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Alle Artikel kategorisiert unter »Klaus Florian Vogt«

Bayreuther Wachleute kontrollieren Star-Tenor in Soldatenkostüm

24.06.16 (dpa) -
Bayreuth - Zwei Wachleute haben Star-Tenor Klaus Florian Vogt (46) auf dem Grünen Hügel in Bayreuth kontrolliert, als er eine Soldatenuniform trug - ein Kostüm. «Er wurde zur Überprüfung zur Seite genommen», sagte ein Sprecher der Richard-Wagner-Festspiele am Freitag. Grund hierfür sei gewesen, dass der Künstler in der Kantine des Festspielhauses seinen Akkreditierungsausweis nicht getragen habe.

Komisches Geplänkel zum Tag der Deutschen Einheit

23.10.15 (Peter P. Pachl) -
Derniere: „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper Berlin in der Regie von Andrea Moses.

Abschied von Neuenfels’ Rattenmärchen – „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen

27.07.15 (Peter P. Pachl) -
Das gehört zur „Werkstatt Bayreuth“: nicht nur das jeweilige Regieteam arbeitet an den Ergebnissen des Vorjahres weiter, quasi auch eine Weiterarbeit des Publikums findet statt, deutlich festzustellen an der sich verändernden Rezeption. So blieb Hans Neuenfels’ ursprünglich sehr kontrovers aufgenommene Sicht auf Wagners „Lohengrin“ als ein deutsches Rattenmärchen beim Premierenabend bei der Premiere im sechsten Festspielsommer ohne Widerspruch und wurde mit Standing Ovations gefeiert.

Ein geträumter Mord als Therapie – Karoline Grubers Inszenierung der Toten Stadt von Erich Wolfgang Korngold an der Staatsoper Hamburg

23.03.15 (Joachim Lange) -
So viel Schwelgen wie mit dieser Neuproduktion von Erich Wolfgang Korngolds Brügge- und Trauer-Opus „Die tote Stadt“ war schon lange nicht in der Hamburger Oper. Dabei wurde das Werk 1920 hier, zeitgleich mit Köln, uraufgeführt. Und machte das damals 23jährige Junggenie auf einen Schlag zum Weltstar. Bis die Nazis kamen und mit dem bekannten, nachwirkenden „Erfolg“ ihre Bresche in die Musikentwicklung schlugen.

Nostalgische Leberkäs- und Weißwursthölle – Andreas Homoki inszeniert Wagners „Lohengrin“ an der Wiener Staatsoper

14.04.14 (Frieder Reininghaus) -
Will ein Intendant eines der maßgeblichen europäischen Opernhäuser einen in seiner Liga spielenden Kollegen zu einer Gastinszenierung einladen, ist die Auswahl nicht mehr allzu groß. Die meisten Kapitäne der großen Musiktheaterdampfer sind mehr oder minder begnadete Verwaltungsprofis – in Wien wie in Paris, Brüssel, London, Madrid oder an der Deutschen Oper Berlin, aber auch in den Container-Transportern von Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Essen, Hannover, Karlsruhe oder Antwerpen (Simone Young in Hamburg ist zugleich GMD und Intendantin, mithin eine wirkliche Ausnahme).

Berlioz’ szenisches Konzert auf der Ring-Scheibe – „Fausts Verdammnis“ an der Deutschen Oper Berlin

24.02.14 (Peter P. Pachl) -
Im Jahre 1972 brachte eine Tourneeproduktion der Thalia-Theater AG Zürich Goethes „Faust I“ mit Darstellern des Wiener Burgtheaters in eine Reihe deutscher Städte. Die Inszenierung von Ernst Häusserman im Bühnenbild von Lois Egg siedelte – sechs Jahre nach dem Tod Wieland Wagners – „Faust“ wie dessen Sicht auf die „Ring“-Tetralogie auf einer Scheibe an. Jetzt erlebte dieser szenische Goethe-Umgang ein Remake mit Hector Berlioz „La Damnation de Faust“, in französischer Sprache, aber unter dem deutschen Titel, an der Deutschen Oper Berlin, auf quer gestellter Scheibe und partiell (fehl-)besetzt mit Bayreuther Wagner-Sängern.

Künstlerschicksal und Rattenmärchen: „Lohengrin“ beendet den Premieren-Zyklus der Bayreuther Festspiele

03.08.13 (Peter P. Pachl) -
Die Premierenabfolge bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen war insofern mit Bedacht aufgebaut, als „Lohengrin“ am Ende stand und in der Einheit von Musik und Szene nochmals einen Höhepunkt bildete. Auch im vierten Jahr wirkt die eigenwillige, sehr poetisch geformte und psychologisch ausgearbeitete Inszenierung von Hans Neuenfels frisch und unverbraucht: Nach sehr viel Redundanz an vorangegangenen Premierenabenden war es durchaus genussvoll, die Dichte dieser Inszenierung neu zu erleben.

Stille und Emphase: „Lohengrin“-Premiere bei den Bayreuther Festspielen

28.07.12 (Peter P. Pachl) -
Das Wagnis, eine Oper mit einem Vorspiel in den höchsten Lagen der Streicher im Pianissimo zu beginnen, anstelle mit kräftigen Schlägen des vollen Orchesters für Ruhe im Auditorium zu sorgen, ist Wagner mit seiner Romantischen Oper „Lohengrin“ erstmals eingegangen. Bis heute, selbst im dunklen Zuschauerraum in Bayreuth, beginnen die Klänge zumeist nicht in völliger Stille. Aber Andris Nelsons, am Pult des Magischen Abgrundes, nimmt die Zuhörer sogleich gefangen. Dann öffnet sich auch noch während des Vorspiels der Vorhang, und ein junger, schlaksiger Mann, mit langen blonden Haaren und offener Krawatte, bemüht sich vergeblich, eine Tür zu öffnen; doch wo ein Wille ist, da ist ein Weg, und so verschiebt er die gesamte Wand bis in die Tiefe der Bühne, wo sich dann magisch die Schiebtür öffnet und hinter ihm wieder verschließt.

Lohengrin kehrt nicht zum Gral zurück: Kasper Holtens zwiespältige Inszenierung von Wagners Romantischer Oper an der Deutschen Oper Berlin

16.04.12 (Peter P. Pachl) -
Der dänische Regisseur Kasper Holten hat sich mit seiner epochalen Kopenhagener Inszenierung „Der Ring des Nibelungen“, die im Jahre 2006 auf DVD erschien (Decca 0473264), als einer der innovativsten Wagner-Regisseure bewiesen. Sein jüngst ebenfalls auf DVD erschienener Kopenhagener „Tannhäuser“, konzeptionell in Haus Wahnfried angesiedelt, mit Wagner, Gattin Cosima, dem jungen Sohn Siegfried und der späten Geliebten Judith Gautier als Protagonisten, geht allerdings nur im Venusberg-Akt voll auf (Decca 074 33990). Holtens Berlin-Debüt mit „Lohengrin“ wurde mit besonderer Spannung erwartet, erwies sich aber als weder in der Konzeption, noch in der Personenführung als ein herausragendes Ereignis.

Weit entfernt vom Wagnerglück: Schwache Halbzeitbilanz beim neuen Münchner „Ring“ nach der „Walküre“

12.03.12 (Christian Kröber) -
Was haben die Jahre 1975, 1987, 2002 und 2012 gemeinsam? Diese Daten dokumentieren jeweils den Beginn eines neuen Rings in München und damit den Beginn einer der größten Herausforderungen, der sich ein Opernhaus stellen kann. Die Namenspaare Rennert/Sawallisch, Lehnhoff/Sawallisch, Wernicke/Alden/Mehta und Kriegenburg/Nagano dokumentieren, dass sich die musikalischen Chefs der Bayerischen Staatsoper in zehn- bis fünfzehnjährigen Perioden jeweils persönlich mit diesem großen Stück Musikgeschichte auseinandergesetzt haben.
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