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Alle Artikel kategorisiert unter »Manos Tsangaris«

Fluoreszierende Klangflächen

18.07.17 (Dirk Wieschollek) -
Neue Aufnahmen von und mit: Gabriel Iranyi, Dominik Susteck, Dorrit Bauerecker, Manos Tsangaris, Oxana Omelchuk, Alvin Curran, Kalevi Aho, Milica Djordjevic.

Auf der Suche nach dem verlorenen Gesang

09.07.16 (Juan Martin Koch) -
„Seit Ewigkeiten hatte ich den Plan, ein Buch zu schreiben, das mit diesem Satz anfangen sollte. Das einzige Problem war nur: Wie sollte es danach weitergehen?“ Es dauert einige Zeit, bis dieser erste Satz als Einblendung über der Bühne steht. Immer wieder ruckelt der Computercursor löschend zurück, setzt der unsichtbare Autor neu an.

Public Viewing einmal anders – Die Münchner Biennale für neues Musiktheater

10.06.16 (Anna Schürmer) -
Läuft man die Zufahrtsstraße zum Münchner Muffatwerk entlang, passiert man eine Ahnengalerie von Plakaten, die kommende Ereignisse ankündigen. Eines davon zeigt einen sehr dicken Mann, der voller Energie ausholt, um einen Ball – den sein imposanter Bierbauch doppelt – vollspann ins Tor zu donnern. Klar, die Fußball Europameisterschaft steht vor der Tür und ist in Zeiten des Public Viewing auch außerhalb der Stadien ein einträgliches Geschäft, genährt von den Erwartungen an ein neuerliches Sommermärchen.

Gemischtes Doppel im diskursiven Freistil

26.05.16 (Anna Schürmer) -
„Klangraum, Rang-kaum“ – ein Auditorium neben einem Gefreiten? „Klapperschlang, Schlapper Klang“ – ein Reptil neben einer Playbackanlage? „Metaphysik, Feta-Musik“ – Platon neben Sirtaki? – Das „Gemischte Doppel“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung erfreut seine Leser schon lange mit gewagten Wortkombinationen. Und auch an der Spitze der Münchener Biennale für neues Musiktheater erwartet das Publikum ab diesem Jahr ein Gemischtes Doppel: Mit Manos Tsangaris und Daniel Ott stehen erstmals gleich zwei künstlerische Leiter vor ihrem Debut, wobei diese Formation aus je zwei Komponisten, Interpreten und Kuratoren weit über eine dialektische Konstellation hinausweist; vielmehr deutet sich im Gespräch mit den neuen Machern des weltweit einzigen Musiktheater-Festivals, das ausschließlich Uraufführungen zeigt, ein diskursiver Freistil an …

Begegnungen - Armin Köhler in Donaueschingen

Armin Köhler, der langjährige künstlerische Leiter der Donaueschinger Musiktage und Leiter der SWR2 Redaktion "Neue Musik und Jazz", starb am 15. November 2014. 

Donaueschinger Musiktage 2014

Wie jedes Jahr sehen Sie nach den Donaueschinger Musiktagen unser zusammenfassendes Feature aus den täglichen Blogvideos. Im Zentrum steht das Motto des Festivals: "und". Viele Komponisten sind auch in außermusikalischen Kunstsparten tätig - Performing Arts, Texte, Zeichungen, Installationen. Welche Verbindungen gehen die einzelnen Werke eines Künstlers miteinander ein? Welcher Kontext entsteht beim Publikum? Es kommen zu Wort: Bernd Künzig (SWR2), Manos Tsangaris, Hans Zender, Jennifer Walshe, Chris Newman und Chiyoko Szlavnics.

Rätselcharakter, Gag und Galgenhumor

31.10.14 (Gerhard R. Koch) -
„Drohende Gefahr, Angst, Katastrophe“. Die Untertitel zu Schönbergs „Begleitmusik zu einer Lichtspielszene“ (1930) haben darüber spekulieren lassen, an welchen Stummfilm, ja ob er überhaupt an eine konkrete Vorlage gedacht habe – oder nicht vielmehr an eine ahnungsvolle Horror-Vision kommenden Unheils, analog zu Siegfried Kracauers Buch „Von Caligari zu Hitler“. Drei Filmversionen haben, höchst unterschiedlich, die tönende Beunruhigung beklemmend bebildert, doch die vierte verlegte sich auf die Burleske: Ausgerechnet der „Seher“ Klaus Michael Grüber hat in Brüssel Schönbergs Werk mit einem Kino-Klassiker kombiniert.

Donaueschinger Musiktage 2014 – Videoblog: Sonntag

Mit der Generalprobe für das Abschlusskonzert beginnt unser Querschnitt des letzten Festivaltags in Donaueschingen 2014: François-Xavier Roth dirigiert Brice Pausets Komposition „Un-Ruhe (1. Heft)” für Stimme, Cembalo solo und Orchester mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Gertrud Mariam Zotter (Stimme) und Brice Pauset selbst am Cembalo.

Kaleidoskop eines Realitätsverlusts

05.07.14 (Michael Ernst) -
Karl May auf der Bühne? Aber gewiss, das gibt es in Bad Segeberg, das gibt es beim Elspe-Festival und sowieso auf der Felsenbühne in Rathen. 102 Jahre nach seinem Tod im sächsischen Radebeul kommt der Autor nun auch an die Semperoper – und zwar höchstselbst, also nicht etwa mit seinen Figuren Winnetou und Old Shatterhand beziehungsweise Kara Ben Nemsi.

Karl May an der Semper-Oper – Uraufführung ganz ohne Winnetou und Old Shatterhand

24.06.14 (Michael Ernst) -
Karl May auf der Bühne? Aber gewiss, das gibt es in Bad Segeberg, das gibt es beim Elspe-Festival und sowieso auf der Felsenbühne in Rathen. 102 Jahre nach seinem Tod im sächsischen Radebeul kommt der Autor nun auch an die Semperoper – und zwar höchstselbst, also nicht etwa mit seinen Figuren Winnetou und Old Shatterhand beziehungsweise Kara Ben Nemsi.
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