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Alle Artikel kategorisiert unter »Lockdown«

Die Komfortzone vor den Endgeräten

30.03.21 (Roland H. Dippel) -
„Hier spricht Ihre literarische Telefonseelsorge.“ grüßt Hannelore Bähr, Schauspielerin am Pfalztheater Kaiserslautern. Gleich wird sie ihren Gesprächsteilnehmer mit Wortköstlichkeiten verwöhnen. Das ist nur eine der Initiativen, mit denen Sprechtheater während der Pandemie die Nähe zum Publikum suchen. In der Erfindung von Direktkontakt-Formaten ist die Sprachkunst äußerst erfindungsreich. Für derartige Offensiven sind Musiktheater, Tanz und Konzerte mit größeren Besetzungen leider nicht kompatibel.

Vorhänge in den Staatstheatern Karlsruhe und Stuttgart bleiben unten

18.03.21 (dpa) -
Stuttgart - Alles wie gehabt: Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen bleiben die Vorhänge der Staatstheater in Karlsruhe und Stuttgart bis mindestens Ende April geschlossen. Das Infektionsgeschehen lasse eine Rückkehr zum regulären Spielbetrieb leider immer noch nicht zu, sagte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart.

Verband sieht große Gefahr für Livespielstätten im Nordosten

18.03.21 (dpa) -
Rostock (dpa/mv) - Das Kulturwerk Mecklenburg-Vorpommerns sieht angesichts der Corona-Pandemie längerfristige Gefahren für Livespielstätten, Clubs und Diskotheken im Bundesland. «Neben den Livespielstätten ist etwa die Frage, ob es Tontechniker nach der Pandemie noch in dem Umfang geben wird», sagte Verbandspräsident Rainer Lemmer der Deutschen Presse-Agentur.

Gleichbehandlung von Musik und Sport – Landesmusikrat Berlin fordert weitergehende Öffnungsszenarien

Die gestern Nacht bekanntgewordene Öffnungsstrategie der Bundesregierung sieht einen Stufenplan vor, welcher dem Sport eine Sonderrolle zuweist und musikalische Betätigung von Amateurmusikerinnen und Amateurmusikern einmal mehr in den allgemeinen Freizeitbereich und damit auf die Wartebank verweist. Amateurmusizieren soll demnach erst mit dem 5. Öffnungsschritt, frühestens am 5. April 2021 und auch nur bei einer Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gestattet sein.

«Kultur wieder mitgedacht» - Szene zwischen Ungeduld und Zuversicht

04.03.21 (dpa, Gerd Roth) -
Berlin (dpa) - Nach trüben Zeiten kulturellen Stillstandes in der Corona-Pandemie zeichnet sich eine langsame Wiederbelebung ab. Mit den Beschlüssen von Bund und Ländern kann die Kulturszene in mehreren Schritten auf Öffnung hoffen - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Der Zeitplan löst bei Museen und Theatern vorsichtige Zustimmung aus, während etwa Kinos und die Veranstalter deutlich mehr erwarten.

Kunstfreiheit | Demokratie | Theater – Appell des Deutschen Bühnenvereins an die Bundeskanzlerin

02.03.21 (Pressemeldung) -
Der Deutsche Bühnenverein appelliert in einem Brief an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, dass bei entsprechend niedriger Inzidenzzahl die Öffnung von Theatern, Museen und Konzerthäusern vorrangig ins Auge gefasst werde. Wir dokumentieren das Schreiben des Bühnenvereinspräsidenten Carsten Brosda sowie der Intendant*innengruppen-Vorsitzenden Kathrin Mädler und Hasko Weber an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten im Wortlaut.

Wir müssen uns arrangieren und nach vorne schauen

02.03.21 (Gunter Sokolowsky) -
Niedersachsen (Nds). Der nicht enden wollende Lockdown macht uns mürbe! Im Bund-Länder-Gipfel am 11. Februar festgelegt, ist eine Verlängerung vorerst bis 7. März notwendig: die Sorge um die Mutationen ist groß.

«Kulturelle Klimakatastrophe» - Theaterchefs fordern Öffnungen

28.02.21 (dpa) -
Berlin/München (dpa) - Führende Intendanten und Dirigenten in Deutschland warnen angesichts des Dauer-Lockdowns vor drastischen Folgen für die Kultur und verstärken die Forderungen nach einer baldigen Öffnung ihrer Häuser. In Berlin wandten sich die Chefinnen und Chefs zahlreicher Theater, Opern- und Konzerthäuser am Freitag mit einem gemeinsamen Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch in München drangen die Intendanten der Staatstheater auf Öffnungen.

Intendant der Volksbühne: Bleibende Pandemie-Schäden für Theater

28.02.21 (dpa) -
Berlin - Der Intendant der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, hat vor Dauerschäden für die Theater durch die Pandemie gewarnt. Er rechne damit, dass viele Theaterschaffenden ihren Beruf aufgeben werden, sagte Dörr der «Berliner Zeitung» (Montag). «Ich befürchte, dass sich ein Fünftel der Theaterschaffenden eine neue Arbeit suchen muss.»

Ein bisschen Begegnung ist möglich

26.02.21 (Jugend musiziert) -
In der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin Anfang Februar wurde beschlossen, dass Kontakteinschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiterhin bestehen bleiben. Bereits vor der Ankündigung eines verlängerten Lockdowns hatten die meis­ten Regionalwettbewerbe beschlossen, ihre Wettbewerbe in den Zeitraum der Landeswettbewerbe zu verschieben und mit diesen zu verschmelzen. Im März sind nun in vielen Bundesländern landesweite Wettbewerbe geplant, fast überall in digitaler Form. Welche Perspektive ergibt sich damit für den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 20. bis 27. Mai in Bremen und Bremerhaven geplant ist?
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