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Alle Artikel kategorisiert unter »Irene Roberts«

Eigene Mischung – „Les Contes d'Hoffmann“ an der Deutschen Oper Berlin

02.12.18 (Peter P. Pachl) -
Die Aufführungsgeschichte der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ seit der Uraufführung des von Jacques Offenbachs unvollendeten Bühnenwerks, 1881 in Paris, hat bis heute kein Ende gefunden. In Berlin waren in den vergangenen Jahren diverse Lesarten, unterschiedlich komplettiert nach der kritischen Ausgabe von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck, auf der Bühne zu erleben. Darunter 2014 in kleiner Form, musikalisch bearbeitet und mit Neukompositionen von Anne Champert in der Tischlerei der Deutschen Oper, 2015 eine von Barrie Kosky als „albtraumartige[r] Horrortrip“ apostrophierte Fassung für die Komische Oper Berlin, mit den ersten beiden Akten in der von Michael Kaye rekonstruierten Bariton-Fassung, dem dritten bis fünften Akt in der Tenorversion. Nun das für Berlin neue Remake einer Inszenierung aus dem Jahre 2005 in Lyon.

Wenn die Grachten Gondeln tragen – Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“ in Amsterdam

05.06.18 (Joachim Lange) -
Weil „Les contes d’Hoffmann“ die ambitionierteste Oper des Operettenkönigs Jacques Offenbach ist, liegt für jeden Regisseur die Versuchung in der Luft, daraus eine große Show zu machen. Gerade bei der Barcarole, einer ihrer populärsten Nummern. In Paris ließ Robert Carsen dazu schon mal ganze Zuschauerreihen eines Theaters auf der Bühne schunkeln. Venedig, Gondeln, ein dramatisch eskalierender Ausflug ins Verruchte der Kurtisanen-Halbwelt; und dann hat auch noch der Teufel seine Finger im Spiel! Es ist schwer, da nicht vom Wege abzukommen und in einem Canale Grande voller Klischees zu landen.

Neuinszenierung von Meyerbeers „Les Huguenots“ an der Deutschen Oper Berlin

15.11.16 (Peter P. Pachl) -
Die Vorgänger-Inszenierung von Giacomo Meyerbeers „Hugenotten“ an der Deutschen Oper Berlin vor 39 Jahren dauerte nicht einmal halb so lang wie die neue, gleichwohl immer noch gegenüber Meyerbeers Partitur deutlich gekürzte Produktion – damals in deutscher Übersetzung, nunmehr in Originalsprache. Von einem hochkarätigen, internationalen Solisten-Ensemble ausgeführt, gab es ab dem ersten Akt häufig heftigen Zwischenapplaus für Sänger-Leistungen. Die langanhaltenden Ovationen streckten die ursprünglich auf knappe fünf Stunden konzipierte Aufführungsdauer um eine weitere halbe Stunde.
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