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Alle Artikel kategorisiert unter »Igor Strawinsky«

Lebendige Musiker, virtuelle Orchester

03.05.16 (Max Nyffeler) -
Für das Lucerne Festival war Pierre Boulez eine Leitfigur im Bereich der Neuen Musik und Nachwuchsförderung. Nun wurde zwei Monate nach seinem Tod seiner gedacht mit einem Konzert, das durch seine Organisationsform interessante neue Perspektiven eröffnet.

Verlorengeglaubte Strawinsky-Partitur aufgefunden

07.09.15 (kiz-lieberwirth) -
In einem Stapel alter Manuskripte ist im Rimsky-Korsakow-Konservatorium St. Petersburg eine Partitur entdeckt worden, von der man glaubte, sie sei unwiederbringlich verloren. Das berichtet das Onlinemagazin Codexflores. Es handelt sich um Strawinskys Grablied (Pogrebal’naya Pesnya) im Andenken an seinen Lehrer Nikolai Rimsky-Korsakow.

CD-Tipps 2015/07

22.07.15 (Juan Martin Koch) -
Martinu – Schulhoff – Glière – Honegger. Mika Yonezawa (Violine), Kleif Carnarius (Violoncello). Ballhorn Records +++ Trancriptions and Beyond. Werke von Strawinsky, Nancarrow und Herrmann. Piano Duo Takahashi/Lehmann. audite 97.708

Fleischwolf als Steinbeißer – „The Rake's Progress“ an der Berliner Staatsoper neu einstudiert

16.05.15 (Peter P. Pachl) -
Die 1951 in Venedig im Rahmen des XIV. Internationalen Festivals für zeitgenössische Musik uraufgeführte und damals zwiespältig aufgenommene Oper von Igor Strawinsky ist zu einem Klassiker geworden. Ob der Komponist vorausahnen konnte, dass das Publikum 64 Jahre später in seinen Kantilenen schwelgen und der Handlung dieser Opera buffa mit merklicher Rührung folgen würde? So bei der vom Publikum umjubelten Neueinstudierung an der Staatsoper im Schillertheater.

Kranfahrten und Verbeugungen

31.08.14 (Juan Martin Koch) -
Ein Komponist Neuer Musik, von tausenden jungen Menschen bei einem riesigen Open-Air-Spektakel beklatscht? Das kann wohl nur einem Krzysztof Penderecki in Polen passieren. Anlass ist die Zusammenarbeit mit Radiohead-Gitarrist und Filmkomponist Johnny Greenwood, der „48 Responses“ auf dessen Stück „Polymorphia“ geschrieben hat, die wiederum auf den Klassiker „Threnos“ zurückgehen, wobei wohlgemerkt alle drei Werke beim Festival erklingen.

Zivilgesellschaft und Knochenmühle – Zur Eröffnung der RuhrTriennale mit Strawinsky und Andriessen

16.08.14 (Frieder Reininghaus) -
Mit der Materie ist das so eine Sache. Im wirklichen Leben konkurriert sie bevorzugt mit der Energie. Bezüglich des Musiktheaters handelt es sich bei „De Materie“ um das erste Werk, mit dem das Mitte der 80er Jahre eingeweihte neue große Theater in Amsterdam, das nun die Nationaloper und das Nationalballett der Niederlande beherbergt, für internationale Aufmerksamkeit sorgen konnte.

Massengrab der wahren Gefühle – Strawinskys „The Rake's Progress“ in Leipzig

08.04.14 (Micheal Ernst) -
Die Vorlage zu Igor Strawinskys 1951 im venezianischen Teatro La Fenice uraufgeführten Oper „The Rake's Progress“ findet sich bekanntlich in einer Bildfolge von William Hogarth, die denselben Titel trägt, gut 200 Jahre älter ist und Aufstieg wie Verfall eines „Wüstlings“ darstellt. Die aktuelle Umsetzung in Leipzig, wo diese einzige Oper Strawinskys noch nie aufgeführt wurde – eine Koproduktion mit La Fenice –, erfolgte nun in einer Welt aus Glitzer und Glimmer.

Musikmedienpackung für den trüben November – nmzMedia mit Chor-/Orchestermusik aus dem 20. Jahrhundert (SWR Vokalensemble und Lucerne Festival Academy Orchestra)

19.11.13 (Martin Hufner) -
Anfang September war unser nmzMedia-Team beim Lucerne-Festival in der Schweiz unterwegs. Dabei haben sie eine Reihe von Werken für Chor und/oder Orchester des letzten Jahrhunderts mitschneiden können. Es spielte das Lucerne Festival Academy Orchestra unter der Leitung von Pablo Heras-Casado zusammen mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart. Werke von Pierre Boulez, Anton Webern, Igor Strawinsky, Luciano Berio, Bela Bartók und Alban Berg standen an zwei Tagen auf dem Programm. Etwas für die gesamte Familie und alle anderen auch, aber wirklich!

Das nackte Opfer unter dem Damoklesschwert – Sasha Waltz und Daniel Barenboim feiern den 100. Geburtstag von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“

27.10.13 (Peter P. Pachl) -
Die Uraufführungen jener drei Kompositionen, welche musikalisch die Grundlage des neuen Ballettabends an der Staatsoper im Schillertheater bilden, liegen lange zurück; aber stärker als die Komposition und das Datum ihrer Uraufführung zählt im Ballett das Datum der choreografischen Realisierung, und so wurde die jüngste Premiere als „Uraufführung“ angekündigt. Daniel Barenboim am Pult ging es um eine französische Linie bis hin zur Pariser „Sacre“-Uraufführung, und so stellte er Strawinskys nur gut 30-minütigem Bühnenwerk „Le Sacre du Printemps“ (1913) vor der Pause eine Szene aus Berlioz’ „Roméo et Juliette“ (1839) sowie Debussys „L'Après-midi d'un Faune“ (1894) voran.

Der Klang aus dem Iglu – Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ mit einer Klanginstallation von Thomas Sander am Staatstheater Cottbus

29.09.13 (Peter P. Pachl) -
Vor 100 Jahren gelang Igor Strawinsky mit der Skandal-Uraufführung des Balletts „Le Sacre du Printemps“ in Paris der Durchbruch für ein neues Kapitel der Ballettgeschichte. Waslaw Nijinskis Choreographie folgten weit über 100 höchst unterschiedliche und zumeist eigenwillige szenische Neudeutungen, u. a. von Maurice Béjart, John Neumaier, Pina Bausch, Hans van Manen, Johann Kresnik, Tom Schilling und Sasha Waltz. Am Staatstheater Cottbus stellten Choreograph Lars Scheibner und sein Dramaturg Jacob Steinberg der 35-minütigen Ballett-Komposition eine einleitende Klanginstallation von Thomas Sander voran.
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