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Alle Artikel kategorisiert unter »Heinrich Marschner«

50 Sommer jung: Die Neuburger Kammeroper entdeckt Marschners „Der Bäbu“

31.07.18 (Roland H. Dippel) -
Die Neuburger Kammeroper wollte in ihrem 50. Sommer eine ganz besondere Entdeckung. „Der Bäbu“ blieb allerdings etwas hinter den Erwartungen, die durch Heinrich Marschners bekanntere Werke sehr hochgesteckt waren, etwas zurück. Risikobewusstsein ehrt mehr als das Beharren auf Bewährtem: Der Verein gehört zu den Pionieren der Opern-Archäologie und ist ein unverzichtbarer Ideengeber der europäischen Musiktheater-Landschaft. Das bleibt hoffentlich noch lange so.

Alfried Krupp, der Erdgeist – Marschners „Hans Heiling“ in Essen

02.03.18 (Roland H. Dippel) -
Industriekultur und romantische Oper total: Regisseur Andreas Baesler und Dirigent Frank Beermann verlegen Heinrich Marschners „Hans Heiling“ vom böhmischen Erzgebirge an die Ruhr. Aus dem Thronfolger der Erdgeister wird ein Krupp-Erbe, der kurz vor dem Niedergang der Zechen kein Liebesglück findet. Am Aalto-Theater Essen tritt „Hans Heiling“ legitim aus dem Schatten Richard Wagners. Eine spannende, bewegende Produktion!

Die Sucht nach der Zweisamkeit an den Tasten

18.08.16 (Anke Kies) -
Theodor W. Adorno hat in seinem Aufsatz „Vierhändig, noch einmal“ von 1933 das Phänomen des Spiels à quatre mains auf den Punkt gebracht: „Das Vierhändigspielen ist zu einer Geste der Erinnerung geworden …“ Die Beschäftigung mit dieser Thematik zog weite Kreise und hinterließ überall ihre Spuren. Auch in der Literatur stößt man immer wieder auf Zeugnisse dieser ganz eigenen Zweisamkeit (Robert Musil: Mann ohne Eigenschaften). Das Magische, das dem vierhändigen Spiel im 19. Jahrhundert innewohnte, hat es später nicht mehr erreichen können. Die Entwicklung verschiedener Tonträger schien dem vierhändigen Spiel seine Daseinsberechtigung zu entziehen. Längst ist es wieder im Musikbetrieb angekommen.

Frei nach Marschner „Der Vampyr“ als Freak-Grusical

22.03.16 (Peter P. Pachl) -
„Vampyr“-Exzerpte und neue Musik konnte bei der Premiere unser Kritiker Peter P. Pachl an der Komischen Oper Berlin ausmachen – trotzdem scheint man das Thema verfehlt zu haben.

Kapitalismus-Kritik anno 1833: Heinrich Marschners „Hans Heiling“ am Theater Regensburg

20.09.15 (Juan Martin Koch) -
Romantische Opernausgrabung – gegen den Strich gebürstet: Florian Lutz hat sich mit seiner Inszenierung von Heinrich Marschners „Hans Heiling“ am Theater Regensburg ein klares Konzept vorgenommen. Das zieht er dann auch mit aller Konsequenz durch, vielfach leider gegen die Musik.

Kleine Erinnerung an die Sterblichkeit: für Klavier

07.10.11 (Klaus Börner) -
Christoph J. Keller (*1959): Memento Mori. Konzertfantasie für zwei Klaviere +++ Heinrich Marschner (1795–1861): Sonatine facile et agreable pour le Pianoforte à quatre mains op. 91
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