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Alle Artikel kategorisiert unter »Komische Oper Berlin«

Im Torf: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper Berlin

23.05.17 (Peter P. Pachl) -
Den Auftakt eines Reimann-Triptychons der drei Berliner Opernbühnen bildet „Medea“: die im Jahre 2010 als Auftragswerk der Wiener Staatsoper aufgeführte Oper von Aribert Reimann wurde bei ihrer Berliner Erstaufführung an der Komischen Oper zu einem Triumph für den Komponisten und für Nicole Chevalier in der Titelrolle.

Ainars Rubikis wird Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin [update, 18:30]

08.05.17 (dpa) -
Berlin - Der lettische Dirigent Ainars Rubikis wird neuer Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Intendant Barrie Kosky und Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) stellten den 1978 in Riga geborenen Künstler am Montag bei der Vertragsunterzeichnung vor. Henrik Nanasi, der bisherige Musikchef, geht zum Ende der Spielzeit.

Jaulendes aus dem alten Rom: „Die Krönung der Poppea“ – neu gefasst an der Komischen Oper Berlin

30.04.17 (Peter P. Pachl) -
Wiederaufnahmen an Stadttheatern sind in der Regel nicht unproblematisch, geraten eher wie ein zweiter Aufguss mit deutlichen Abstrichen gegenüber der Premieren-Version. Anders nur an Häusern, die sich das Prinzip „Werkstatt“ zum Ziel gesetzt haben, wie es von Neu-Bayreuth geprägt wurde. Dort arbeitet der Hausherr der Komischen Oper demnächst – und die Wiederaufnahme seiner zunächst im Rahmen des Monteverdi-Marathons vorgestellten letzten Oper des Urvaters der Opernbühne, „Die Krönung der Poppea“ war 2012 – so Regisseur Barrie Kosky – „noch nicht fertig für meinen Geschmack“.

Mussorgskis „Jahrmarkt von Sorotschinzi“ an der Komischen Oper Berlin

04.04.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits im Vorfeld des 70-jährigen Jubiläums der Komischen Oper Berlin, welches in der kommenden Saison begangen wird, schlägt Barrie Kosky mit der jüngsten Produktion den Bogen zu den Anfängen von Walter Felsenstein. Der hatte in seiner ersten Spielzeit Mussorgskis komische Oper „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi“ in der Tscherepnin-Bearbeitung interpretiert, die bereits 1927 in der Städtischen Oper Berlin unter Fritz Zweig ihre deutsche Erstaufführung erlebt hatte.

„Petruschka“ und „L'Enfant et les Sortilèges“ als animierte Doppelproduktion an der Komischen Oper Berlin

05.02.17 (Peter P. Pachl) -
Mit Barrie Koskys Inszenierung der „Zauberflöte“ im Zeichentrick-Ambiente der britischen Theatergruppe „1927“ wurde zu einem „Kassenschlager“ am Stammhaus und „an Dutzenden Häusern zwischen Amerika und Asien“. Gezielte Erfolgsfortsetzungen erweisen sich in der Regel als schwierig, so auch hier, wo die Erfolgsmasche für ein kurzes Strawinsky-Ballett, gekoppelt mit einem Operneinakter, neu angewandt wird.

Tickt es? –Emmerich Kálmáns „Marinka“ an der Komischen Oper Berlin

20.12.16 (Peter P. Pachl) -
Die fünf Jahre dauernde Beschäftigung mit selten gespielten Bühnenwerken von Emmerich Kálmán, dargeboten jeweils als mehr oder weniger halbszenische Vorweihnachtsoperette an der Komischen Oper Berlin, fand ihren an Kálmán-Originalität kaum zu überbietenden Höhepunkt mit dem einzigen Beitrag dieses Komponisten für den Broadway, dem 1945 in New York uraufgeführten romantischen Musical „Marinka“, der Meyerling-Tragödie mit Happy-End.

Kinderoper „Peter Pan“ von Richard Ayres an der Komischen Oper Berlin

16.11.16 (Peter P. Pachl) -
Regisseur Keith Warner steht für innovative, originelle Operninszenierungen, wie den „Ring“ in London und „Lohengrin“ bei den Bayreuther Festspielen, folglich waren die Erwartungen für sein Berlin-Debüt mit der Kinderoper „Peter Pan“ hochgesteckt. Die besuchte 3. Aufführung der Kinderoper „Peter Pan“ an der Komischen Oper Berlin (Spielleitung: Neil Robinson) vermochte diese Erwartungen jedoch nur partiell zu erfüllen.

Orchester der Komischen Oper Berlin lehnt neuen GMD ab

18.10.16 (dpa) -
Berlin - Das Orchester der Komischen Oper Berlin hat sich gegen Antonello Manacorda als neuen Generalmusikdirektor ausgesprochen. Das sagte die Sprecherin der Komischen Oper am Montag. Sie bestätigte damit einen Bericht vom RBB-Kulturradio. Zu den Gründen wollte sie sich nicht äußern. Manacorda ist der Künstlerischer Leiter der Kammerphilharmonie Potsdam.

Liebe in Zeiten der SMS-Kommunikation – Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ an der Komischen Oper Berlin

10.10.16 (Peter P. Pachl) -
Angeblich soll schon so manche vom falschen Rezipienten gelesene SMS oder E-Mail Beziehungen abrupt beendet haben. In Rossinis Oper, die der russische Regisseur Kirill Serebrennikov zur Spielzeiteröffnung an der Komischen Oper Berlin inszenierte, sind projizierte SMS-Botschaften der Liebenden an die Stelle der heimlichen Briefchen getreten.

Im Ballett-Kranken-Saal – Massenets „Cendrillon“ an der Komischen Oper Berlin

13.06.16 (Peter P. Pachl) -
Stärker als andere musiktheatrale Versionen des Aschenputtel-Stoffes unterscheidet Jules Massenets 1989 uraufgeführte Oper die Ebenen Realität und Märchenhandlung. Die Märchentraumwelt entsteht nur rund um die Protagonistin und zeigt dem Publikum der Belle Epoche eine Fluchtmöglichkeit aus prosaischer Alltagsexistenz auf.
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