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Alle Artikel kategorisiert unter »Igor Strawinsky«

Strawinsky-Boxen in der nmz HörBar · Von Michael Kube

14.12.21 (mh) -
In diesem Jahr jährte sich der Todestag von Igor Strawinsky zum 50. Mal. In unserer nmz-HörBar hat sich Michael Kube fünf dicke CD-Boxen zur Rezension vorgenommen. Sie stammen von den Plattenschwergewichten Warner Classics, Deutsche Grammophon, Decca und Sony (2 mal). Strawinsky, soweit das Ohr reicht.

Igor Strawinsky und die Vielfalt des Neuen

29.09.21 (Albrecht Dümling) -
Im Jahr 1951, am Höhepunkt des Kalten Krieges, wurden die (West-)Berliner Festspiele als ein „Schaufenster des Wes­tens“ gegründet. Vom Sozialistischen Realismus, der im Osten propagiert wurde, distanzierte man sich. Schützenhilfe gab der Philosoph Theodor W. Adorno mit seinem Aufsatz „Die gegängelte Musik“ und der „Philosophie der neuen Musik“. Darin ordnete er Arnold Schönberg dem Fortschritt zu, Igor Strawinsky der „Restauration“. Dieses Buch beeinflusste die Strawinsky-Rezeption maßgeblich und führte dazu, dass dessen neue Werke, etwa die Oper „The Rake’s Progress“, von Fachleuten geschmäht wurden. Pierre Boulez erklärte harsch, Musiker, welche die Notwendigkeit der dodekaphonen Sprache nicht erlebt hätten, seien nutzlos.

Musikfest Berlin widmet sich dem Spätwerk von Igor Strawinsky

Von der Freude an der musikalischen Kreation: Das Musikfest Berlin der Berliner Festspiele veranstaltet in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker vom 28. August bis 20. September insgesamt 34 Konzerte zusammen mit internationalen Gastensembles und den Berliner Orchestern. Im Zentrum steht das Spätwerk von Igor Strawinsky, kombiniert mit Musik von Carlo Gesualdo bis hin zu neuen Werken von Heiner Goebbels und Olga Neuwirth.

Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper

16.02.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Eine Verneigung! Ja, es ist schon toll, wenn über einhundert Mann den Walkürenritt oder den Trauermarsch hinfetzen. Doch dann gibt es die eine Künstlerin auf der weiten, leeren Bühne des Münchner Nationaltheaters, die die ganze Welt erstehen lässt. Unser Kritiker Wolf-Dieter Peter hob am Ende sein Glas und verneigte sich vor dem Bildschirm…

Wohltuende Überdosis: das Kammermusikfestival Regensburg feierte eine gelungene Premiere

03.10.20 (Juan Martin Koch) -
Den widrigen Bedingungen zum Trotz hat das neue Kammermusikfestival Regensburg einen beachtlichen Start hingelegt. Die stilistischen Bögen waren weit gespannt, die Besetzungen hochkarätig. Juan Martin Koch zieht erfreut Bilanz:

NDR Elbphilharmonie Orchester feiert sein 75-jähriges Jubiläum

28.04.20 (dpa) -
Hamburg - Trotz der Corona-Krise will das NDR Elbphilharmonie Orchester in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiern. «Wir befinden uns inmitten der durch den Coronavirus verursachten Konzertpause und blicken mit großer Unsicherheit in die Zukunft», sagte Chefdirigent Alan Gilbert am Dienstag in Hamburg.

Lauter Sturm und Drang – Mix aus Strawinskys „Mavra“ und Tschaikowskys „Iolantha“ in München

17.04.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Märchen und Musik können sich anrührend und sinnlich und emotional durchdringen und steigern. Und bis ins utopisch Glück Verheißende bezaubern. Also machte sich der als überbordender Erzähler gehandelte Regisseur Axel Ranisch daran, zwei Kompositionen und teils märchenhafte Handlungen zu vermengen und in knapp zwei Stunden neu vorzuführen. Wolf-Dieter Peter mit seinem Bericht.

unüberhörbar 2018/11

09.11.18 (Hanspeter Krellmann) -
J. S. Bach: Six Suites for Viola solo BWV 1007–1012, Kim Kashkashian. ECM New Series +++ Igor Strawinsky: Le sacre du printemps, L’oiseau de feu, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons. BR Klassik +++ Camillo Togni: Werke für Flöte. Roberto Fabbriciani, Flöte, Piccoloflöte u.a. Naxos

Von zweifacher Blindheit – Strawinskys „Oedipus Rex“ und Tschaikowskys „Jolantha“ an der Oper Frankfurt

29.10.18 (Wolf-Dieter Peter) -
„Die einzige ganz lichtlose Nacht ist die Nacht der Unwissenheit und der Gefühllosigkeit“ hat die schon als Kind erblindete Helen Keller zeitlos hellsichtig formuliert. Regisseurin Lydia Steier und Frankfurts Operndramaturgie banden einen lange unwissend Blinden und eine ihre Blindheit durch Gefühle Überwindende zusammen.

Allzu schöne Vernichtungen – Strawinsky und Dallapiccola an der Semperoper

02.07.18 (Roland H. Dippel) -
Igor Strawinskys Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ nach Sophokles‘ Tragödie und Luigi Dallapiccolas „Il Prigioniero“ („Der Gefangene“) sind eine ganz starke Kombination. Nach ihren Regie-Erfolgen mit Henzes „Gisela!“ und „We come to the River“ kommt Elisabeth Stöppler an die Semperoper Dresden zurück und gewinnt bei Dallapiccola eine weitaus höhere Intensität als bei Strawinsky. Ein eindringlicher, wenn auch zu runder Abend mit einem phänomenalen Solisten- und Chorensemble, angeführt von Claudia Mahnke und Lester Lynch.
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