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Alle Artikel kategorisiert unter »Konzertvermittlung«

Konzerte für die Jüngsten

29.10.19 (Andrea Welte) -
An der HMTM Hannover entwickelten Studierende Konzerte für die Jüngsten und gingen dabei musikalisch, pädagogisch und darstellerisch auf die Besonderheiten dieses Publikums ein. Aus erwachsener Sicht sind 0-3-jährige Kinder ein Konzertpublikum mit zahlreichen Besonderheiten: Es kennt die Regeln des bürgerlichen Konzertbesuchs nicht, wendet in der Musikrezeption keinen Werkbegriff an und sucht nach keiner übergeordneten künstlerischen Ebene. Kausale Zusammenhänge sind von geringem Interesse, denn jeder Moment wird einzeln wahrgenommen. Dafür verfügen Babys und Kleinkinder über ein immenses Vorstellungsvermögen und bringen eine hohe Bereitschaft mit, sich zu amüsieren und alles um sich herum wahrzunehmen. Also keineswegs anspruchslose Konzertbesucher, im Gegenteil: Sie geben den Musikern mit ihrem Verhalten stets und unmittelbar ehrliche Rückmeldungen.

Heute schon probiert? – Neue Bahnen im Konzert-Marketing. Ein Kommentar von Georg Beck

05.02.15 (Georg Beck) -
Jeder Laden, der auf sich hält, hat die Probier mal-Aktion im Angebot. Auch außerhalb einer Grünen Woche sind Verkostungen beliebt. Weil unverbindlich und weil König Kunde umschmeichelt werden will. Moderne Agenturen wissen das und sagen: Was mit einem Nicolas Feuillatte Pinot Noir Vintage Grand Cru geht, geht auch mit anderen Erlesenheiten. Neulich hab ich’s plakatiert gesehen vor meinem ansonsten sehr geschätzten Konzerthaus. Dicke Lettern, schreiend Gelb auf rotem Grund: „Probier mal John Cage“.

Der ästhetischen Erziehung verpflichtet

05.09.11 (Katrin Rohlfs) -
Seinen 50. Geburtstag feierte das Orff-Institut, Ausbildungsstätte für Elementare Musik- und Tanzpädagogik in Salzburg, vom 7. bis 10. Juli mit einem internationalen Symposion. „Ja, wir feiern uns selbst“, begrüßte Dr. Manuela Widmer, Lehrende am Orff-Institut, stellvertretend für das Institut die circa 600 Gäste im großen Studio des Mozarteums. „Wir feiern, was wir geschafft haben.“

Kinderkonzerte

30.06.11 (Rupert Hörbst) -
Der Historiker Götz Aly erwähnte einmal in der „Berliner Zeitung“ einen Besuch von „Tristan und Isolde“ in Weimar vor halbvollem Haus.

Programmheftkunst

02.05.11 (Max Nyffeler) -
Was ist die Aufgabe eines Programmhefts? Es soll informieren über die gespielten Werke und ihre Komponisten. Aber das ist offensichtlich noch nicht alles, denn sonst würden ein paar Seiten eng bedruckter, links oben zusammengehefteter Seiten im A4-Format genügen. Der Konzert- oder Theaterbesucher möchte eine ansprechend gestaltete Broschüre in Händen halten, deren Lektüre Lust auf mehr macht. Was aussieht wie das Kleingedruckte in einem Kaufvertrag, landet schnell einmal im Papierkorb.

Annäherungen ohne Raster oder 10-Punkte-Programm

30.01.11 (Constanze Wimmer) -
„Uns geht es darum, die Ohren der Kinder zu öffnen und ihre Wahrnehmung zu schärfen. Letztlich werden sie selbst entscheiden, was ihnen an Musik gefällt, und zu eigenen Auffassungen kommen. Das heißt, wir lenken nicht, sondern bereiten nur ein Feld der Möglichkeiten“, antwortet darauf ein Interviewpartner der Studie „Exchange – die Kunst, Musik zu vermitteln. Qualitäten in der Musikvermittlung und Konzertpädagogik“. Doch wie stellt sich dieses „Feld der Möglichkeiten“ dar und wie können Musikvermittler, Intendanten und Pädagogen überprüfen, ob sie in diesem Feld auch gute Arbeit leisten?

Respekt vor der Kunst und Respekt vor den Kindern

09.12.09 (Barbara Stiller) -
Mit Musikland Niedersachsen unternimmt erstmals ein ganzes Bundesland den Versuch, seine Musikkultur in ihrer Vielfalt und Breite mit Blick auf aktuelle Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster weiterzuentwickeln und so einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen. Möglichst vielen Menschen, insbesondere auch jüngeren Zielgruppen, sollen neue Zugänge zur aktiven Teilnahme am musikalischen Leben ermöglicht werden. Zu diesem Zweck hat Musikland Niedersachsen innerhalb von nur einem Jahr einen landesweiten Dienst für Musikvermittlung aufgebaut und in diesem Rahmen nun erstmals den Förderpreis Musikvermittlung in Niedersachsen verliehen. Für die nmz sprach Barbara Stiller mit Projektleiterin Maike Berndt-Zürner.

Die Kraft liegt in der Vielfalt und in den Spielräumen

27.08.09 (Ingrid Allwardt) -
Erst kürzlich hat das „netzwerk junge ohren“ (njo) sein ursprüngliches Domizil in den Räumen der Landesmusikakademie Berlin zugunsten eines zentraleren Büros in der Berliner Grünstraße verlassen. Ist das njo nach zwei Jahren auch im Zentrum der Musikvermittler-Szene angekommen? Juan Martin Koch sprach mit der Geschäftsführerin des Netzwerks Ingrid Allwardt.

Barockige Orchesterklänge im Jumpstyle

08.07.09 (Georg Beck) -
Wuppertal, 10. Juni. – Einer dieser Tage, die kommen und gehen wie die Regenwolken, die an diesem Vormittag im Eiltempo über die Stadt ziehen. Schauer, Sonne. Das übliche Programm. Ein gewöhnlicher Mittwoch also? – Nicht unbedingt. Vor allem nicht für die Schulklassen, die vor der Historischen Stadthalle, dem prachtvoll hergerichteten Konzerthaus und ganzen Stolz der Stadt, Aufstellung genommen haben. Grob geschätzt harrt ein halbes Bataillon Schüler im Umfeld der Pubertätsschwelle aufs 4. Schulkonzert der Wuppertaler Sinfoniker. Ein Versprechen soll eingelöst werden: „Barock rockt!“

Erfolgreiche Fahndung nach innovativen Ansätzen

06.12.08 () -
Auf große Resonanz ist der für 2008 zum dritten Mal vom netzwerk junge ohren ausgelobte „Junge Ohren Preis“ gestoßen: 53 Bewerbungen sowie weitere 22 Einsendungen für den Sonderpreis „Musik und Medien“, gestiftet von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), spiegeln nicht nur die bemerkenswerte Bandbreite von Konzert- und Musiktheaterprojekten für ein junges Publikum, sondern auch eine weitgehend hohe Qualität der Angebote.
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