiten des Public Viewing auch außerhalb der Stadien ein einträgliches Geschäft, genährt von den Erwartungen an ein neuerliches Sommermärchen.
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