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Alle Artikel kategorisiert unter »Hagen Matzeit«

Bildung statt Missbrauch: „Silla“ von Graun bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

07.08.22 (Roland H. Dippel) -
Von den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik geht die Produktion von Carl Heinrich Grauns „Silla“ unter einem Berlin-affinem Produktionsteam – Alessandro De Marchi (Dirigent) und Georg Quander (Regie) – zu den Osterfestspielen Schloss Rheinsberg. Zu bestaunen gab es in der ersten Neuproduktion dieses Dramma per musica (Berlin 1753) nach 240 Jahren viel. Roland Steinfeld hatte eine praktische Urtext-Ausgabe nach zwei Abschriften der Partitur aus der Berliner Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz erstellt. Ein Triumph der Counterstimmen von Bejun Mehta, Valer Sabadus, Hagen Matzeit und Samuel Mariño.

Ohne musikdramatischen Irrwitz - Uraufführung von „Impresario Dotcom“ bei den Bregenzer Festtagen

22.08.20 (Wolf-Dieter Peter) -
„UngeHEUER“ prangt auf einem Plakat und das gilt auch für die Bregenzer Festspiele. Denn „heuer“, in diesem Jahr mussten rund 200.000 Karten Corona-Bedingt rückabgewickelt werden. Doch mit sieben Festtagen wird soeben ein künstlerisches Lebenszeichen gesendet. Dafür wurde die kleine Uraufführung aus dem Kornmarkttheater ins große Festspielhaus verlegt: mit Pflichtabstand konnten zumindest 500 der 1750 Plätze besetzt werden.

Gesungener Schinken: Riccardo Broschis „Merope“ bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

09.08.19 (Dieter David Scholz) -
Die diesjährigen 43. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik stehen im Zeihen des 500. Todesjahres Kaiser Maximilians I., der Innsbrucks Ruf als bedeutende Musikstadt begründete, und des 350.Todesjahres des Innsbrucker Hofmusikers Pietro Antonio Cestis. Im umfang­reichen Festivalprogramms wird die Schatzkiste der Musik von Habsburger Hofmusikern in hochkarätig besetzten Konzerten geöffnet – nicht zuletzt im auratischen Spanischen Saal von Schloss Ambras. Die beiden Neuproduktionen der Opern „Merope“ von Riccardo Broschi und „La Dori“ von Pietro Antonio Cesti sind Höhepunkte des diesjährigen Festivals. Am 7. August hatte „Merope“ im Landestheater Premiere. Dieter David Scholz berichtet aus Innsbruck.

Heftig gefeiert – Aribert Reimanns „Medea“ am Aalto-Theater Essen

Unser Autor Christoph Schulte im Walde kommt begeistert vom Besuch von Aribert Reimanns Oper „Medea“ am Aalto-Theater Essen zurück. Da schien alles gut ineinander gegriffen zu haben. Herausragend: Claudia Barainsky in der Rolle der Medea. Kay Links Essener Inszenierung werde bleibende Aufmerksamkeit auf sich ziehen, meint unser Autor.

Stimmen darf man nicht stehlen! – „Das Geheimnis der gestohlenen Stimmen“ in Dresden

15.05.18 (Michael Ernst) -
Dresdens Semperoper – einst gab sie mit Opernuraufführungen in Deutschland den Ton an – hat eine kleine Bühne für Experimente. Semper Zwei heißt diese Stätte, auf der „Das Rätsel der gestohlenen Stimmen“ gestellt (und gelöst) worden ist.

Wiederentdeckung eines Opernjuwels – Nicola Porporas Oper „Il Germanico“

16.08.15 (Dieter David Scholz) -
Mit einer Rarität warteten die 39. Innsbrucker Festwochen auf. Erstmals seit der Urauffüh­rung 1732 brachten sie die Oper „Il Germanico“ von Nicola Porpora auf die Bühne. Er war ein Star, nicht nur als gefeierter Opernkomponist in Neapel, Venedig, Dresden und Wien. Der neapolitanische Komponist Nicola Porpora war der gefragteste Gesangspädagoge seiner Zeit. Die bedeutendsten Kastraten waren seine Schüler, nicht zuletzt Farinelli.
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