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Alle Artikel kategorisiert unter »Leistungsschutzrecht«

Grütters: EU-Kulturförderung besser ausstatten und EU-Leistungsschutzrecht umsetzen

21.11.19 (dpa) -
Brüssel - Kulturstaatsministerin Monika Grütters fordert mehr Geld für die klassische Kulturförderung in Europa. Mit Blick auf die derzeit diskutierte Finanzplanung ab 2021 sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Brüssel: «Creative Europe könnte besser ausgestattet sein.» Es sei zudem schade, dass der Fokus sehr stark auf der Kreativwirtschaft liege statt auf klassischen Kulturprofilen.

Französische Verleger wollen Beschwerde gegen Google einreichen

24.10.19 (dpa) -
Französische Verleger wollen Google doch noch zur Kasse bitten und hoffen dafür auf die Wettbewerbsbehörde. Sie kämen zur Verbreitung ihrer Inhalte an der Suchmaschine nicht vorbei, lautet das Argument. Der Konzern weist den Vorwurf eines Marktmacht-Missbrauchs zurück.

GVL: Künstler können jetzt noch Vergütungen für die Nutzung ihrer Produktionen in den Jahren 2010 bis 2012 erhalten

15.12.16 (PM - GVL) -
Ob Musiker, Schauspieler, Synchronschauspieler, Tänzer oder Dirigenten: Viele Kreative wissen nicht, dass sie für Ihre Mitwirkungen an künstlerischen Produktionen vergütet werden können, wenn ein Dritter (zum Beispiel ein TV- oder Radiosender) diese nutzt. Hintergrund ist das Leistungsschutzrecht, das jeder Künstler erwirbt, der an einer Musikproduktion, einem Film oder einem Videoclip mitgewirkt hat.

Zwei Jahrzehnte Streit um zwei Sekunden: Karlsruhe urteilt zu Hip-Hop

31.05.16 (Anja Semmelroch, dpa) -
Der Hip-Hop-Produzent Moses Pelham ist mit dem Karlsruher Urteil „sehr glücklich“. Für die Anwälte seines Kontrahenten Ralf Hütter von Kraftwerk dagegen „beginnt das Spiel nun von vorn“. Wer hat gewonnen mit der „Sampling“-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts – Pelham oder Hütter, Kunstfreiheit oder Eigentumsschutz? Und was bedeutet sie für die Branche? Der Überblick:

VG Wort Urteil gegen Verlage

24.05.16 (Martin Hufner) -
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Verlegern pauschal keine Beteiligung an den Einnahmen der Verwertungsgesellschaft Wort zustehen. Geklagt hatte der Autor und Urheberrechtsexperte Martin Vogel.

Droge LSR

04.02.13 (Martin Hufner) -
Wir müssen mal über Drogen sprechen. Ganz offen und ehrlich. Sofern Ehrlichkeit im Haifischbecken der Geldwerte überhaupt eine gewisse Überlebenschance hat. LSR ist die Abkürzung für Leistungsschutzrecht. Das Leistungsschutzrecht schützt in der Musik die Leistung der Musiker bei der Verwertung ihrer Darbietungen. Früher fasste man das unter den Begriff des nachschaffenden Urhebers. Es ging um die Beteiligung derjenigen am Verwertungsprozess, die die Werke der Urheber zu Gehör brachten. Eine ganz vernünftige Sache eigentlich. Ein solches Leistungsschutzrecht beanspruchen nun aber komischerweise auch Verleger. Vor allem Verleger von Zeitungen, Presseverleger. Weil … weil? Weil sie Texte aufführen? Nein, natürlich nicht – die Konstruktion ist irre: Sie wollen von Suchmaschinenanbietern Lizenzgebühren dafür, dass Suchmaschinen Verweise zu ihren Texten ausgeben, wenn man zufällig oder absichtlich nach etwas sucht, was man auch in einem ihrer Presseerzeugnisse finden könnte. Mit anderen Worten, sie wollen dafür honoriert werden, dass man ihre Existenz auch im Internet bemerkt.

Neues von gestern - Kurzmeldungen vom 25.1.2013 ::: Leistungsschutzrecht, Norrington und Wagner, Dudamel und Korngold

26.01.13 (Martin Hufner) -
Ein bisschen verspätet kommt heute die Umschau von gestern. Dafür umso dicker. Zentraler Brocken ist die Sache mit dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage. Der Streit darum zerreibt die Beteiligten immer mehr. Journalisten wenden sich von Deutschen Journalisten-Verband ab ... Eine etwas interessante Auffassung von Wagners Musikidee hat dagegen Roger Norrington. Warum nicht einmal den Walzer über Wagner rollen lassen. Dies und mehr.

Neues von gestern – Kurzmeldungen aus den Netzen vom 17.1.2013 ::: Leistungsschutzrecht, Verdi und Wagner, Aus dem Leben eines Musikers

18.01.13 (Martin Hufner) -
Ein Tag, an dem viel los war und gleichwohl nichts passierte. Die „Alternative“ zur GEMA stellte sich bei der Tagung des Chaos Computer Clubs vor. Eine Stunde kann per Video nachgehört und -gesehen werden. An anderer Stelle wird das Leistungsschutzrecht für Verlage auseinandergenommen. Verdi oder Wagner? Eine neue Runde im Operetten-Duell dieses Jahres; Vögel, die den Dubsteb machen. Und einiges mehr …

Neues von Gestern – die Welt der Kulturkurznachrichten am 14.12.2012

15.12.12 (Martin Hufner) -
Der gestrige Tag, ein Freitag, hat es naturgemäß nicht so sehr in sich. Freitag gehen im Netz so langsam die Lichter aus. Dafür leuchten die Dinge, die übrig blieben um so mehr. Und nein: The Voice Of Germany lassen wir außen vor.

Urheberrechte von Künstlern auf 70 Jahre verlängert

01.11.12 (Agentur - dapd) -
Berlin - Die Schutzdauer von Rechten ausübender Künstler und Tonträgerhersteller ist von 50 auf 70 Jahre verlängert worden. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bewertete dies als wichtigen Beitrag zur finanziellen Absicherung der Künstler im Alter. Der Gesetzentwurf muss noch vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden.
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