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Alle Artikel kategorisiert unter »Georges Aperghis«

Musiklandschaften: Zafraan Ensemble trifft Kammerensemble Neue Musik Berlin

30.01.20 (Stefan Drees) -
Im dritten Teil seiner Konzertreihe „Rencontres“ traf das Zafraan Ensemble in der Berliner Musikbrauerei auf das Kammerensemble Neue Musik Berlin. Ergebnis war ein musikalischer Abend aus einem Guss.

Frühlingsaufruhr und Großstadtpolyphonien: Das Kölner Acht-Brücken-Festival 2019

09.05.19 (Stefan Pieper) -
Was für ein Vertrauensbeweis: Musikerinnen und Musiker verlassen die Bühne, mischen sich unters Publikum reichen ihre kostbaren Instrumente an ZuhörerInnen weiter, leiten sie an, Töne zu streichen, in den kolossalen Gesamtklang von Dmitri Kourlandskis „Riot of Spring“ einzustimmen. Diesen hat, einem in Trance versetzten Bordun-Ton gleich, das SWR-Sinfonieorchester bereits in der vollbesetzten Kölner Philharmonie in schier unfassbarer Homogenität ausgebreitet. Zeremonienmeister ist Teodor Currentzis - selbst mit einer Violine ausgestattet und mit dem Bogen die Akteure in diesem kolossalen Gesamtgeschehen lenkend!

Keine Ruhe vor dem Sturm – Georges Aperghis “L‘ avis de tempète“ am Staatstheater Mainz

20.03.19 (Andreas Hauff) -
Nach der Uraufführung im französischen Lille 2005 hat sich bislang kein Theater an Georges Aperghis‘ Oper „L‘Avis de Tempète“ gewagt: Nun hat das Staatstheater Mainz die deutsche Erstaufführung auf die Beine gestellt – eine bewundernswerte Leistung, die als Bühnenereignis trotzdem seltsam unberührt lässt. Andreas Hauff berichtet.

Aufstieg eines Untergehers, Partnerschaft der Maschine

02.11.18 (Gerhard R. Koch) -
Natürlich unterliegen auch die Donaueschinger Musiktage dem jährlichen Ritual-Turnus – analog zu Weihnachten und Ostern, oder den Bayreuther und Salzburger Opern-Pres­tige-Events. Nietzsches Formel von der „ewigen Wiederkehr des Gleichen“ findet darin ebenso untilgbar ihre Bestätigung – lapidar lautet sie: „Nichts Neues unter der Sonne!“. Aber was wäre Kontinuität ohne die gelegentliche Abweichung: „keine Regel ohne Ausnahme“. So gab es auch diesmal, verblüffend für den jahrzehntelangen Festival-Pilger, gleich drei unerwartete Neuerungen, eine mehr zum Populären, eine mehr zum Erhabenen hin, die dritte im Zeichen revisionistisch wiedergutmachenden Avantgarde-Archäologie.

Donaueschinger Musiktage 2018 – Donnerstag

Die Neue Musik zieht wieder in Donaueschingen ein: Am Tag vor dem eigentlichen Festivalstart werden bereits zwei Klangskulpturen von Zimoun im Museum Art.Plus eröffnet. Mitglieder des IRCAM  proben für die deutsche Erstaufführung von "Thinking Things" von Georges Aperghis am Samstag, während historische Instrumente des SWR Experimentalstudios aus Freiburg in der Erich-Kästner-Halle installiert werden.

Lang und schmerzlos

31.03.18 (Fabian Schwinger) -
Unter der Leitung von Berno Odo Polzer hat sich die Berliner MaerzMusik zu einem Diskursfestival entwickelt. „Time Wars“ war die diesjährige Ausgabe überschrieben, die in einem eigens anberaumten Symposium dem „Krieg zwischen den Zeitlichkeiten“ nachging. Dazu kamen „Reading Groups“, Filme, Workshops und Podiumsgespräche – und ein Konzertprogramm, das den Spagat übte zwischen politischem Anspruch und unverhohlener Eventisierung. Ein elitärer Kulturbürger-Nimbus wurde so zwar unterlaufen, dafür herrschte ein Wohlfühlprogramm für den akademisch gebildeten Großstadt-Hipster.

Neues von der Zeitoper im Zeitalter des Cyberspace – „Homo instrumentalis“: Multimediales Musiktheater bei der Ruhrtriennale

24.09.17 (Georg Beck) -
Man kennt sie, die Lieblinge des zeitgenössischen Musiktheaters. Was ein Salvatore Sciarrino, ein Helmut Lachenmann liefern, erfreut sich des intensivsten Zuspruchs. Ohne, dass daraus schon regelrechte Renner hervorgegangen wären. Jedenfalls nicht, wenn man es am Hype bemisst, den der griechisch-französische Komponist Georges Aperghis mit Machinations ausgelöst hat.

In die Kehlen geschrieben – Oper Leipzig kredenzt in der Schaubühne Lindenfels einen Monteverdi-Ligeti-Aperghis-Cocktail

03.09.17 (Roland H. Dippel) -
Das „Nein“ der Braut bei der Trauung ist eigentlich ein Komödienmoment. Genau darum geht es Kristof Spiewok im dritten Teil seiner Monteverdi-Trilogie mit György Ligetis „Aventures“ / „Nouvelles aventures“ und Georges Aperghis‘ Nr. 9 aus seinen „14 Récitations“. Dabei ist es ihm als Regisseur sehr ernst. Der patinierte Saal der Schaubühne Lindenfels im Leipziger Westen ist ein idealer Aufführungsort mit einer zugleich offenen und transparenten, ideal sänger- und musikerfreundlichen Akustik. Bei allem Dekor gerät dieser bewegungsreiche und von Thadeusz Tischbein mit Video-Konfekt garnierte Abend eher verspielt als tieflotend. Für die Koproduktion der Oper Leipzig mit der Schaubühne Lindenfels gab es zur Premiere viel Applaus.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 22. bis 28. Mai 2017

21.05.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 21. Der MDR bleibt eine traurige Angelegenheit: Ein Totalausfall. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Neuer Musik in Ljubljana, Vinko Globokar, John Cages „Organ2/ASLSP“, Beat Furrers jüngstem Musiktheater, Clara Iannotta, Pierre-Laurent Aimard, dem Quartetto Prometeo, Georges Aperghis, Alberto Ginastera, dem Studio Musikfabrik, Iannis Xenakis, Elektronischer Musik in Padua, Teresa Rampazzi sowie Mara Genschel und der Villa Genschel.

Das Monatsprogramm Neue Musik / Musikfeature im Radio: Mai 2017 (Übersicht)

28.04.17 (Martin Hufner) -
Wir haben vor Jahr und Tag uns an alle Rundfunkanstalten gewandt, um Informationen über ihr Radioprogramm in Hinsicht auf Sendungen der Kategorien Neue Musik und Musikfeature zu erhalten. Bislang haben uns allerdings nur hr2-kultur, rbb-kulturradio und BR-KLASSIK entsprechende Listen zukommen lassen. Dafür sagen wir im Namen unserer Leserinnen und Leser Dank. Die Früchte dieser Initiative wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Vielleicht ziehen jetzt ja doch noch die anderen Sender nach. Hier also das Maiprogramm von hr2-kultur, rbb-kulturradio und BR-KLASSIK.
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