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Alle Artikel kategorisiert unter »Irene Kurka«

To diskurs or not to diskurs – Musikalische Zeitfragen im „Raum für Kunst und Diskurs nemtsov & nemtsov“

06.12.18 (Martin Hufner) -
Es hatte etwas von einem Versuch, einen immerwährenden und dauerverwickelten Knoten zu öffnen. Gisela Nauck, die Herausgeberin und Verlegerin der „Positionen – Texte zur aktuellen Musik“ (bis zum Ende dieses Jahres) lädt zum Gespräch ein. In sechs Folgen, verteilt über das kommende Jahr stellt sie „Musikalische Zeitfragen“. Am 1 Dezember standen diese unter dem Motto „Diskursverlust – Diskursnotwendigkeit“. Ein bisschen eine Art Moebiusband-Frage, die sich, in dem man sie stellt, schon beantwortet.

Gelungene Mischungen

08.09.18 (Dirk Wieschollek) -
Neue Musik von und mit: Irene Kurka, Martin Tchiba, Moritz Eggert, Roger Reynolds, Irvine Arditti, Michael Finnissy und Ketan Bhatti.

Lebe dein Leben und deine Musik

13.06.18 (Georg Beck) -
Wer sich ihren Terminkalender, ihre Repertoireliste anschaut, glaubt ihr „neue musik leben“, diesen schönen, diesen redenden Titel für ihren brandneuen Podcast sofort. Irene Kurka lebt in der Neuen Musik, lebt für sie.

Link-Tipps 2018/05

17.05.18 (Martin Hufner) -
In Sachen Podcasts im Bereich der „Neuen Musik“ und des Musikjournalismus ist es relativ still. Ebenso nach dem Ende von taktlos, dem ehemaligen Musikmagazin des Bayerischen und der nmz fehlen kontroverse Betrachtungen zur aktuellen Lage der Musik überhaupt. Eine Leerstelle, die niemand so richtig füllen kann oder will. Daher sind die Ausnahmen von der Regel um so begrüßenswerter. Die Autorinnen sind sicher schlecht bezahlt aber dafür komplett unabhängig.

Ein Lichtstrahl auf Francesca Caccini. Die Musiktheater-Produktion „Ein Zimmer für sie allein“ am ZAMUS in Köln

01.03.18 (Andreas Hauff) -
Die Nachbarschaft in der Kölner Heliosstraße ist wahrscheinlich Zufall: Das ZAMUS (Zentrum für Alte Musik) in Köln-Ehrenfeld liegt neben einem seltenen Baudenkmal von 1894: Einem Binnenleuchtturm, der an die 1905 untergegangene Helios AG erinnert. Doch als Forum, Begegnungsstätte und Konzertort hat das 2012 gegründete ZAMUS inzwischen selbst Leuchtturm-Charakter. Mit der Musiktheaterproduktion „Ein Zimmer für sie allein“, die auch beim Internationalen Festival für Aktuelle Klangkunst in Trier gastierte, fällt nun ein Lichtstrahl auf Francesca Caccini, die trotz Frauenbewegung und erstarktem Gender-Bewusstsein immer noch im Schatten ihrer männlichen Kollegen steht.

Jede Situation bietet neue Möglichkeiten

Mit folgenden Worten hat die Jury in Düsseldorf Irene Kurka am 9. Dezember 2014 den Förderpreis der Musik verliehen: „Seit vielen Jahren wirkt Irene Kurka als Solistin, in verschiedenen Ensembles, bei Oper/Musiktheater-Projekten, Oratorien und bedeutenden Neue-Musik-Aufführungen. Ihre ganz hervorragenden sängerischen Qualitäten stellt sie immer wieder unter Beweis, insbesondere auch bei zahlreichen Uraufführungen von namhaften Komponisten. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen ergänzen ihr künstlerisches Profil. Darüber hinaus konzertiert sie erfolgreich deutschlandweit und international.“ Adelheid Krause-Pichler sprach mit der Künstlerin.

Personalia 2014/11

30.10.14 (nmz-red) -
Zum Tod des Komponisten und Publizisten Konrad Boehmer +++ Zum Tod des Komponisten und langjährigen Hochschulrektors Jürgen Weimer +++ Ruzicka neuer Chef der Salzburger Osterfestspiele +++ Wolfgang Graef-Fograscher löst Rüdiger Schwarz ab +++ Ludger Vollmer +++ Rapp folgt auf Rau +++ Preis an Irene Kurka

Bist du das Glück oder der Klick? – Experimentelles Musiktheater von Christina Messner in Kölner Fußgängertunnel uraufgeführt

09.07.14 (Georg Beck) -
Die Liebe. Die Oper. All die großen Worte. Zuweilen so groß, dass sie, um für eine Netgeneration erkennbar zu bleiben, anders heißen müssen. „Interdisziplinäre Musikproduktion im urbanen Raum“ die eine, „Love Songs for Heim@t“ die andere. Multipliziert ergibt dies experimentelles Musiktheater von Christina Messner und Marie Martin, die besagte „Love“ freilich ausgerechnet dort stattfinden lassen, wo sie unmöglich ist: auf Skype und im Fußgängertunnel.

Warum nicht auch mal touren? – STATIONEN: Ein Schul- und Konzertprojekt neuer Musik aus NRW

14.04.14 (Georg Beck) -
Mit neuer Musik auf Tournee gehen? Eine schöne Idee. Nur eben: Leider nicht realisierbar, weil kaum kommunizierbar. Ein „Arbeitskreis Neue Musik im Landesmusikrat NRW“ hat es trotzdem probiert. Hat zehn Musiker aus zehn der neuen Musik verpflichteten Gesellschaften binnen vier Wochen in zehn Städten auftreten lassen. Ergebnis: Die Nische lebt. Nicht einmal schlecht. Zumal wenn sie im Rheinland eingerichtet wird. Ein Erfahrungsbericht von Station 10.

Wenn es nicht aufhört, zu ticken – Kammermusik trifft Musiktheater – „… der Sinne Uhrwerk“ von Christian Banasik in Düsseldorf uraufgeführt

19.11.13 (Georg Beck) -
Donaueschingen verkündet die Großform. Erfrischend hält man in der Neue Musik-Provinz dagegen. Die Ensemblekultur, so die Botschaft in diesem Fall aus Düsseldorf, ist noch längst nicht am Ende. Auch nicht als Kammermusik. Das Potential ist reich – sofern man seine Dramatik spürt.
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