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Alle Artikel kategorisiert unter »Klaus Florian Vogt«

Startenor Klaus Florian Vogt kritisiert Veranstalter in Corona-Krise

31.07.20 (dpa) -
Bayreuth - Startenor Klaus Florian Vogt hat die Haltung vieler Veranstalter gegenüber Künstlern in der Corona-Krise kritisiert. «Es ist frustrierend zu erleben, dass man einerseits - im Normalfall - als Lohengrin, Stolzing oder Tannhäuser eine Opernaufführung trägt. In der Krise hingegen muss man erfahren, dass man als Künstler gar nicht richtig dazu gehört», sagte der freischaffende Sänger dem «Nordbayerischen Kurier» (Freitag).

Bei Richard daheim – Corona schrumpft in Bayreuth die Richard-Wagner-Festspiele auf ein Hauskonzert

26.07.20 (Joachim Lange) -
An diesem 25. Juli war Bayreuth im Ausnahmezustand vom alljährlichen Ausnahmezustand. Das erste Mal seit der Wiederaufnahme der Richard-Wagner-Festspiele im Jahre 1951 fielen die kompletten Festspiele aus. Also auch der ganze Rummel samt dem großen Protokoll der Republik.

Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden

28.01.20 (Michael Ernst) -
Von Salzburg via Dresden nach Tokyo: Zu den Osterfestspielen gefeiert, wurde die „Meistersinger“-Inszenierung von Jens-Daniel Herzog an der Semperoper heftig ausgebuht. Viel Beifall gab’s für die Musik.

Tenor Klaus Florian Vogt zum Hamburger Kammersänger ernannt

16.12.19 (dpa) -
Hamburg Tenor Klaus Florian Vogt (49) erhält vom Hamburger Senat den Ehrentitel Hamburger Kammersänger. Die Auszeichnung soll ihm am kommenden Sonntag (22.12.) nach der „Lohengrin“-Vorstellung in der Hamburger Staatsoper verliehen werden, teilte der Senat am Montag mit.

Fulminant, überbordend, witzig – „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Spannend zu erleben, wie es in Bayreuth Inszenierungen gibt, die auf den ersten Blick Interesse auf Vertiefung machen, sich dann aber als wenig sinnerhellend herausstellen, andere hingegen, die von Jahr zu Jahr im Sinne der Weiterarbeit, der Idee der „Werkstatt Bayreuth“ folgend, wachsen und reifen. Die Abfolge der Premieren „Lohengrin“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“, obendrein mit identischer Besetzung in den Hauptpartien von Sopran und Tenor, ist ein Beispiel für ein sich weiter verdichtendes, an Witz und Spannung nicht abnehmendes Kunstwerk des Tertiärschemas im Kreativprozess des Musiktheaters. Peter P. Pachl analysiert.

Der Gang des grünen Ampelmännchens Richtung Publikum – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

28.07.19 (Peter P. Pachl) -
Die Stadt Bayreuth will Richard Wagner als grünes Ampelmännchen in die Verkehrsampeln setzen. Wird dieser Beschluss realisiert, so war Neo Rauch als Ausstatter des „Lohengrin“ in Bayreuth geradezu prophetisch. Denn am Ende der Oper läuft anstelle des rückverwandelten Gottfried ein grünes Männchen mit grün glühendem Zweig über die Bühne. Ein Bericht von Peter P. Pachl.

Bruch mit Traditionen: Die „Meistersinger“ von Salzburg

16.04.19 (Michael Ernst) -
Bleiben die Osterfestspiele Salzburg in sächsischer Hand? Der aktuelle Jahrgang wird wagnerhaft von der Dresdner Staatskapelle unter deren Chefdirigent Christian Thielemann bespielt, „Die Meistersinger von Nürnberg“ haben als Musikfest mit Botschaft einen fulminanten Auftakt gesetzt – und die weitere Zukunft ist (k)ein Thema? Eine Beobachtung von Michael Ernst.

Schwarzer Humor, laut belacht – Die „Meistersinger“ bei den Bayreuther Festspielen aufpoliert

29.07.18 (Peter P. Pachl) -
Durch einen Einblick in die quirlige Selbstdarstellung Wagners im Haus Wahnfried, mit Salon-Weihfestspielen noch vor Eröffnung des Festspielhauses, hatte Barrie Koskys Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ im Vorjahr mit viel Witz das Publikum im Sturm erobert, so dass die in den nachfolgenden Aufzügen erfolgende Aufarbeitung von Judenpogrom und Nürnberger Prozessen als schwarzer Humor in Kauf genommen wurden.

Von der Villa Wahnfried zu den Nürnberger Prozessen: Barrie Koskys „Meistersinger“-Inszenierung eröffnete den Bayreuther Premierenreigen

26.07.17 (Peter P. Pachl) -
Als „erster jüdischer Regisseur in Bayreuth“, so Barrie Kosky, hatte er sich zunächst nur schwer dazu durchringen können, „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu inszenieren. Dann aber hatte der Chef der Berliner Komischen Oper einen sehr originellen Interpretationsansatz gefunden, von Wagners Salon-Weihfestspielen in der Villa Wahnfried bis zu den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen. Das witzige, bisweilen optisch verstörende Konzept, musikalisch gestützt durch eine überaus eigenwillige Interpretation von Philippe Jordan, machte den offiziellen Eröffnungsabend der Bayreuther Festspiele zu einem gefeierten Triumph.

Ästhetizismus – Münchens neuer „Tannhäuser“ erstirbt in eitel schönen Bildern

22.05.17 (Wolf-Dieter Peter) -
GMD Kirill Petrenko dirigiert erstmals „Tannhäuser“; Klaus Florian Vogt debütiert in der Titelrolle; dazu die Münchner Lieblinge Anja Harteros als Elisabeth und Christian Gerhaher als Wolfram, eingebettet in weitere Sänger-Sahne – und dann noch dieser gehypte Romeo Castellucci für die gesamte Bühne… ist München nicht einfach einsame Spitze?
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