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Alle Artikel kategorisiert unter »Graham Vick«

Palermo, offene Bühne – Richard Wagners „Parsifal“ im Teatro Massimo

29.01.20 (Michael Ernst) -
Wo, wenn nicht hier? Richard Wagner hat seinen „Parsifal“ Anfang 1882 in Palermo vollendet, erst 1914 ist die Oper dort aufgeführt worden, war dann aber seit 1955 nicht mehr zu sehen.

Rossini-Opera-Festival 2019: Drei Opernpremieren in Pesaro

15.08.19 (Dieter David Scholz) -
Zum 40. Male findet an der italienischen Adria-Küste, in Pesaro, dem Geburtsort Rossinis, einem beschaulichen, unspektakulären Bade- und Fischerstädtchen im Herzen Italiens in der Provinz der Marken, das „Rossini-Opera-Festival“ statt. Für Rossini-Liebhaber ist es weltweit der führende Ort gehobener Rossini-Pflege. Vom 8. bis zum 20. August wird dort dem be­rühmtesten Sohn der Stadt gehuldigt. Rossini-Freunde aus aller Welt sind wieder angereist, um das ausschließlich Rossini verpflichtete Programm zu erleben. Dieter David Scholz war für uns vor Ort.

Benjamin Brittens „Death in Venice“ an der Deutschen Oper Berlin

20.03.17 (Peter P. Pachl) -
Während die Uraufführung „Edward II.“ gerade seitens schwuler Rezensenten und Besucher als ein fragwürdig anachronistisches Einrennen offener Türen rezipiert wurde, kann man diesen Vorwurf der jüngsten homophilen Produktion der Deutschen Oper Berlin nicht machen: denn während der Paragraph 175 aufgehoben wurde, ist Päderastie weiterhin ein internationales Strafdelikt. Die in mehreren Bühnenwerken Benjamin Brittens thematisierte Knabenliebe geht einher mit dem in Großbritanniens Künstlerkreisen offenen Geheimnis, dass Benjamin Britten und Peter Pears sich auf ihren Konzert-Tourneen häufig Knaben mit in ihr gemeinsames Hotelzimmer nahmen.

Schwebende Farbwerte im grauen Spektrum – Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ an der Deutschen Oper Berlin

01.05.16 (Peter P. Pachl) -
Die im November vergangenen Jahres am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgeführte Oper des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas erlebte jetzt an der Deutschen Oper Berlin eine faszinierende deutsche Erstaufführung.

In den Trümmern der eigenen Welt: Graham Vick inszeniert in Palermo „Die Walküre“

09.03.13 (Peter Krause) -
Palermo ist Wagner-Stadt. Hier hat der Meister auf ärztliches Anraten den kompletten Winter 1881/82 verbracht, den dritten Aufzug seines „Parsifal“ komponiert und seinen Schwanengesang dann auch vollendet. Hier hielt der sizilianische Conte Biagio Gravina um die Hand von Cosimas Tochter Blandine an. Hier stehen noch heute der Blüthner-Flügel und das Harmonium – Instrumente, die der Bayreuther für seine Arbeit im Grand Hotel Et Des Palmes nutzte. Und im Teatro Massimo haben Aufführungen der Musikdramen Richard Wagners eine für Italien außergewöhnliche Tradition. Nur einen kompletten Ring-Zyklus hat es hier noch nie gegeben. Bis zum Ende des Wagner-Jahres 2013 soll er fertig geschmiedet sein.

Rätselspiel und Love Drug Injection: „Tristan und Isolde“ an der Deutschen Oper Berlin

14.03.11 (Peter P. Pachl) -
Christoph Marthalers Bayreuther „Tristan“-Inszenierung, die im kommenden Sommer erneut auf dem Spielplan des Grünen Hügels steht, hat für Wagners „Handlung in drei Aufzügen“ deutlich rezeptive Spuren hinterlassen. Auch in Graham Vicks Neuinszenierung an der Deutschen Oper Berlin marthalert es gewaltig:

«Aida» als Baustelle im Wasser - Bregenzer Festspiele 2009 beginnen mit Verdi-Oper

21.07.09 (Georg Etscheit - ddp) -
Bregenz - Auf der Plattform im Bodensee stehen zwei riesige, blau gestrichene und mit goldenen Sternen übersäte Füße, die nur bis knapp oberhalb des Knöchels reichen. Aus den Stümpfen ragen Stahlträger heraus; neben den Füßen im Wasser erhebt sich ein Armstumpf, der eine Fackel trägt. Hoch über allem schweben die Ausleger zweier im See verankerter Baukräne. Der provisorische Eindruck ist Programm. Das Bühnenbild für die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis monumentaler Oper «Aida», mit der am Mittwoch (22. Juni) die Bregenzer Festspiele beginnen, soll während der Aufführung immer wieder neu entstehen: ein echtes «work in progress».
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