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Alle Artikel kategorisiert unter »Irene Kurka«

Jede Situation bietet neue Möglichkeiten

Mit folgenden Worten hat die Jury in Düsseldorf Irene Kurka am 9. Dezember 2014 den Förderpreis der Musik verliehen: „Seit vielen Jahren wirkt Irene Kurka als Solistin, in verschiedenen Ensembles, bei Oper/Musiktheater-Projekten, Oratorien und bedeutenden Neue-Musik-Aufführungen. Ihre ganz hervorragenden sängerischen Qualitäten stellt sie immer wieder unter Beweis, insbesondere auch bei zahlreichen Uraufführungen von namhaften Komponisten. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen ergänzen ihr künstlerisches Profil. Darüber hinaus konzertiert sie erfolgreich deutschlandweit und international.“ Adelheid Krause-Pichler sprach mit der Künstlerin.

Personalia 2014/11

30.10.14 (nmz-red) -
Zum Tod des Komponisten und Publizisten Konrad Boehmer +++ Zum Tod des Komponisten und langjährigen Hochschulrektors Jürgen Weimer +++ Ruzicka neuer Chef der Salzburger Osterfestspiele +++ Wolfgang Graef-Fograscher löst Rüdiger Schwarz ab +++ Ludger Vollmer +++ Rapp folgt auf Rau +++ Preis an Irene Kurka

Bist du das Glück oder der Klick? – Experimentelles Musiktheater von Christina Messner in Kölner Fußgängertunnel uraufgeführt

09.07.14 (Georg Beck) -
Die Liebe. Die Oper. All die großen Worte. Zuweilen so groß, dass sie, um für eine Netgeneration erkennbar zu bleiben, anders heißen müssen. „Interdisziplinäre Musikproduktion im urbanen Raum“ die eine, „Love Songs for Heim@t“ die andere. Multipliziert ergibt dies experimentelles Musiktheater von Christina Messner und Marie Martin, die besagte „Love“ freilich ausgerechnet dort stattfinden lassen, wo sie unmöglich ist: auf Skype und im Fußgängertunnel.

Warum nicht auch mal touren? – STATIONEN: Ein Schul- und Konzertprojekt neuer Musik aus NRW

14.04.14 (Georg Beck) -
Mit neuer Musik auf Tournee gehen? Eine schöne Idee. Nur eben: Leider nicht realisierbar, weil kaum kommunizierbar. Ein „Arbeitskreis Neue Musik im Landesmusikrat NRW“ hat es trotzdem probiert. Hat zehn Musiker aus zehn der neuen Musik verpflichteten Gesellschaften binnen vier Wochen in zehn Städten auftreten lassen. Ergebnis: Die Nische lebt. Nicht einmal schlecht. Zumal wenn sie im Rheinland eingerichtet wird. Ein Erfahrungsbericht von Station 10.

Wenn es nicht aufhört, zu ticken – Kammermusik trifft Musiktheater – „… der Sinne Uhrwerk“ von Christian Banasik in Düsseldorf uraufgeführt

19.11.13 (Georg Beck) -
Donaueschingen verkündet die Großform. Erfrischend hält man in der Neue Musik-Provinz dagegen. Die Ensemblekultur, so die Botschaft in diesem Fall aus Düsseldorf, ist noch längst nicht am Ende. Auch nicht als Kammermusik. Das Potential ist reich – sofern man seine Dramatik spürt.

„Das Innere des Äußeren“: Szenisches Konzert in der Jungen Oper Dortmund

14.01.13 (Ute Büchter-Römer) -
Die Wirklichkeit läuft ab im Zuspielband. Da herrscht das Chaos der Alltäglichkeit. Zufällig. Als Chaos gedacht. Absichtslos reagiert die Sopranistin dazu. Geräusche der Umwelt, Fluglärm, Autos, unklare, unsichere Lebenssituation, cagehaft erweitert und ineinander verwoben durch die tatsächlich zufälligen Regenprasselgeräusche auf dem Dach des „Jungen Theaters“ Dortmund.

Auf den Gesangsleib geschrieben: Neue Kompositionen von Christina Messner und Georg Katzer in Düsseldorf

08.03.12 (Georg Beck) -
Tonhalle, im März: ein Neue-Musik-Abend mit neuen alten Entdeckungen. Einer, der als Konzert begann und als Musiktheater endete. Bemerkenswerte Verwandlungen, geschuldet einer wandlungsfähigen Sängerin einerseits – Irene Kurka; einem traumwandlerischen Duo aus Komposition und Szene andererseits – Suna Göncü und Christina Cordelia Messner.

Luftschwirrende Klänge: „Himmel und Erde“ – ein Konzert in der Kunst-Station St. Peter Köln

16.04.11 (Ute Büchter-Römer) -
Kurze, fast kreischende helle spaltartige Klänge, abgehackt, plötzlich wieder kehrend, sich wiederholend, minimal erweitert, durch punktartige dunklere Cluster ergänzt, vor einem schwirrenden Orgel-Luft-Bass im Dunkel das Helle kontrastierend, dichtere Toncluster bilden harte Gegensätze, graben sich eindrucksvoll ins Ohr. Christina C. Messners Stück „erdwärts – himmelan. Vom Schweben und Sinken“ für Orgel wurde von Dominik Susteck eindrucksvoll uraufgeführt.
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