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Alle Artikel kategorisiert unter »Igor Strawinsky«

Unvermutete Schönheiten in katastrophischem Umfeld: Schönbergs Konzerte auf CD

23.09.13 (Mátyás Kiss) -
Die beiden hier vorgestellten Tonträger, deren jeweiliges Programm erst auf den zweiten Blick Sinn ergibt, könnten unter den Überschriften „Der tonale Schönberg“ (Cybele) bzw. „Stammväter der Neuen Musik“ (Tyxart) erschienen sein.

Im Frühlingsopfer lesen wie in einem Buch

01.07.13 (Juan Martin Koch) -
Im Oktober 1968, schon von Krankheit gezeichnet, hielt der 86-jährige Igor Strawinsky in Zürich noch einmal die autographe Partitur seines „Sacre du printemps“ in Händen. Als Geschenk des Verlages Boosey & Hawkes zu seinem 80. Geburtstag hatte es einige Jahre in einem Schweizer Banksafe gelegen, nachdem der Versuch, es durch seinen Sohn Théodore verkaufen zu lassen, gescheitert war.

Themenabend auf ARTE - 100 Jahre Strawinskys «Le Sacre du Printemps»

29.05.13 (dpa) -
Paris/Karlsruhe - Ein Skandal fördert die Aufmerksamkeit. Zu diesem probaten Mittel greifen Theater immer wieder - vor allem seit Igor Strawinsky am 29. Mai 1913 mit seiner modernen Komposition «Le Sacre du Printemps» (Das Frühlingsopfer) Paris in Aufruhr versetzte. Die Tumulte bei der Premiere machten den Komponisten weltberühmt. Es war eine gezielte Provokation - und doch weit mehr als das.

Der süße Zucker des Skandals: Das Théâtre des Champs-Elysées wird 100 Jahre alt und erinnert an Strawinskys „Le Sacre du Printemps“

15.05.13 (Mathias Nofze) -
Handfeste Skandale kennt die Musikgeschichte eine ganze Menge. Mal prügeln sich Primadonnen auf der Bühne, dann pfeifen blasierte Aristokraten den „Tannhäuser“ vom Spielplan oder es landen Stinkbomben im Festspielhaus. Mal erregt Aida als Putzfrau die Gemüter, mal fordern Studenten Diskussion statt Oper, mal hagelt es „Watschen“ zwischen Konservativen und Avantgardisten im Publikum. Vieles davon taugt nicht dazu, verklärt zu werden, anderes hat sich im Laufe der Zeit vom Skandal zum Edelskandal entwickelt.

Gediegenheit und Größenwahn: Opern von Cavalli bis Ligeti in DVD-Neuerscheinungen

21.11.12 (Juan Martin Koch) -
Ein Theater-Coup à la Fura dels Baus: Das Video einer Frau, die mit dem Tod zu ringen scheint, friert ein – als riesenhafte, den Arbeiten des Bildhauers Ron Mueck angelehnte Figur beherrscht sie fortan die Bühne für Ligetis „Grand Macabre“ (Arthaus).

Schlagzeugpfeile: Strawinskys „Sacre“ mit dem Duo d‘Accord und dem Eardrum Percussion Duo

11.09.12 (Ute Schalz-Laurenze) -
Igor Strawinsky hat selbst eine Fassung seines „Sacre du printemps“ für Klavier vierhändig hinterlassen, die von allen renommierten Klavierduos auch gespielt wird. Diese Fassung nun nahmen das Duo d'Accord – Lucia Huang und Sebastian Euler – und das Eardrum Percussion Duo – Johannes Fischer und Domenico Melchiorre – als Basis für eine Fassung für zwei Klaviere und zwei Schlagzeuger, die auf dieser CD erstmalig zu hören ist.

Wahre Liebe auf, vor und um das Theater herum: Igor Strawinskys „The Rake’s Progress“ an der Deutschen Oper am Rhein

26.05.12 (Georg Beck) -
Düsselorf/Duisburg, im Mai. – Wahre Liebe muss so sein. Sie kämpft um die Geliebte wahlweise um den Geliebten. Gerade, wenn es hart kommt, gerade wenn der Andere sich liederlich verhält. Wie jetzt an der Deutschen Oper am Rhein, wo die seit 1956 bestehende Theaterehe mit Duisburg vom Verwaltungsvorstand der Nachbarstadt zur Kündigung empfohlen ist. Keine Frage: Dies ist die Stunde von Trulove.

Eine veroperte Sintflut und andere Urgewalten

08.02.12 (Gerhard Rohde) -
Der Westdeutsche Rundfunk feiert in der laufenden Saison 2011/2012 ein besonderes Ereignis: Seit 60 Jahren existiert in seinen Räumen die „Musik der Zeit“, eine verdienstvolle, unverzichtbare Einrichtung, die Musik unserer Gegenwart in all ihren Facetten zu spiegeln und zu präsentieren. Der Beginn mag vor allem älteren Musikfreunden symbolisch erscheinen.

Schreitend wird die Welt erlöst: Peter Sellars verschaltet in Madrid Tschaikowskys „Iolanta“ mit Strawinskys „Perséphone“

18.01.12 (Jörn Florian Fuchs) -
Wenn man den ziemlich kurzen Applaus als Maßstab nimmt, dann war dieser Abend kein allzu großer Erfolg. Recht eilig drängt das Publikum aus dem Teatro Real – zuvor noch geblendet von gleißend gelbem Licht am Ende des eigenwilligen Strawinsky-Melodrams „Perséphone“. Vielleicht war es aber auch nur die Erschöpfung nach dem Absolvieren eines dreieinhalbstündigen Musiktheater-Rituals. Peter Sellars Hang zu Spirituellem, in Verbindung mit einer eher installativen Regie, bricht sich auch in Madrid Bahn.

Talibanvirus

29.10.11 (Gerhard Rohde) -
Der Zeitpunkt rückt näher, von dem an die Rundfunkgebühren nicht mehr für das jeweilige Gerät erhoben werden, sondern für jeden einzelnen Haushalt. Ob dabei höhere Einnahmen erzielt werden ist momentan wohl noch ungewiss. Auf Hochrechner ist nicht immer Verlass. Es könnte auch sein, dass am Ende weniger Geld in die Kassen der Öffentlichrechtlichen Anstalten fließt. Sparen kann deshalb zunächst nicht schaden. Aber wo sparen? Natürlich, da wo es am einfachsten geht. Zum Beispiel bei der Musik. Nicht beim Gedudel, sondern im E-Bereich. Und hier weniger bei den drei B’s (Bach, Beethoven, Brahms), sondern bei der Neuen Musik. Nichts Genaues weiß man vorerst nicht. Was man weiß: Missliche Entscheidungen werden meist kurzfristig veröffentlicht, wenn alles schon intern beschlossen ist und jeder Protest ins Leere läuft.
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