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Alle Artikel kategorisiert unter »Kristine Opolais«

Gala an der Scala – Viele Masken, aber kein Ball: Das Teatro alla Scala hat die neue Saison mit einem Fest der Musik eröffnet

09.12.20 (Michael Ernst) -
Traditionen sind dazu da, dass sie gepflegt werden. Während die Pandemie vieles von dem, was lange Zeit als unumstößlich galt, schlicht über den Haufen gefegt hat, gibt es doch einige wenige Meilensteine, die dem weltweit gerupften Kulturbetrieb nicht entrissen werden können.

„Galakonzerte sind wirklich eine Herausforderung für mich“ – Kristine Opolais im Gespräch

31.12.18 (Georg Rudiger) -
Kristine Opolais gehört zu den weltweit gefragtesten Sopranistinnen. In der Silvestergala im Festspielhaus Baden-Baden singt sie Arien von Giacomo Puccini, Antonín Dvorák, Giuseppe Verdi und Arrigo Boito. Georg Rudiger hat sich mit der 39-jährigen Lettin unterhalten über musikalische Freiheit, ihre Trennung von Ehemann Andris Nelsons und den Zusammenhang zwischen Stimme und Stimmung.

Mit dem neuen Chef Andris Nelsons will das Gewandhausorchester in eine starke Zukunft

23.02.18 (Roland H. Dippel) -
Beim Schlussapplaus verdecken die ihm von Gewandhausdirektor Andreas Schulz und Orchestervorstand Tobias Haupt ans Herz gedrückten Riesensträuße Gesicht und Oberkörper. Jetzt ist er da, endlich! Nach zwei Jahren, seit dem verdrückten Absprung von Riccardo Chailly an die Mailänder Scala, wird der lettische Dirigent Andris Nelsons (39) als 21. Gewandhauskapellmeister Amtsnachfolger in direkter Linie von Felix Mendelssohn Bartholdy und künstlerischer Leiter des personenstärksten Kulturorchesters Deutschlands. Das gelbe Nobellabel Deutsche Grammophon schiebt die neue Traumallianz mit einer weiteren Einspielung der siebten Sinfonie von Anton Bruckner an. Accentus bringt Antonin Dvořáks „Aus der Neuen Welt“ und von Plakatsäulen jubelt es im Stadtgebiet überall „Andris“!

Wohl „ganz gesellschaftskritisch“ gemeint

25.10.15 (Wolf-Dieter Peter) -
Faust triumphiert im Bühnenbildtheater – Münchens Staatsoper bietet Arrigo Boitos „Mefistofele“ erstmals szenisch. Wolf-Dieter Peter war dabei.

Im Labor der Leidenschaften – Hans Neuenfels inszeniert erstmals Puccini in München

16.11.14 (Wolf-Dieter Peter) -
Eigentlich sollte es ein schöner Abend werden – wie die vorher, als Bumbry-Corelli in „Carmen“ sangen und Scotto-Bergonzi in „Traviata“… und dann neben dem jungen Tenorstar diese „alt“ aussehende Manon Lescaut. Für den Schlussakt in Louisianas Sandwüste waren große Planen über das Arena-Halbrund gezogen, Manon wankte herein – und nach wenigen Minuten erstarrten die 18.000 in der Arena di Verona.

Rollentausch bei Staatsoper München - Netrebko doch bei Festspielen dabei

06.11.14 (dpa) -
München - Opern-Diven tauschen Rollen: Weil Anna Netrebko die Titelpartie in «Manon Lescaut» bei den Münchner Opernfestspielen nicht singen will, springt Kristine Opolais ein. Die Opernfans müssen auf Netrebko aber nicht verzichten. Sie singt nun Opolais' Rolle in «Eugen Onegin».

La clemenza di Petrenko: Mozarts „Titus“ entfaltet an der Bayerischen Staatsoper vor allem instrumentale Finesse

11.02.14 (Juan Martin Koch) -
Das Kapitol ist abgebrannt. Noch regnet Asche auf die verkohlten Gebäudeskelette, nicht einmal das Orchester hat sich zurückgewagt. So muss Annio selbst in die Cembalotasten greifen, um den zweiten Akt in Gang zu bringen. Zu seiner Arie rückt dann wenigstens eine Kammerbesetzung an – ein intimer, stimmiger Moment in dieser Neuproduktion von Mozarts „Clemenza di Tito“ an der Bayerischen Staatsoper.

Tragödie aller Politik: Verdis „Simon Boccanegra“ mühsam aktualisiert am Münchner Nationaltheater

04.06.13 (Wolf-Dieter Peter) -
„Ich liebe ihn wie ein buckliges Kind“ soll Verdi über seine anfangs wenig erfolgreiche Schiller-Vertonung der „Verschwörung des Fiesco zu Genua“ gesagt haben. Zusammen mit dem singulär opern-affinen Arrigo Boito hat er ihn 1881 überarbeitet. Dennoch ist es ein schwieriges und in seiner Aussage resignatives, ja schwarzes Werk geblieben, mit Einsichten über Menschen, Gesellschaft und Politik, die am ehesten reife, erfahrene Männer tief und bewegend empfinden.
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