Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Manos Tsangaris«

Hausmusik in Dresden: Konzerte im Wohnzimmer und Fahrstuhl

31.10.19 (dpa) -
Dresden (dpa/sn) - Komponist Manos Tsangaris hat eine Fahrstuhlmusik der besonderen Art geschrieben. Seine «Miniatur für Viola und Percussion» wird am 10. November im Fahrstuhl eines Dresdner Hochhauses uraufgefürt, teilte das Kunsthaus Dresden am Mittwoch mit. Für das ungewöhnliche Konzert unter dem Slogan «Hochhausmelodien» stellen zudem drei Familien ihre Wohnungen zur Verfügung, hieß es.

Mit Verve, ohne Plattitüden

06.06.19 (Torsten Möller) -
Nicht nur im Konzertsaal spielt die Musik. Mal ging es bei den Wittener Tagen – ganz à la Festival Rümlingen – mit einer Klangwanderung in die Natur, mal spielten Stücke auf einer Fähre oder in einer Straßenbahn, mal gab es Klanginstallationen in Kellergewölben.

Wellness avancierter Art – Grenzerfahrungen bei der Münchener Biennale 2018

11.06.18 (Anna Schürmer) -
Die Neue Musik ist nicht gerade bekannt als Wohlfühloase, vielmehr als Ort der Grenzüberschreitung jenseits aller Komfortzonen. Sagt man so, ist aber längst nicht mehr State of the Art. Zumindest bei der Münchener Biennale, die neues Musiktheater auf der Suche nach Grenzerfahrungen radikal interpretiert – und dabei auch vor Wellness im engeren Sinn nicht zurückschreckt.

Festivalerlebnis als musiktheatrales Happening – Das Erste Biennale-Wochenende in München

05.06.18 (Anna Schürmer) -
Im Vorfeld der Münchener Biennale für neues Musiktheater ist das Publikum dazu angehalten, sich einen Stundenplan zu bauen: einen persönlichen Wegweiser durch das Programm zum Thema „Privatsache / Private Matters“ mit seinen insgesamt fünfzehn Neuproduktionen, deren Premieren sich teils überschneiden. Das heißt, man muss Entscheidungen treffen; und es bedeutet, dass niemand in diesem ersten Biennale-Drittel genau dieselben Dinge erlebt hat. Eher gleicht das Festivalerleben einem interaktiven Computerspiel, in dem eigene Entscheidungen den Spiel- und Rezeptionsfluss bestimmen.

Reflexionen des Orpheus-Mythos – „Abstract Pieces“ von Manos Tsangaris

21.05.18 (Peter P. Pachl) -
Alle Komposition von Manos Tsangaris sind im weiteren Sinne musiktheatrale Aktionen. So auch die jüngste des erfolgreichen Kagel-Schülers, deren sehr allgemein gehaltener Titel eines „Musiktheaters für Darsteller, Instrumente, Raum und Licht“ zunächst einmal nichts über Inhalte und Besonderheiten verrät. Dahinter verbirgt sich ein medial aufgepeppter Orpheus-Mythos, vom Komponisten selbst im nackten Raum der Neuen Werkstatt der Staatsoper in Szene gesetzt.

Fluoreszierende Klangflächen

18.07.17 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Gabriel Iranyi, Dominik Susteck, Dorrit Bauerecker, Manos Tsangaris, Oxana Omelchuk, Alvin Curran, Kalevi Aho, Milica Djordjevic.

Auf der Suche nach dem verlorenen Gesang

09.07.16 (Juan Martin Koch) -
„Seit Ewigkeiten hatte ich den Plan, ein Buch zu schreiben, das mit diesem Satz anfangen sollte. Das einzige Problem war nur: Wie sollte es danach weitergehen?“ Es dauert einige Zeit, bis dieser erste Satz als Einblendung über der Bühne steht. Immer wieder ruckelt der Computercursor löschend zurück, setzt der unsichtbare Autor neu an.

Public Viewing einmal anders – Die Münchner Biennale für neues Musiktheater

10.06.16 (Anna Schürmer) -
Läuft man die Zufahrtsstraße zum Münchner Muffatwerk entlang, passiert man eine Ahnengalerie von Plakaten, die kommende Ereignisse ankündigen. Eines davon zeigt einen sehr dicken Mann, der voller Energie ausholt, um einen Ball – den sein imposanter Bierbauch doppelt – vollspann ins Tor zu donnern. Klar, die Fußball Europameisterschaft steht vor der Tür und ist in Zeiten des Public Viewing auch außerhalb der Stadien ein einträgliches Geschäft, genährt von den Erwartungen an ein neuerliches Sommermärchen.

Gemischtes Doppel im diskursiven Freistil

26.05.16 (Anna Schürmer) -
„Klangraum, Rang-kaum“ – ein Auditorium neben einem Gefreiten? „Klapperschlang, Schlapper Klang“ – ein Reptil neben einer Playbackanlage? „Metaphysik, Feta-Musik“ – Platon neben Sirtaki? – Das „Gemischte Doppel“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung erfreut seine Leser schon lange mit gewagten Wortkombinationen. Und auch an der Spitze der Münchener Biennale für neues Musiktheater erwartet das Publikum ab diesem Jahr ein Gemischtes Doppel: Mit Manos Tsangaris und Daniel Ott stehen erstmals gleich zwei künstlerische Leiter vor ihrem Debut, wobei diese Formation aus je zwei Komponisten, Interpreten und Kuratoren weit über eine dialektische Konstellation hinausweist; vielmehr deutet sich im Gespräch mit den neuen Machern des weltweit einzigen Musiktheater-Festivals, das ausschließlich Uraufführungen zeigt, ein diskursiver Freistil an …

Begegnungen - Armin Köhler in Donaueschingen

Armin Köhler, der langjährige künstlerische Leiter der Donaueschinger Musiktage und Leiter der SWR2 Redaktion "Neue Musik und Jazz", starb am 15. November 2014. 

Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: