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Alle Artikel kategorisiert unter »Klaus Lang«

Aufstieg eines Untergehers, Partnerschaft der Maschine

02.11.18 (Gerhard R. Koch) -
Natürlich unterliegen auch die Donaueschinger Musiktage dem jährlichen Ritual-Turnus – analog zu Weihnachten und Ostern, oder den Bayreuther und Salzburger Opern-Pres­tige-Events. Nietzsches Formel von der „ewigen Wiederkehr des Gleichen“ findet darin ebenso untilgbar ihre Bestätigung – lapidar lautet sie: „Nichts Neues unter der Sonne!“. Aber was wäre Kontinuität ohne die gelegentliche Abweichung: „keine Regel ohne Ausnahme“. So gab es auch diesmal, verblüffend für den jahrzehntelangen Festival-Pilger, gleich drei unerwartete Neuerungen, eine mehr zum Populären, eine mehr zum Erhabenen hin, die dritte im Zeichen revisionistisch wiedergutmachenden Avantgarde-Archäologie.

„bright darkness” bei den Darmstädter Ferienkursen 2018

Im Garten der Darmstädter Orangerie präsentierte das Ensemble Nikel am 16. Juli das knapp einstündige neue Werk "bright darkness" des Österreichers Klaus Lang. Das Stück beginnt genau eine Stunde vor Sonnenuntergang und endet damit, dass Publikum, Interpreten und Musik langsam von der Dunkelheit eingenommen werden. Sehen Sie hier Ausschnitte aus der Welturaufführung, die im Rahmen der diesjährigen Darmstädter Ferienkurse stattfand.

Klaus Langs „Der verschwundene Hochzeiter“ als Uraufführung in Bayreuth

25.07.18 (Peter P. Pachl) -
Bereits einen Tag vor der ersten Premiere im Festspielhaus eröffneten die Bayreuther Festspiele mit einer Uraufführung: Klaus Langs eigenwilliges Bühnenwerk erwies sich dabei als eine Art von neuem Gesamtkunstwerk.

Uraufführung bei den Bayreuther Festspielen

06.05.18 (dpa) -
Bayreuth - Erstmals nach Richard Wagners «Parsifal» im Jahr 1882 gibt es bei den Bayreuther Festspielen im Sommer wieder eine Uraufführung: Die Oper «der verschwundene hochzeiter» des österreichischen Komponisten Klaus Lang wird im Rahmen des Begleitprogramms «Diskurs Bayreuth» uraufgeführt - allerdings nicht im Festspielhaus selbst, sondern in einem historischen Kinosaal in der Stadtmitte.

Vom Guckkasten zum Mitspieltheater– Mauricio Kagels „Staatstheater“ im Berliner Ballhaus Ost

03.05.17 (Peter P. Pachl) -
Mauricio Kagels szenische Komposition „Staatstheater“, 1967 als Auftragswerk der Hamburgischen Staatoper entstanden und vom Komponisten selbst realisiert, wurde nun von der freien Gruppe Opera Lab mit zwei altgedienten Kämpen der Deutschen Oper Berlin, Catherine Gayer und Klaus Lang in den Hauptpartien, neu zur Diskussion gestellt. Ein mit anderthalb Stunden immer noch teils kurzweiliger, Längen in Kauf nehmender Theaterabend jenseits der Provokation.

Im Bann verschiedener Stimmungen

03.11.15 (Reinhard Kager) -
Das Instrumentarium auf der Bühne des Schwazer Silbersaals ist imposant: Riesige Glasglocken hängen von einem mächtigen Gestänge; an einer meterhohen Astgabel baumeln deren halbkugelförmige Pendants aus Holz. Davor ist ein löchriges Holzgebilde zu sehen, in dem verschieden große Holzrohre stecken, und über allem thronen die vier holzstammdicken Lamellen eines überdimensionierten Marimbaphons.

Das süße Nichts: Klaus Langs „Die fette Seele“ in der Stuttgarter Leonhardskirche

09.10.13 (Verena Großkreutz) -
„Fette Seele“ klingt gut. So jung und poppig. Was hinter dem Titel dieses neuen Musiktheaterstücks und unter seinem Klangkostüm steckt, ist freilich ein frühbarockes Lehrstück: Emilio de’ Cavalieris „Rappresentazione di anima e di corpo“ von 1600, eine Mischung aus spätmittelalterlichem Mysterienspiel und zukünftiger Oper.

Musikalische Lebensfragen: Emilio de Cavalieris „Spiel von Seele und Körper“ mit Ergänzungen von Klaus Lang in Frankfurts Bockenheimer Depot

03.07.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Die Anfänge der Oper in der Florentiner Camerata sind relativ gut erforscht und von Liebhabern und Spezialisten der „Alten Musik“ rekonstruiert und aufgeführt worden. Auch die damalige geistliche Musik wollte von den Errungenschaften des musikalischen Dramas profitieren: dessen emotionale Wirkung sollte speziell für die Gegenreformation genutzt werden. Genau dafür hat der zwischen Florenz und Rom pendelnde Emilio de Cavalieri seine „Rappresentazione di Anima e di Corpo“ geschrieben, die 1600 in einer römischen Kirche uraufgeführt wurde: Seele und Körper fragen nach dem „richtigen Leben“ – denn einerseits verfliegt die Zeit, andererseits locken in der Welt Lust und Gold und Ruhm und Macht, allessamt „vanitas vanitatum“ aus christlicher Sicht.

Donaueschinger Musiktage 2012

Mit täglichen Blogvideos begleitete nmzMedia auch dieses Jahr wieder die Donaueschinger Musiktage. In unserem Feature werfen wir noch einmal einen Blick auf ausgewählte Highlights, Proben- und Konzertausschnitte des diesjährigen Festivals, das sich dem Thema "Mensch und Maschine" widmete. Unter anderem mit Ensemblekompositionen Johannes Kreidler, Stefan Prins, Klaus Lang, Malin Bång und Øyvind Torvund und Orchesterwerken von Arnulf Herrmann, Helmut Oehring und Franck Bedrossian sowie Klanginstallationen von Edwin van der Heide.

Donaueschinger Musiktage 2012 – Videoblog: Samstag

Der Samstag steht bei den diesjährigen Musiktagen ganz im Zeichen der Ensembles. Der Belgier Stefan Prins stattet seine Musiker mit Gamecontrollern aus und lässt sie mit ihren virtuellen Doppelgängern spielen. "Ein Gefühl von Unendlichkeit und Zeitlosigkeit" ruft der Österreicher Klaus Lang mit seiner Komposition "the ugly horse" hervor und im Stück "kobushi burui" der Schwedin Malin Bång steht die (Körper-)bewegung zur Musikerzeugung im Zentrum.

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